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Mit Zuckerschaum gegen Unkraut

Bereits im dritten Jahr bekämpfen die Stadt Groß-Umstadt und die Gemeinde Otzberg das „Unkraut“ auf öffentlichen Flächen mit einem sogenannten Heißschaumgerät, das die sprachlich korrekte die Aufschrift trägt: „Wildkrautkontrolle - ökologisch, einfach, sicher“. Nicht nur die interkommunale Zusammenarbeit hat sich laut Bürgermeister Joachim Ruppert bewährt, auch der Einsatz des Gerätes selbst.

Die Selbstwerbung auf dem Tankwagen darf man getrost ernst nehmen, denn hier findet Unkrautbekämpfung ohne „Chemie“ und „Hacke“ statt. Die „Lösung“ ist ganz einfach: heißes Wasser und Zuckerschaum.

Auf dem Anhänger sieht man einen großen Wassertank und die technische Schaltzentrale. Gut 90 Grad sind nötig, um Gras, Moos, Löwenzahn & Co. in Blumenbeeten oder zwischen den Pflastersteinen den Garaus zu machen. Das heiße Wasser wird ohne Druck auf das Unkraut gesprüht und zerstört den Vegetationspunkt, die Pflanzen werden förmlich ´gekocht´. Der Schaum ergibt sich aus einer Zumischung von Kokoswasser und Maiszucker und erfüllt einen einzigen Zweck: er konserviert die Hitze eine Weile und verlängert so die Einwirkzeit des heißen Wassers. Das Ganze ist weder für Pflanzen, Haustiere oder Menschen oder gar fürs Grundwasser gefährlich.

Beschafft hat die gesamte technische Einrichtung der Maschinen-, Boden- und Landschaftspflegeverband (MBLV) Südhessen, der das Gerät an Groß-Umstadt und Otzberg vermietet und einmal jährlich mit den Kommunen abrechnet. Die Kostenaufteilung orientiert sich an den Betriebsstunden, voraussichtlich entfallen 2/3 auf Groß-Umstadt und 1/3 auf Otzberg.