Fairtrade-Stadt

Groß-Umstadt hat einen Titel zu verteidigen

Im Oktober ist Groß-Umstadt bereits 2 Jahre Fairtrade-Stadt. In den kommenden Wochen ist der Nachweis zu führen, dass die Stadt den Titel auch weitere 2 Jahre führen darf.

Wer also in Kirchengemeinden, Vereinen, Parteien, Schulen, im Geschäftsleben, bei Gastronomie, … fair gehandelte Produkte selbst verbraucht oder anbietet (Kaffee, Tee, Knabberkram, Säfte, Obst) oder ins Sortiment aufnehmen möchte (Pflanzen, Bekleidung, Spielzeug, Kunstgewerbe, …), ist aufgerufen, sich beim Agenda-Büro der Stadt zu melden, dort werden alle Fragen beantwortet und neue Fairtrade-Partner registriert. Eine Aufstellung der bisherigen Partner gibt es auf der städtischen Homepage als Download. Dabei sein lohnt sich für die Produzenten, das eigene Image und die globale und regionale Fairness.

Unabhängig davon hat sich die Stadt beim Wettbewerb „Hauptstadt des fairen Handels 2017“ beworben. Die eingereichten Unterlagen, so die aktuelle Nachricht, sind vollständig und korrekt, alle Kriterien erfüllt. Am 16.08. tagt die Jury, um die bundesweit eingegangenen Bewerbungen zu sichten und zu bewerten. Am 14.09. dann findet die Preisverleihung in Saarbrücken statt, der „Hauptstadt“ des Jahres 2015. Der Wettbewerb findet alle 2 Jahre statt. Mehr: https://skew.engagement-global.de/wettbewerb-hauptstadt-des-fairen-handels.html.

Groß-Umstadt - Hauptstadt des fairen Handels? Warum nicht, haben sich einige Agenda-Mitstreiter gesagt und am Ende hat das Agenda-Büro im Rathaus 8 Projekte eingereicht, darunter: das Kommunale Handlungsprogramm also die „Lokale Agenda“, den Nachhaltigkeitsbericht, die Förderung von lokalen Aktivitäten am Beispiel des Weltladens, Veranstaltungen bzw. Aktionstage wie die Energiemesse, Öko-Profit, Plastikfasten, Foren, …, Kommunale Beschaffung wie regenerative Energie, Baumwolltaschen, Wochenmarkttaschen, alle Aktivitäten rund um den Titel Fairtrade-Stadt sowie gesponserte Fairtrade-Hand- und Fußbälle.

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