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Glaswolle im gelben Sack

Am letzten Abholtag für gelbe Säcke kurz vor Pfingsten blieben in der Breiten Gasse, am Fußweg zur „Fitz“ in Groß-Umstadt, 18 Säcke stehen. Die Entsorgungsfirma RESO hatte sie zu Recht stehen lassen, sie enthielten Glaswolle, alles andere also als Verpackungsmüll.

Das ist laut Bürgermeister Joachim Ruppert erneut ein unglaubliches Vorgehen, Bauschutt auf diesem Wege entsorgen zu wollen. Dumm nur für den Steuerzahler, dass am Ende die Stadt alles einpacken und entsorgen muss und sich einmal mehr jemand „billig“ aus der Verantwortung stiehlt. Dabei gibt es längst ein lückenloses Entsorgungskonzept, den Wertstoffhof in Semd, städtische und kreisweite Abfallberatung und Informationen auf allen Kanälen und in allen Medien. Bereits der Blick auf die Rückseite des Abfallkalenders genügt, um Rat und Orientierung zu bekommen. Für solcherlei „wilde“ Müllablagerung gibt die Stadt Jahr für Jahr viel Geld aus, das sie besser fürs Schwimmbad, für Spielplätze oder für andere nützliche Projekte ausgeben könnte.

Tags: Müll