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HdK Projekte & Aktionen

Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbaum

Längst ist es gute Tradition, dass auch in den beiden Verwaltungsgebäuden der Stadt Groß-Umstadt kleine Weihnachtsbäume die Mitarbeiter und die Besucher adventlich begrüßen. Deren Schmuck - und das ist eine weitere Tradition - kommt immer wieder von Kindergartenkindern, die schon lange vor dem 1. Advent anfangen, kreative und selbstgebastelte Dekoration herzustellen.

Am Freitag, den 25.11. haben gut ein Dutzend Kinder vom „Haus der Kinder“ den Baum im Rathaus geschmückt und dafür von Bürgermeister Joachim Ruppert eine große Kiste voller Überraschungen bekommen.

Der Baumschmuck besteht aus Puppen, Sternen, Papierkugeln, Tannenzapfen und unterschiedlichen Anhängern aus Watte, Papier, Stoff und Knöpfen. „Weihnachtsdekoration, die kein Geld kostet und die Umwelt nicht belastet,“ finden die Erzieherinnen „passt natürlich ins pädagogische Konzept.“ Beide Gruppen hatten unübersehbar großen Spaß daran, die Bäume schön zu schmücken und belohnten zum Schluss sich selbst sowie manche Besucher und Mitarbeiter mit einem weihnachtlichen Lied.

 

Mit Greifzange, Warnweste und Müllsack

Das Land Hessen ist schon seit vielen Jahren stolz auf die Kampagne „Sauberhaftes Hessen“. Dazu gehört im Sommer auch die Aktion „Sauberhafter Kindertag“, der in diesem Jahr auf Donnerstag, den 09. Juni fiel.

Die städtische Kinderbetreuungseinrichtung „Haus der Kinder“ hatte sich diesen Termin vorgemerkt und ist mit 21 Kindern im Alter von 5-6 Jahren ausgezogen, um Müll einzusammeln, den vermutlich ausgerechnet jene Menschen „wild entsorgt“ hatten, die den Kinder eigentlich vormachen sollten, wie man mit Müll, Verpackungen und lästigen Gebrauchsgegenständen „richtig“ umgeht …

Rund 3 Stunden waren die Kinder mit 2 Erzieherinnen in ihrem Revier unterwegs, im „kleinen Wäldchen“ um die Ecke, also zwischen Willy-Brandt-Anlage und Bahnübergang, am nahe liegenden Naturspielplatz und am Regenwassersammelbecken mitten im Baugebiet „Unterste Beune“. Außer 6 großen Säcken voller Kleinmüll, wie Flaschen und Verpackungen, fanden sich mehrere Einweg-Grillroste und eine Kühltruhe.

Der städtische Bauhof hatte Werkzeuge und Ausrüstung gestellt und den Müll auch flugs abgefahren, für die Kinder gab es von der Abfallberaterin der Stadtverwaltung ein kleines Dankeschön in Form von Butterbrotdosen und je ein Malbuch.

Über den Tag hinaus gab es viel Fragen zu beantworten und reichlich Gelegenheit, das Thema auch pädagogisch aufzugreifen und zu besprechen. Mehr

 

Meine Geschichte

Wer bin ich? Wie bin ich? Wie ist mein/e Freund/in? Was macht mich und uns zu dem was wir sind? - Die Kinder im Haus der Kinder sind wie alle Menschenkinder stets wissensdurstig auf der Suche nach neuen Erfahrungen und Erlebnissen. Hierzu zählen Freunde, Familie, die Stadt in der sie leben und nicht zuletzt der kleine Moment im Hier und Jetzt.

Im Bildungsprojekt „Ich, du, wir und die anderen“ erarbeiten die Kinder entlang des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans viele Bereiche in Sachen Bildung, Musik, Kunst, Mathematik etc. Stets begleitet und gefördert von den Erzieherinnen, die die Kinder sowohl im Alltag als auch in Projektphasen in ihrer Entwicklung unterstützen und fördern.

Viele kleine und große Momente teilen die Kinder nicht nur mit ihren Erzieherinnen im Alltag, sondern werden von den Pädagoginnen gezielt initiiert oder begleitet. Viele Gespräche und Angebote aber auch in Foto und Text festgehaltene Geschichten und Erinnerungen sammeln die Kinder dann in ihren Bildungsordnern, im Bildungsplan als Portfolio benannt, um sich immer wieder zu erinnern, zu vertiefen oder zum Besprechen und Teilen mit Eltern.

