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Forstwanderung und heimelige Stimmung

Die Umstädter Ehrenamtsagentur (UmEA), seit November 2015 aktiv, hatte alle in ihrer Vermittlungsdatei registrierten Bürgerinnen und Bürger zum dritten Male zu einem Anerkennungsabend eingeladen und damit insbesondere jene Menschen angesprochen, die unabhängig engagiert sind und nicht einer Institution oder einem Verein angehören. Danke zu sagen, sich einander kennenzulernen und auszutauschen war einmal mehr die Idee dieses gemeinsamen Abends.

Auf dem Programm stand ein gemeinsamer Waldspaziergang mit Förster Jörg Kaffenberger, an dem ca. 35 Personen teilnahmen, darunter Stadtrat Richard Fikar und ein gutes Dutzend Geflüchteter, die inzwischen selbst engagiert sind und vielfältige Unterstützungsarbeit für ihre Landsleute, Mitbewohner oder in der Stadtgesellschaft leisten. Vom Naturparkplatz Hainrich gings dank „kompetenter und sehr netter“ Führung durch Wald und Flur oberhalb des Wächtersbachtales bis zum Naturtreff am Rödelshäuschen, wo nur Kerzenlicht den Raum erhellte und ein deftiges Büffet auf die Gruppe wartete.

Zuvor nahm Richard Fikar die Gelegenheit wahr, allen Anwesenden und jenen, die nicht dabei sein konnten oder wollten, im Namen des Magistrates für ihr Engagement zu danken. Ob beim Bücherflohmarkt, im „Lernraum“ für Migranten, als Dolmetscher, beim Stadtjubiläum oder beim Winzerfest im Einsatz oder bei der Ehrenamtsagentur direkt aktiv, allen sei für jeden Handgriff, für jede Aufmerksamkeit und jede Initiative zu danken. Es stehe einer Stadt gut an, solche Menschen zu haben, die ihre Kraft teilten, sich für ein faires und chancengerechtes Miteinander einsetzten und anpackten, wo und für wen auch immer es notwendig sei.

Die Worte des Stadtrates passten optimal in die gesamte Atmosphäre, denn es herrschte von Anfang an eine offene und gelöste Stimmung, schon beim Wandern war große Gemeinsamkeit und Aufmerksamkeit zu spüren, in der Hütte dann fand sich jeder mit jedem im Gespräch. Mit viel Lob für einen gelungenen Anerkennungsabend räumte man gemeinsam auf und genoss den Weg zurück durch den nächtlichen Wald.

Die Stadt hatte die Veranstaltung personell und organisatorisch unterstützt, auch die Staatskanzlei des Landes Hessen war wieder einmal mit einem beachtlichen finanziellen Zuschuss dabei.