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„MEMENTO MORI“

Zeichnungen des Lichtenberg-Preisträgers Kurt Wilhelm Hofmann

Zur Vernissage dieser Kunstausstellung in der Säulenhalle des Groß-Umstädter Rathauses am Freitag, den 19.05. um 19 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich eingeladen. Gezeigt werden Zeichnungen von Kurt Wilhelm Hofmann, des Lichtenberg-Preisträgers von 2014. Zur Eröffnung spricht Landrat Klaus Peter Schellhaas, die Laudatio übernimmt Roland Held, für musikalische Begleitung sorgt freundlicherweise Heidrun Finke. Die Ausstellung wird bis Sonntag, den 18.06. jeweils freitags von 18 bis 21 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

Der Künstler Kurt Wilhelm Hofmann wurde 2013 vom Landkreis Darmstadt-Dieburg mit dem Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis für Bildende Kunst ausgezeichnet. Der Preis wurde ihm in Anerkennung seiner hervorragenden Arbeiten als Zeichner, Druckgraphiker und Maler und die damit verbundene Preisträgerausstellung verliehen.

1975 bis 1980 studierte Hofmann am Städel in Frankfurt am Mai Malerei und Grafik bei Prof. J. G. Geyger. Seither bestritt er zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie Beteiligungen an Kunstmessen. Seine Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen. Unter anderem in der Graphischen Sammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt.

In den achtziger Jahren hat er sich neben den Zeichnungen vor allem der Druckgrafik gewidmet. Unter anderem hat er den 42 Blätter umfassenden Radierzyklus „Illuminationen“ nach den Gedichten von Arthur Rimbaud geschaffen. Hofmann arbeitet seriell an verschiedenen Zyklen. Seit 1990 arbeitet er am großen Zeichenzyklus „Memento Mori“. In fortlaufenden Serien mit Titeln wie Fisch, Fliege, Bergstück, Schädel, Nest, Rose, Kamm und Geweih, seiner letzten Serie in diesem Zyklus, arbeitet er in einem ´work in progress´. Daneben entstehen Radierungen, Holzschnitte und Malereien. In den letzten Jahren hat er sich zunehmend mit Bildhauerei beschäftigt. Seine Werkstoffe sind Bronze, Keramik und Beton.

„Es geht mir nicht um Kunst wenn ich welche mache“ sagt der Künstler. „Kunst ist ein Abfallprodukt des Lebens.“ Er sieht sich als einen „Scout, einen Berichterstatter über Dinge die uns alle interessieren - das Leben und der Tod. „Kunst um der Kunst willen, ist eher eine schöne Zeitverschwendung.“