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Flüchtlinge & Asyl

 

"Netzwerks Asyl" im Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

Koordinationsstelle Migration, Flucht & Asyl

Nadja Bormuth und Benjamin Magsam
Hanna-Kirchner-Str. 5
im OG der Kinder- und Jugendförderung (JUZ)

Sprechzeiten:
Dienstag 10 bis 12 Uhr
Donnerstag 15 bis 17 Uhr
sowie Termine nach Vereinbarung
Tel. 06078 7591694
fluechtlinge@gross-umstadt.de

 

Übersicht der aktuell laufenden Projekte

 

Das Projekt "Wir suchen Begleiter"Logo: HMSI
wird gefördert von

 

 

Runder Tisch

Protokoll vom 30.06.2017

 

Flüchtlingscafé 

Für Sonntag, den 12. November, laden die Veranstalter des Flüchtlingscafés die Groß-Umstädter Mitbürger herzlich zum Begegnungscafé in das Ev. Gemeindehaus ein. Beginn ist wie gewohnt um 15:30 Uhr, erfahrungsgemäß klingt die Zusammenkunft dann gegen 18 Uhr aus.

Das Zusammenleben mit den Flüchtlingen ist inzwischen in eine neue Phase getreten. Mittlerweile sprechen die meisten neuen Mitbürger ausreichend Deutsch um Kommunikation zu gewährleisten, die über die Fragen: „Wo kommst du her, seit wann bist du da“ hinausgeht. Sich mit Deutschen auf Deutsch zu verständigen ist ein zentrales Anliegen vieler Flüchtlinge und das Begegnungscafé ist ein idealer Ort, diese wichtige Integrationsmaßnahme  zu verwirklichen. Deshalb wünschen wir uns viele Besucher aus dem Kreis der „alteingesessenen Groß-Umstädter“. - Über Buffetspenden freuen wir uns wie immer sehr. 

Im November feiert das Flüchtlingscafé schon 3-jähriges Jubiläum und die Veranstalter planen, diesen Anlass gebührend zu begehen. Weiterer Termin für das Flüchtlingscafé ist der 10. Dezember.

 

Gute Zeit im „Treff Global“

Zum Wiederauftakt nach der Sommerpause lädt der „Treff Global“ wieder ins Evangelische Gemeindehaus ein. In lockerer Atmosphäre besteht dort die Gelegenheit für Groß-Umstädter und hier lebende Geflüchtete, sich zu begegnen und einander kennen zu lernen.

In den gemütlichen Räumlichkeiten gibt es ein Dart- und Tischkickerturnier und viele weitere Spiele, Computerplätze und funktionierendes WLAN. Vor allem besteht im Treff Global die Möglichkeit zu Gesprächen und Austausch. Zu kleinen Preisen werden Getränke angeboten. Wer mag, bringt Musik oder auch ein Instrument mit. Allen interessierten Gästen, die jederzeit willkommen sind, empfiehlt der Veranstalter, die Evangelische Kirchengemeinde, einfach mal rein zu schauen. Der „Treff Global“ ist jeweils dienstags und donnerstags von 18 bis 21 Uhr geöffnet.

 

Kleiderkammer

Die Kleiderkammer für Hilfsbedürftige, untergebracht in der Hanna-Kirchner-Str. 5 im 1. OG des städtischen Jugendzentrums, ist ab 01.03.2017 wie folgt geöffnet:

Ausgabezeiten: montags und mittwochs von 16 bis 17 Uhr

Annahme von Spenden: montags und mittwochs von 17 bis 18 Uhr (bitte klingeln).
 

