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Energieberatung

Siegfried Freihaut
Rathaus am Markt
Zimmer 0.09
Tel. 06078 781-214
E-Mail

 

Sprechstunde

ab 10.01. jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr bzw. nach Vereinbarung.

 

Nützliche Dokumente zum Download (s. auch LINKS rechte Spalte)

Energiebericht kommunale Gebäude

Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept

Fördermittel für energiesparende Maßnahmen

Energetische Gebäudesanierung 1

Energetische Gebäudesanierung 2

Sparsame Haushaltsgeräte

 

„Umstadt - Gutes Klima“

Mit diesem Slogan und der grafischen Symbolik, dass eine ganze Stadt sich auf den Weg „zur Sonne“ macht, wirbt Groß-Umstadt seit einiger Zeit und macht damit - nicht nur kurz vor der Energiemesse am kommenden Wochenende - auf die energiepolitischen Ziele der Odenwälder Weininsel aufmerksam.

Angelehnt an das Logo, das den Beteiligungsprozess zur Entwicklung eines Energiewende- und Klimaschutzkonzeptes geprägt hat, soll dieses Bild immer auftauchen, wenn es darum geht, die zahlreichen von der Bürgerschaft vorgeschlagenen Maßnahmen auch anzupacken und umzusetzen. „Die Sonne“ macht insofern Sinn, als jede verantwortliche Energiepolitik sich von den nicht erneuerbaren Ressourcen verabschiedet (Uran, Öl, Gas, Kohle) und „Sonnenenergie, Wind, Erdwärme und Biomasse“ einsetzt. Ergänzt um konkretes Sparverhalten rund ums Wohnen und bei der Mobilität kann eine Klima freundliche und Ressourcen schonende Entwicklung gelingen.

 

Erste Solartankstelle in Groß-Umstadt

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Woche der Sonne“ wird am Samstag, den 25. Juni um 11 Uhr, auf dem Marktplatz durch die Stadt Groß-Umstadt eine autarke Solartankstelle offiziell in Betrieb genommen.

Sie versorgt insgesamt 4 Ladepunkte für E-Bikes, Laptops, Tablets und Smartphones mit kostenlosem Solarstrom. Auf Initiative des städtischen Energiebeauftragten Siegfried Freihaut wurde dieses Projekt in Kooperation mit dem regionalen Energieversorger entega angestoßen und realisiert. Bürgermeister Joachim Ruppert dazu: „Ein weiterer Schritt zur Umsetzung des städtischen Energie- und Klimaschutzkonzeptes sowie ein Beitrag für umweltfreundliche Mobilität.“

 

Heizenergieverbrauch um 80 % reduziert

Eine weitere Erfolgsgeschichte beim „Energiesparen“ haben ein Hauseigentümer in Groß-Umstadt und die städtische Energieberatung geschrieben. In 5 Sanierungsschritten wurde ein 1959 gebautes Gebäudes saniert, der jährliche Heizenergieverbrauch konnte von 2500 Liter Heizöl = 25.000 kWh auf 5000 m³ Erdgas = 5000 kWh gesenkt werden.

  • Sanierungsmaßnahme im Jahr 2000
    Der alte Ölkessel wurde durch einen energieeffizienten Erdgasbrennwertkessel ersetzt und die zentrale Warmwasserbereitung durch eine Sonnenkollektoranlage unterstützt.
  • Sanierungsmaßnahme im Jahr 2002
    Komplette Wärmedämmung des Außenwände inkl. Kellewände durch ein 8 cm starkes Wärmedämmverbundsystem (WDVS).
  • Sanierungsmaßnahme im Jahr 2007
    Erweiterung der Sonnenkollektoranlage durch einen weiteren Kollektor und einen Pufferspeicher zur Heizungsunterstützung.
  • Sanierungsmaßnahme im Jahr 2011
    Einbau von 3-fach verglasten Wärmeschutzfenstern.
  • Sanierungsmaßnahme im Jahr 2013
    Wärmedämmung des Daches durch eine 16 cm starke hochwirksame Aufdachdämmung.

Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch die Installation einer Photovoltaikanlage auf der Süd- und sogar auf der Nordseite des Daches. Gerade bei bewölktem Himmel (diffuses Licht) erzeugt die Nordanlage höhere Solarstromerträge. Durch diese Nord- Südausrichtung kann ein großer Anteil (ca. 70%) des Solarstromes im eigenen Gebäude genutzt werden. Der komplette Strombezug der 4-köpfigen Familie aus dem öffentlichen Stromnetz beläuft sich dadurch auf rund 1200 kWh im Jahr, üblich sind 4000 kWh.

In einem Zeitraum von 13 Jahren wurden diese Sanierungsmaßnahmen mit Unterstützung der städtischen Energieberatung durchgeführt. Der Energiebeauftragte der Stadt Siegfried Freihaut hat die Familie hierbei umfassend beraten, entsprechende staatliche Fördermittel konnten dadurch genutzt werden.

Neben den erheblich gesunkenen Energiekosten profitieren die Bewohner auch durch eine bessere Behaglichkeit und einem höheren Wohnkomfort.

Dieses Beispiel zeigt, dass energetische Sanierungsmaßnahmen auch in mehreren Schritten erfolgreich durchgeführt werden können. Für weitere Fragen steht Ihnen der städtische Energiebeauftragte gerne zur Verfügung.

 

Bessere Förderbedingungen im KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“

Die KfW erhöht den Förderhöchstbetrag für das Programm „Energieeffizient Bauen“. Zudem wird ein neuer KfW-Effizienzhausstandard eingeführt. Dieses Programm ist Teil des durch das Bundeswirtschaftsministerium geförderten CO2-Gebäudesanierungsprogramms. Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) wurden die Mittel für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm bis 2018 auf jährlich 2 Mrd. Euro aufgestockt.

Zum 1. April 2016 verdoppelt die KfW den Förderhöchstbetrag für Bauherren auf 100.000 Euro. Zusätzlich wird neben der 10-jährigen Zinsverbilligung eine neue Variante mit 20-jähriger Zinsbindung angeboten. Neben den weiter bestehenden Standards KfW-Effizienzhaus 55 und 40 wird der neue Standard „KfW-Effizienzhaus 40 Plus“ eingeführt. Dieser gilt für Gebäude, die Energie erzeugen und speichern und so den verbleibenden, geringen Energiebedarf überwiegend selbst decken.

Die neuen Tilgungszuschüsse im Einzelnen:

  • KfW-Effizienzhaus 40 Plus: 15 % der Darlehenssumme, bis zu 15.000 Euro für jede Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 40: 10 % der Darlehenssumme, bis zu 10.000 Euro für jede Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 55: 5 % der Darlehenssumme, bis zu 5.000 Euro für jede Wohneinheit

Bereits zum 01.01.2016 erweiterte die KfW ihr Förderangebot im Programm „Energieeffizient Sanieren“. Im Fokus steht erstmalig die Förderung von sogenannten effizienten Kombinationslösungen. Für diese Maßnahmen stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Mittel aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz zur Verfügung, dass insgesamt 165 Mio. EUR für Zinsverbilligung und Zuschüsse umfasst.

Die zusätzliche Förderung wird Bauherren zuteil, die ihre Heizung austauschen möchten oder eine Lüftungsanlage einbauen wollen. Zugleich werden erstmals auch sogenannte Kombinationslösungen gefördert. Mit dem Einbau von Lüftungsanlagen (Lüftungspaket) in Kombination mit einer Sanierungsmaßnahme an der Gebäudehülle werden Bauschäden wie Schimmel verhindert und der Wohnkomfort gesteigert. Das Heizungspaket unterstützt den Einbau besonders effizienter Heizungen, wobei hier zugleich das Heizsystem in Gänze (Heizung und Wärmeverteilung) optimiert wird. Mit der Erweiterung der Paketlösungen wird ein fließender Übergang zwischen den bewährten Einzelmaßnahmen und den KfW-Effizienzhausstandards geschaffen.