So werden auch anhand des Jahresprojektes neben der Förderung vieler Bildungsbereiche ganz besonders die sozialen Kompetenzen und ein positives Selbstbild gefördert.

 

„Ich find dich ehrlich gut …“

Kinderhochzeit im „Haus der Kinder“

Alles begann mit der Frage eines Kindes: „Kann ich meine Freundin heiraten?“ - Diesen Impuls griffen die Erzieherinnen auf und organisierten gemeinsam mit den Kindern eine eindrucksvolle Kinderhochzeit.

Das will natürlich alles gut geplant sein und die Kinder brachten ihre sehr klaren Vorstellungen und Ideen gerne ein. So war es sehr wichtig, dass alle Kinder des Hauses eingeladen werden und: „Wir wollen eine große Hochzeitstorte für alle Kinder!“, „Wir brauchen Ringe, ein Blumenmädchen und eine Hochzeitsdisco!“ - Zahlreiche Ideen sprudelten aus ihnen heraus, die Erzieherinnen übernahmen die Rollen der Standesbeamtin, Friseurin und Fotografin. Schnell waren auch Trauzeugen gefunden.

In einem gemalten Kalender stellten die Kinder bildhaft dar, welche Vorbereitungen bis zum Hochzeitstag stattfinden sollten. Nachdem Einladungskarten gestaltet und verteilt waren, fertigten sie die Hochzeitsdekoration an. Am nächsten Tag gings mit der Bitte um eine Blumenspende zum Gartenzentrum Welter - danke, dass sie gewährt wurde.

Weitere Vorbereitungen waren das Einkaufen der Backzutaten sowie das Backen der dreistöckigen Hochzeitstorte unter Mithilfe der Hauswirtschaftskraft. Brautkleider, Ringe und das Ringkissen brachten die Kinder von Zuhause mit. Und dann war es endlich soweit: Der Hochzeitstag.

Alle Kinder der Einrichtung standen Spalier und sangen ein Lied, als das Brautpaar Einzug hielt. Das Blumenmädchen streute die Blumen und die Bräute folgten mit ihren Trauzeugen. Das Hochzeitspaar sagte sich zum Zeichen ihrer Freundschaft ein Gedicht auf und sang das Lied: „Wenn einer sagt ich mag dich du, ich find dich ehrlich gut, dann krieg ich eine Gänsehaut und auch ein bisschen Mut ...“. Die entscheidende Frage beantworteten sie mit einem lauten „Ja“ und beim Anstecken der Ringe spendeten die Gäste großen Applaus.

Traditionell wurden dann auch noch die Brautsträuße geworfen, Gratulationen und Geschenke entgegengenommen und die Freundinnen schnitten gemeinsam die Hochzeitstorte an und eröffneten die Hochzeit mit einem Tanz. Einer ausgelassenen Feier aller Gäste stand dann nichts mehr im Wege. Zum Abschluss kann man nur noch die Textzeile eines Kinderliedes zitieren: „Was man all so erlebt hat, an einem einzigen Tag, was man all so gesehen hat, oh Mann, das ist schon echt stark. Nun liegst du hier im hohen Gras und denkst drüber nach. Der Tag geht zu Ende, reicht euch nun die Hände und seht wie schön doch Freundschaft ist.“

 

„Ich, Du, Wir und die Anderen“

Die städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen arbeiten u.a. nach dem hessischen Bildungs- und Erziehungsplan, denn „Bildung im Kindergarten beginnt bereits am 1. Kindergartentag“.

Das „Haus der Kinder“ hat in diesem Jahr das Projektthema „Ich, Du, Wir und die Anderen“ ausgewählt, denn, so die Erzieherinnen, „das Leben in der Welt der Gleichaltrigen ist im Vorschulalter nicht immer ein Zuckerschlecken, sondern in hohem Maße konfliktanfällig und anforderungsreich. Es stellen sich viele Fragen wie: Wer bin ich? Wie unterscheide ich mich von den anderen Kindern in meiner Gruppe? Was macht mich besonders? - Und wer bist Du? Warum sprichst Du eine andere Sprache? Aus welchem Land kommst Du? - Fragen über Fragen, die die Kinder im Kita-Alltag beschäftigen.

Ich bin Ich und Du bist Du und manchmal sind Wir Wir und manchmal bist Du ganz anders als Ich oder Wir.