Das ehrenamtlich aktive Team sucht immer Kleidung und Schuhe - gut erhalten, modisch, sauber und saisonal passend - für Babys, Kinder, Männer und Frauen bis ca. 50 Jahre. Darüber hinaus sind gefragt:

  • Kinderwagen und Buggies
  • Ranzen, Rucksäcke, Schultaschen für Erwachsene
  • Handtücher groß und klein
  • Bettwäsche
  • Decken, Bettdecken + Kissen (keine Daunen)
  • Sportkleidung, Fußballschuhe mit/ohne Stollen
  • Geschirr, Besteck, Töpfe, etc.
  • kleine Haushaltsgeräte

Nicht angenommen werden: Übergrößen (maximal XL), Anzüge, Abendgarderobe, Skianzüge, Schlittschuhe, Unterwäsche!!! Alle Spenden werden bei Anlieferung gesichtet, nicht benötigte Artikel zurückgegeben. Auch Kartons müssen wieder zurückgenommen werden.

Bitte bringen Sie die Spenden tatsächlich in die Kleiderkammer im 1. OG und geben Sie sie nicht an Personen, die evtl. vor der Tür warten.

 

„Fahrräder für Flüchtlinge“

Fahrradausgabe jeweils am 1. und 3. Mittwoch im Monat ab 18 Uhr am Pfälzer Schloss-Keller.

Es gilt folgende Preisliste:

  • Fahrrad für Erwachsene (10,- bis 30,- €)
  • Kinderfahrrad, bis 24“ (5,- €)
  • Mantel (10,- €)
  • Schlauch (5,- €)

Kontakt:  Mail oder Tel. 0171 5519382.

Wegen der großen Nachfrage können Fahrräder nur mehr an Flüchtlinge abgegeben werden, die in Groß-Umstadt gemeldet sind. Daher bitte neben dem Ausweis auch eine Meldebescheinigung mitbringen! Die Fahrräder werden den Flüchtlingen zur Nutzung überlassen (nicht übereignet), so dass Weitergabe bzw. Verkauf oder, was in der Vergangenheit leider auch schon vorgekommen ist, eine „Entsorgung“ durch Dritte unzulässig sind. Unser Team bemüht sich, defekte Räder zu reparieren bzw. die Reparatur durch die Flüchtlinge selbst anzuleiten.

Seit Start des Projektes im Frühjahr 2015 konnten 160 Fahrräder abgegeben werden - allen Spenderinnen und Spendern und natürlich auch den Helfern herzlichen Dank. Da immer neue Flüchtlinge nach Groß-Umstadt kommen und die gebrauchten Räder gelegentlich auch irreparabel zu Bruch gehen, sind wir weiterhin dringend auf Spenden angewiesen.

Das derzeitige Team: Edmund und Maria Dietze, Jörg Naumann, Hussam Kijijaan, Sabine Klöpfer, Klaus Dummel.

 

8.256 km im Dienst der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit

Vor Jahresfrist am 1. Dez. 2015 hat der Förderverein Bürgerstiftung Groß-Umstadt e.V. einen Kleinbus für die Flüchtlingsarbeit gemietet. Ermöglicht wurde dies durch eine großzügige Zuwendung der Frankfurter Stiftung Citoyen in Höhe von 7.000 EUR. Seither konnten mit dem Bus nahezu täglich Fahrten und Transporte vor allem für Flüchtlingsfamilien (für alle 8 Sitze stehen gespendete Kindersitze zur Verfügung) angeboten und durchgeführt werden, die in den verkehrlich schlechter angebundenen Stadtteilen wohnen. Dies gelang nur durch eine gute Organisation mit einer Reservierungsplattform im Internet, mit der Unterstützung durch die Shell-Station in der Gg.-Aug.-Zinn-Straße und dank einem Pool von ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern.

Im Vordergrund standen Transportfahrten für die Wocheneinkäufe, insbesondere zur Dieburger Tafel (44%), dann folgten Sammelfahrten zur Teilnahme an Deutschkursen, an Integrationsprojekten insbesondere für Kinder und Jugendliche (Kinderzirkus, MiniUmstadt, Flüchtlingscafé), an Fußballtraining, Schwimmkursen u.a. Sportangeboten sowie Transporte (Umzüge, Sammeln von Spenden wie Haushaltsgeräte, Möbel, Fahrräder) und schließlich Fahrten zu Behörden, Gesundheitsamt, ärztlichen Untersuchungen u.ä. (Anteil jeweils 8-12%).

