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Wohin mit all den Kartons?

Immer wenn die blauen Papiertonnen am Straßenrand stehen und auf die Leerung warten, befinden sie sich in Gesellschaft von allerlei Kartonage, die auf oder neben den Tonnen liegt und auch abgeholt werden möchte. Vor Jahren noch waren es mal kleinere Päckchen, die keinen Platz mehr in der Tonne fanden, inzwischen ist der Beipack größer als das Papiergefäß.

Das hat natürlich nachvollziehbare Gründe, denn immer mehr Menschen kaufen über den Online-Versand ein, zudem wird Papier nur einmal im Monat abgefahren. Das soll die Kosten reduzieren und die Abfallgebühren stabil halten. Offenbar treffen da zwei Wahrheiten aufeinander, die dem Bürger nützen und gefallen, aber das Abfuhrsystem und die Kostenkalkulation über den Haufen werfen.

So bedeutet die zusätzliche Fracht erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand beim Laden, wodurch eine übliche Tagestour völlig aus dem Takt gerät. Mehrmengen an Kartonage füllen die Fahrzeuge schneller, es werden Extrafahrten nötig, die nicht kalkuliert sind, Überstunden entstehen. Oft sind die Sonderfrachten zu schwer (Umzugskisten voller Bücher) - wurden die Tonnen doch auf Räder gestellt, um die körperliche Belastung der Müllwerker möglichst klein zu halten. Wer Tag für Tag Extra-Pakete hieven muss, spürt das schnell im Rücken. Und wenn dann bei Regen und Nässe auch noch alles weich geworden auseinanderfällt, oder bei Wind in der Gegend herumfliegt, ist das für alle eine Zumutung.

Was tun?

  • Bei der An-/ Ummeldung von Papiergefäßen ist die 240 l-Tonne Standardgröße für Haushalte. Wer noch eine 120 l Tonne hat, kann sie am Bauhof gegen eine größere tauschen oder sogar eine weitere Tonne bekommen - kostenfrei. Der Weg führt aber zunächst ins UmStadtBüro, wo die Einwohnerdaten verwaltet werden und ein Meldeschein ausgestellt wird. Nur mit dem bekommt man bei den Stadtwerken in Richen, Gewerbestr. 2+3, ein größere oder zusätzliche Tonne. Mehr dazu: http://gross-umstadt.de/de/abfallentsorgung.
  • Auch die Papiertonnen müssen mit geschlossenem Deckel zur Abfuhr bereitgestellt werden.
  • Fällt tatsächlich mal mehr Papier/Karton an, kann beides kostenlos beim Wertstoffhof in Semd abgegeben werden.

Wer das berücksichtigt, trägt zu Verbesserungen für alle Beteiligten bei:

  • Papier/Pappe bleiben trocken und verunreinigen die Straße nicht
  • Die Müllwerker werden entlastet, können effektiver arbeiten, der Abfuhrkalender und die Kostenkalkulation können eingehalten werden.
Tags: Müllabfuhr