Kinder die ihre eigenen Gefühle kennen und das emotionale Erleben anderer verstehen, sind sozial kompetenter und können besser mit sich und mit anderen umgehen. So wird das gewählte Thema in den Altersgruppen von einem Jahr bis zum Schuleintritt erlebt - und in den Altersgruppen ist es verstärkt möglich, Bezug auf die Entwicklungsbesonderheiten des einzelnen Kindes zu nehmen.

Das Projekt findet in mehreren wöchentlichen Phasen statt. So ist es möglich, intensiver, kontinuierlicher und längerfristiger am Thema zu bleiben. Kinder, die in dieser Zeit Geburtstag haben, entscheiden, ob sie in der Projektgruppe feiern möchten oder ob sie auf den Freitag der Woche warten möchten. Freitags ist nämlich der Stammgruppentag für alle. Da können die Kinder in ihrer Gruppe vom Erlebten berichten, spielen, feiern, ...

 

Musikalisches Weihnachtstheater zum Mitmachen

Am 10. Dezember war die Musiklehrerin Claudia Leib, die ihre Musikschule in Nieder-Klingen hat, im „Haus der Kinder“ zu Gast. Ihr Angebot: ein musikalisches Weihnachtstheater zum Mitmachen. Alle Kinder waren mit Freude und Begeisterung dabei, tanzten und lachten strahlend zu den Sternen- und Weihnachtsliedern. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Elternbeirat, der diese tolle Musikstunde ermöglicht und finanziert hat.

Am Samstag, den 27.02. um 19 Uhr, präsentieren Claudia Leib, Nicole Schmiedecke & Gäste Lieder und Arien aus Oper und Operette von J. Offenbach, W.A. Mozart, F. Lehár u.a. im Pfälzer Schloss.

 

Bühne frei

Und wieder präsentierte eine Kleingruppe von 11 Kindern aus der Kindertagesstätte „Haus der Kinder“ ein vorweihnachtliches Theaterstück. Mit ihrer selbst erfundenen Geschichte „Familie Stern feiert Weihnachten“ erfreuten sie ihre großen und kleinen Zuschauer und ernteten hierfür großen Applaus.

Sehr phantasievoll brachten sie die Geschichte der Familie Stern auf die Bühne. Es war ein bisschen fast so wie im wahren Leben. Die Kinder können Weihnachten nicht mehr erwarten, da helfen auch Plätzchen backen oder einen Schneemann bauen als Zeitvertreib nur kurzfristig darüber hinweg. Wenn dann aber der Schneemann plötzlich sich bewegen und sprechen kann, eine Katze aus dem Zauberwald sich im Menschenreich verirrt und eine Hexe und ein Zauberer die Weihnachtslichter am geschmückten Weihnachtsbaum zum Leuchten bringen, dann wir es wahrlich spannend.

Letztendlich hat sich dann auch ganz leise der Weihnachtsmann hereingeschlichen und zum krönenden Abschluss seine Geschenke verteilt. Mit dieser sehr einfallsreichen Geschichte überzeugten die Kinder das Publikum. Die von den Erzieherinnen verfolgten pädagogischen Ziele, wie z.B. die Förderung von emotionalen und sozialen Kompetenzen sowie der Sprachförderung, konnten mit viel Spaß und Freude umgesetzt werden.

 

Neue Bücher machen viel Spaß

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages am 20. November 2015 fanden auch in der Kindertagesstätte „Haus der Kinder“ viele Aktionen rund ums Vorlesen statt. Unter anderem war Frau Anja Szekeres, eine Mitarbeiterin der „Umstädter Bücherkiste“, zu Besuch. Sie hatte viele interessante Bücher, Hörbücher und Spiele in einem Reisekoffer mitgebracht.

Neue Bücher machen besonders viel Spaß. Es gibt so viel zu entdecken und anzuschauen und eine Fülle aufregender und lustiger Geschichten laden zum Zuhören und Verweilen ein. Eines dieser Bücher las sie den begeisterten Kindern vor. Im Anschluss daran hatten die Kinder viele Möglichkeiten, sich vom pädagogischen Fachpersonal weitere Bücher vorlesen zu lassen oder diese auch in Kleingruppen mit Freunden zu betrachten. Der „Bücherkoffer“ wird mehrere Wochen im „Haus der Kinder“ verweilen, bis er dann wieder seine Reise aufnimmt und weiterzieht.

 

Sonnenschutz und Spielgeräte

Über zwei richtig schöne und nützliche Außeneinrichtungen können sich die Kinder der städtischen Betreuungseinrichtung „Haus der Kinder“ seit Kurzem freuen: drei große Sonnenschirme und ein Kinderspielhaus samt Traktor aus Holz.