Ein besonderer Dank für den Erfolg des Projektes gilt den Busfahrerinnen und -fahrern, die eine Menge Zeit einsetzen, um den Bus zu steuern, zu betanken und die Flüchtlinge, häufig ortsunkundig, zu ihren Zielen zu bringen, und sie dort teilweise auch noch betreuen. Zu danken ist dem Geschäftsführer der Shell-Station Manfred Ilgin und seinen hilfsbereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die rund um die Uhr den Bus mit Papieren und Fahrtenbuch ausgeben und auf den dort abgestellten Bus ein wachsames Auge haben. Schließlich gilt neben der Stiftung Citoyen allen Spendern auf das Flüchtlingskonto der Bürgerstiftung ein herzliches Dankeschön, da die laufenden Betriebskosten des Busses aus dem Spendenaufkommen getragen werden.

Derzeit laufen Anträge, um die Finanzierung des Busses für ein weiteres Jahr sicherzustellen. Dabei wird es eine Ergänzung der Zielsetzung geben, so dass der Bus neben der Flüchtlingsarbeit auch für integrative Projekte gemeinsam mit Einheimischen eingesetzt werden kann. Da es mitunter Engpässe bei den Fahrern gibt, werden weiterhin interessierte Ehrenamtler als Busfahrer gesucht. Bitte bei klaus@dummel.de oder umea@web.de melden.

 

Spendenkonten Flüchtlingshilfe – große Spendenbereitschaft

Ein eindrucksvolles, höchst erfreuliches Ergebnis zeigt die Bilanz auf den beiden Spendenkonten bei Sparkasse und Volksbank, die der Förderverein Bürgerstiftung Groß-Umstadt e.V. im März 2015 eingerichtet hat. Bis zum 31.12.2015 gingen insgesamt 24.169,24 EUR ein, zusätzlich liegt bereits eine Zusage für 2016 über 3.500 EUR vor.

Woher kommen die Spenden?
Insgesamt haben sich 109 Einzelspender beteiligt neben einer nicht bestimmbaren Zahl von Spendern bei Sammelaktionen. Die Höhe der einzelnen Spenden liegt bei Einzelpersonen zwischen 5 und 2.000 EUR, Spender dieser höchsten Einzelspende ist Will Schaumann aus Groß-Umstadt. Höchstbetrag von institutionellen Spendern sind bisher 5.000 EUR, die von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Dieburg als Bürgerspreis an Lorena Heil, Initiatorin des Umstädter Flüchtlingscafés, gingen; das Preisgeld wurde an das Flüchtlingskonto weitergereicht. 3.500 EUR stammen von der Frankfurter Stiftung Citoyen und sind zweckgebunden für den Flüchtlingsbus, den die Bürgerstiftung daraufhin im Dezember für notwendige Fahrten für ein Jahr anmieten konnte. Eine weitere Rate in derselben Höhe ist zugesagt. 1.250 EUR sind das Ergebnis einer Spendenaktion zum 60.Geburtstag von Frau Pfarrerin von Bremen. Mehrere Kirchenkollekten und Sammelaktionen wurden dem Spendenkonto zugeführt. Allein 3.500 EUR brachte der Spendenaufruf in der Traueranzeige für Christian Flöter.

Eine Reihe von Spenden wurden gezielt für bestimmen Flüchtlingsprojekte gewidmet, so u.a. für Asyl-Frauen (1.125 EUR), für ein Gartenprojekt (860 EUR), für Musikprojekte (640 EUR), für Fahrräder für Flüchtlinge (200 EUR) sowie für unbegleitete minderjährige Ausländer „UMAs“ ( 460 EUR). Diese Mittel werden jeweils gesondert verwaltet und zweckentsprechend verwendet.