Kreditnehmer erhalten für das jeweilige Maßnahmenpaket einen Tilgungszuschuss von 12,5 %, max. 6.250 EUR auf den Förderhöchstbetrag von 50.000 EUR pro Wohneinheit. Bauherren, die aus eigenen Mitteln finanzieren, können zukünftig mit einem Investitionszuschuss von 15 % der förderfähigen Kosten von 50.000 EUR, max. 7.500 EUR, pro Wohneinheit rechnen.

Das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ dient der Finanzierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden mittels zinsgünstiger langfristiger Kredite oder Zuschüsse.

  • 165 Mio. EUR Bundesmittel für Anreizprogramm Energieeffizienz für effiziente Kombinationslösungen
  • Im Zuschussprogramm: 15 % Investitionszuschuss für den Einbau von Heizungs- oder Lüftungspaketen
  • Im Kreditprogramm: attraktive Zinsen und 12,5 % Tilgungszuschuss für den Einbau von Heizungs- oder Lüftungspaketen

Weitergehende Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite der KfW oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 5399002 erhältlich.

 

Aktuelle Angebote der kommunalen Energieberatung

  • Heizenergieeinsparung: z. B. Optimierung der Steuerungs- und Regelungstechnik von Heizungsanlagen im Rahmen einer vor-Ort- Beratung.
  • Heizungsmodernisierung und Neuinstallation: z. B. energieeffiziente Gas- und Ölbrennwerttechnik, Kraft-Wärme-Kopplung (BHKW), Wärmepumpen, Auswertung von Schornsteinfeger-Messprotokollen.
  • CO2 neutrale Heizungstechnik: z. B. moderne Stückholz-, Holzpellets- und Hackschnitzel-Heizungsanlagen.
  • Solartechnik: z. B. Solarstromanlagen (Photovoltaik), Solarkollektoranlagen zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung.
  • Stromeinsparung: z. B. sparsame Haushaltsgeräte und Beleuchtungstechnik. Ausleihmöglichkeit von Strommessgeräten und Auswertung der Messergebnisse sowie Empfehlungen zur Optimierung.
  • Finanzielle Förderung: z. B. KfW-Förderprogramme, Bundeszuschüsse und kommunale Förderung.
  • Wasserspartechnik: z. B. Regenwasser- und Grauwassernutzung, Wasser sparende Haushaltsgeräte.
  • Lüftungstechnik: z. B. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung.
  • Wärmeschutzmaßnahmen: z. B. verschieden Dämmmaßnahmen wie Dach, oberste Geschossdecke und Außenwände, Dämmstoffe, Fenster.
  • Angebotsauswertung: Beurteilung von Angeboten bezüglich Technik, Nutzen und Preis/Leistungsverhältnis.
  • Vor-Ort-Beratung: Umfasst die o. g. Themen und ist nach Vereinbarung möglich.

 

+++ Aktuelle Information +++


Ab dem 1. April erhöht und erweitert die Bundesregierung die finanzielle Förderung von  Erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung.

Das seit Jahren etablierte „Marktanreizprogramm“ (MAP) – ein mit bis knapp 400 Mio. Euro ausgestattetes Anreizpaket für die Energiewende auf dem Wärmemarkt – wurde neu geschnürt und wartet nun mit erheblich attraktiveren Förderbedingungen auf.
Private und gewerbliche Hausbesitzer, die auf moderne Heizungen mit erneuerbaren Energien umstellen wollen, können sich auf deutlich höhere Investitionszuschüsse für Solar-, Biomasse- und Wärmepumpenanlagen freuen. Zudem werden nun begleitende Investitionen in das Heizungssystem gefördert. Ein weiterer Schwerpunkt des neuen MAP ist die konsequente Öffnung des Programms für den gewerblichen Bereich: Mit Investitionszuschüssen von bis zu 50 % sollen alle Unternehmen sowohl bei Neubauprojekten als auch bei Sanierungsmaßnahmen für die Wärmewende begeistert werden. Ganz neu im Programm: Der Bund gibt nun auch Zuschüsse für die nachträgliche Optimierung bereits geförderter Öko-Heizungen.
Details zu der neuen Förderrichtlinie werden auf der Internetseite des BAFA  veröffentlicht. Ab dem 1. April werden dort auch die neuen Antragsformulare verfügbar sein.