Die beiden Spielgeräte haben die Eltern als Bausatz beschafft, selbst zusammengebaut und aufgestellt. Das Geld hatten sie bei unterschiedlichen Basaren eingenommen und in Absprache mit der Teamleitung investiert.

„Sonnensegel“ waren auch schon ein „lang gehegter Wunsch“, wie die Leiterin Nicole Liebeskind gestand, am Ende war man auf große, sehr leichte Sonnenschirme aufmerksam geworden, die stehen bleiben und bei Bedarf eingeklappt oder aufgespannt werden können. „Die Handhabung ist sehr leicht“, freuen sich die Erzieherinnen, „und wir sind allen Beteiligten sehr dankbar, auch der Kollegin Sonja Heid-von Kymmel in der Verwaltung, die sich sehr dafür eingesetzt hat, die Volksbank Odenwald, die stolze 600,- € beigesteuert hat und die Kollegen vom Bauhof, die die Hülsen gesetzt haben.“

Nun stehen jeweils ein Schirm an der großer Rutsche und zwei über dem großen Sandkasten, um das Spielgelände, das nach Südwesten offen ist, zu beschatten.

 

Wie der Wind den Hügel hinunter …
Bildungsprojekt im Haus der Kinder

Jedes Jahr gibt es im „Haus der Kinder“ ein Bildungsprojekt, das sich in ein- bis zweiwöchigen Projektphasen durchs Kindergartenjahr zieht. Dieses Jahr heißt das Thema „Wind erlebbar machen“. In den Projektphasen sind die Kinder in altershomogenen Gruppen.

Um den Eltern aber auch den Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in die tägliche Arbeit zu geben, veröffentlicht die Tageseinrichtung einen Auszug aus der Dokumentation der Gruppe der 3-4 Jährigen; letzte Projektphase der Gelben Gruppe 2015; 22.06. bis 25.06.15:

„Die letzte Projektwoche haben wir zur Ausflugswoche ernannt. Am ersten Tag sind wir in den Tiefen Wiesen spazieren gegangen, bis zum Spielplatz in der Richer Au bei der Feuerwehr. Nach der langen Projektpause mussten wir uns erst einmal wieder als Gelbe Gruppe zusammen finden.

Am nächsten Tag sind wir schon früh losgelaufen, wir wollten in den Ziegelwald. Schnell hatten wir unser Ziel erreicht, eine große Wiese am Hang direkt vor dem Wald. Nachdem wir uns gestärkt hatten, sausten die Kinder schnell wie der Wind den Hügel hinunter und wieder hoch. An diesem Dienstag war es auch etwas windig, so wehte der Wind uns öfter die Kappen vom Kopf. Auch stellten wir fest, dass man mit „Rückenwind“ viel schneller laufen kann als mit „Gegenwind“. Wenn es den Hang hinunter ging, waren wir natürlich am schnellsten. Zum Schluss entdeckten wir noch eine tolle Kletterstelle im Wald, wo wir uns in unseren motorischen Fähigkeiten ausprobieren konnten.

Am Mittwoch gingen wir noch mal in den Ziegelwald hoch, weil es uns am Vortag so gut gefallen hatte. Auf dem Weg nach oben wurden wir fast von der Blauen Gruppe eingeholt, die sich dann beim Frühstück zu uns gesellte. Mit Ihnen zusammen sausten wir noch mal den Hang an der „Frühstückswiese“ hoch und runter. Heute war es fast windstill, so dass alle Kappen und Mützen auf den Köpfen blieben. Anschließend suchten wir uns noch die schönsten und tollsten Stöcke im Wald, die wir ausnahmsweise mit in den Kindergarten nehmen durften. Am letzten Projekttag gingen wir zum Abschluss auf den Spielplatz am JUZ.

Eine schöne Projektzeit war zu Ende. Die Kinder der Gelben Gruppe haben sich immer wieder schnell als Gruppe zusammen gefunden, neue Freundschaften haben sich gebildet oder wiedergefunden, wir haben viele tolle Sachen über den Wind und das Fliegen gelernt und haben unser eigenes Flugzeug gebaut. Jetzt freuen wir uns alle auf den Sommer, wenn manche vielleicht mit einem echten Flugzeug in den Urlaub fliegen, und sind gespannt, was nächstes Jahr Projektthema sein wird.“