Wofür wurden die Spendengelder ausgegeben?
Den größten Umfang nehmen die Ausgaben für Lehr- und Lernmaterial in den ehrenamtlich organisierten Sprachkursen ein, denn das Beherrschen der deutschen Sprache ist Schlüssel und Schwerpunkt für die Integration der Flüchtlinge (1.360 EUR). Der Transport von Flüchtlingen zu Arzt- und Behördenbesuchen, zum Einkaufen und zu kulturellen Veranstaltung usw. wurde über weite Strecken des Jahres durch Ehrenamtler mit Privat-PKW geleistet – dafür wurden Tankgutscheine in Höhe von insgesamt 600 EUR ausgegeben. Entlastung bringt hier der Flüchtlingsbus, mit dem auch die Ortsteile besser in die Integrationsangebote einbezogen werden können. Für die Busmiete sind die oben genannten Mittel der Stiftung Citoyen bestimmt, die Betriebskosten werden aus dem Spendentopf beglichen. Im Projekt „Fahrräder für Flüchtlinge“ wurden gespendete Räder repariert und in einen verkehrssicheren Zustand gebracht (510 EUR). Im Sommer wurden zwei Schwimmkurse für Flüchtlingskinder organisiert, die alle regelmäßigen Teilnehmer mit dem Freischwimmer und dem Seepferdchen bzw. die Jüngsten mit dem Pinguin-Abzeichen abschließen konnten (970 EUR). Mit kleineren Beträgen konnte jeweils die Arbeit und Integration von Kindern und Jugendlichen unterstützt (460 EUR) und bei irgend sonst aufgetretenen Engpässen geholfen werden (200 EUR).

Wie werden die Spendengelder verwaltet und kontrolliert?
Die Spendenkonten verwaltet der Förderverein Bürgerstiftung Groß-Umstadt e.V. Über die Ausgaben entscheiden die Vorstände von Stiftung und Förderverein im Einvernehmen mit dem Runden Tisch „Flüchtlinge & Asyl“ in Groß-Umstadt, der regelmäßig tagt. Die Rechnung wird nach dem Vereinsrecht geprüft und ist dem Finanzamt zur Prüfung der Gemeinnützigkeit vorzulegen. Derzeit sind – nach Abzug zweckgebundener Spenden und Rückstellung für den Flüchtlingsbus – rd. 3.600 EUR verfügbar. Nachdem der Flüchtlingsstrom nicht abreißt, wird die ehrenamtliche Unterstützung für die Integration der ankommenden Menschen weiterhin sehr wichtig bleiben. Dabei kann die Arbeit der Behörden und der hauptamtlichen Helfer bei Landkreis, unserer Stadt und dem Diakonischen Werk, das inzwischen mit der sozialen Betreuung beauftragt ist, nicht ersetzt, aber doch auf wesentlichen Feldern ergänzt werden. Dafür ist ehrenamtliches Engagement und flankierend auch in Zukunft Geld von Nöten. Daher bittet die Bürgerstiftung weiter um Spenden.

Die Spendenkonten für die Flüchtlingsarbeit beim Förderverein Bürgerstiftung Groß- Umstadt e.V. lauten:

  • Sparkasse Dieburg: DE19 5085 2651 0110 1338 57
  • Volksbank Odenwald e.G.: DE48 5086 3513 0104 3726 03

Die Spenden sind steuerlich abzugfähig. Sofern eine Spendenbestätigung für das Finanzamt gewünscht wird, bitte die Adresse auf dem Überweisungsträger angeben.
Allen Spendern und Unterstützern gilt großer Respekt für Ihr Engagement. Im Namen von Bürgerstiftung und Rundem Tisch, aber sicher auch der Flüchtlinge und AsylbewerberInnen in Groß-Umstadt sei für Ihre Spenden in Form von Zeit und Geld ganz herzlich Dank gesagt. (Klaus Dummel Schatzmeister)

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