 

Hydraulischer Abgleich - was ist das?

Werden Ihre Räume ungleichmäßig warm? Rauscht es in den Heizkörpern? Wurde Ihr Gebäude nach dem Einbau der Heizung saniert? Wenn Sie mindestens eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, sollten Sie darüber nachdenken, Ihre Heizung durch eine effiziente, aber bislang wenig bekannte Maßnahme zu optimieren: den hydraulischen Abgleich. Denn: Ihre Heizung kann mehr!

Viele Mieter und Hausbesitzer kennen das: Räume, die vom Heizkessel weiter entfernt sind, zum Beispiel im Dachgeschoss, werden nicht ausreichend mit Wärme versorgt. Hingegen werden Zimmer, die nah am Heizzentrum liegen, überversorgt. Grund dafür ist die Tatsache, dass sich das Wasser in Ihrer Heizung stets den Weg des geringsten Widerstandes sucht. So fließt durch lange, dünne Rohre weniger Wasser als durch kurze, dicke. Überdimensionierte Pumpen und höhere Vorlauftemperaturen können diese Symptome lindern – dies führt allerdings zu erhöhten Energieverbrauchskosten und lästigen Fließgeräuschen in der Heizung.

Lohnt sich ein hydraulischer Abgleich für Ihr Haus? Mit dem  WärmeCheck prüfen Sie in nur fünf Minuten, wie viel Heizkosten Sie durch die Optimierung Ihrer Heizanlage sparen können und ob diese geringinvestive Maßnahme für Sie wirtschaftlich sinnvoll ist.
Sie haben detaillierte Fragen zu Ihren Energiespar-Vorhaben? Im Info-Center  „Rat und Tat“ finden Sie Ansprechpartner ganz in Ihrer Nähe: von Energieberatern über Handwerker zu Banken und Verbraucherzentralen.

 

Umwälzpumpe austauschen und richtig sparen!

„Das Herz der Heizung: Umwälzpumpe austauschen und richtig sparen!“ Unter diesem Motto hatte die Hessische Landesregierung in kürzester Zeit den Austausch von 10.000 alten Heizungspumpen gefördert. Ein Riesenerfolg!

Doch auch ohne staatliche Zuschüsse lohnt sich der Ersatz älterer Heizungsumwälz- und Trinkwasserzirkulationspumpen durch stromeffiziente Geräte - schon in 2 bis 3 Jahren ist der Kaufpreis rausgespart ...

 

„Energetische Gebäudesanierung in der Kritik“

Ein großes Potenzial zur Energieeinsparung besteht in der energetischen Gebäudesanierung. Durchschnittlich 40 Prozent des Energieverbrauchs entfällt auf Heizung und Warmwasserbereitung. Angesichts steigender Energiekosten können z.B. durch die Gebäudedämmung erhebliche Einsparungen erzielt werden.

Trotz all dieser Argumente, die für eine umfassende und allgemeine Umsetzung einer Sanierungsoffensive sprechen, zögern viele Hauseigentümer, sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Vereine und Kommunen. Neben den einzubringenden Investitionen gibt es oft auch Zweifel an den Ergebnissen und Ängste vor unerwünschten Effekten wie Schimmel oder eine erhöhe Brandgefahr durch Dämmmaterial.

Beim 4. Energieforum des Landkreises Darmstadt-Dieburg wurden diese Fragen thematisiert.

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