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Brandgefahr in Feld, Wald und Flur

Hier und da hat‘s im Landkreis schon gebrannt, insgesamt 10 Mal bedrohlich in Hessen. Auch die Groß-Umstädter Feuerwehr hatte bereits Einsätze bei einigen Feld- oder Heckenbränden. Hitze und Trockenheit haben die Gefahr von Bränden dramatisch erhöht, die heißen Temperaturen sorgen dafür, dass schon ein kleiner Funke, eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe oder ein erhitzter Gegenstand reicht, um staubtrockene feine Gräser zu entzünden. Sogar einige große Feste mussten wegen zu hoher Brandgefahr abgesagt werden. Bei entsprechendem Wind können auch kleine Brände große Wirkung entfachen.

Bürgermeister Joachim Ruppert legt Wert darauf, dass die Lage in der gesamten Bevölkerung wahrgenommen und von jeder Person ernst genommen wird, schließlich würden weltweit nur circa vier Prozent der Waldbrände durch natürliche Ursachen wie Blitzeinschläge ausgelöst. Die häufigsten Ursachen seien Brandstiftung oder Fahrlässigkeit. So sind Rauchen und Grillfeuer im Wald verboten. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer gemacht werden, und auch dort muss die Glut vor dem Verlassen sorgfältig gelöscht werden. Der einzige Grillplatz in Groß-Umstadt auf dem Binselberg wird schon länger nicht mehr vergeben und darf natürlich auch nicht „einfach so“ benutzt werden.

Seit März 2017 gilt ohnehin und grundsätzlich ein Rauchverbot in deutschen Wäldern. In besonders gefährdeten Regionen wie Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen ganzjährig!, in Sachsen-Anhalt darf vom 15. Februar bis 15. Oktober nicht geraucht werden und in allen anderen Bundesländern ist das Qualmen vom 01. März bis zum 31. Oktober verboten. Wer trotzdem beim Rauchen erwischt wird, dem drohen satte Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro.

Aber auch Fahrzeuge mit heißen Motoren bedeuten Brandgefahr, Autos und Motorräder sollten nicht auf trockenen Grasflächen oder am Waldrand im „Grünstreifen“ geparkt werden. Selbstverständlich sind Waldwege und Zufahrten für den Fall eines Einsatzes freizuhalten. Die Feuerwehren und die Forstverwaltungen sind in erhöhter Einsatzbereitschaft und das wird auch noch eine Zeit so bleiben, denn, wie überall nachzulesen ist, reicht ein Gewitterregen nicht aus, um die Brandgefahr zu bannen. Dazu ist sehr viel mehr und andauernder Regen nötig.