Communities
Facebook

Schriftgröße

Current Size: 100%

Sprachen

Kulturprogramm

M D M D F S S
 
 
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
31
 

Socials

 
 

Newsletter

Abonnieren Sie den Rathaus-Report als Newsletter.

KS Projekte & Aktionen

Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbaum

Längst ist es gute Tradition, dass auch in den beiden Verwaltungsgebäuden der Stadt Groß-Umstadt kleine Weihnachtsbäume die Mitarbeiter und die Besucher adventlich begrüßen. Deren Schmuck - und das ist eine weitere Tradition - kommt immer wieder von Kindergartenkindern, die schon lange vor dem 1. Advent anfangen, kreative und selbstgebastelte Dekoration herzustellen.

Am Donnerstag, dem 30.11. haben acht Kinder vom „Waldkindergarten“ den Baum im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude und am 05.12. zehn Kinder von der Kita in Kleestadt den im Rathaus geschmückt und dafür von Bürgermeister Joachim Ruppert bzw. Erstem Stadtrat Alois Macht eine große Kiste voller Mandarinen und Naschsachen bekommen. Der Baumschmuck besteht aus Teigsternen, bemalten Flaschenkorken, Tannenzapfen, Papierschneeflocken, Holzstöckchen, selbst angemalten glitzernden Kugeln und vielem mehr. „Weihnachtsdekoration, deren Herstellung schon seit Wochen viele Kinder in weihnachtliche Vorfreude versetzt hat, die kein Geld kostet und die Umwelt nicht belastet,“ finden die Erzieherinnen „das passt zu Groß-Umstadt.“

Beide Gruppen stimmten zum Abschluss der lebendigen Aktion noch ein Lied an, das sich so manche Besucher und Mitarbeiter gerne anhörten oder gar mitsummten und am Ende mit viel Applaus quittierten.

 

Mit Helau durch Kleestädter Gassen

Am Faschingsdienstag um 09:44 Uhr starten die Kinder der Kita Kleestadt mit ihren Erzieherinnen und einigen Eltern zu einem beeindruckenden, lustigen und ausgelassenen Faschingsumzug durch den Ortskern von Kleestadt. An allen Wegkreuzungen hatten sich weitere Eltern, Großeltern, Nachbarn und sogar eigens angereiste Fans aufgestellt und die Kinder mit Alaaf und Helau begrüßt und reichlich „Kamelle“ geworfen … so dass die Kinder im Wortsinne alle Hände voll zu tun hatten beim Einsammeln und Verstauen der süßen Sachen in die vorsorglich mitgebrachten Tüten.

Mit Rasseln, Tröten und Gesang schlenderte der fröhliche Festzug durch Kleestadt, um die Wintergeister zu vertreiben und den kommenden Frühling zu begrüßen. Wundervolle Kostüme und liebevoll geschminkte Gesichter waren eine Schau, die Eltern hatten ganze Arbeit geleistet. Schon Wochen vorher hatten die Kinder Girlanden, Drachen, Masken und allerlei bunte Deko gebastelt, das Schminken geübt und sogar ein Faschingsschloss samt Prinzessin und Prinz eingerichtet. 2 lustige Tänze haben die Kinder den Eltern nach intensiven Proben am Rosenmontag in der Gymnastikhalle vorgeführt - stürmischer Applaus war der ehrliche Lohn.

Abschluss und Höhepunkt der närrischen Zeit war der Umzug. Die Unterstützung und Begeisterung der Erwachsenen an der ganzen Strecke machte offensichtlich Eindruck, die Kinder waren stolz und zeigten sich sehr beeindruckt von der Wirkung, die sie hervorriefen. Sich auf derart liebevolle und fröhliche Weise wichtig zu fühlen tut offensichtlich gut. Großer Dank gilt allen Eltern und Wegbegleitern, allen Kamellewerfern und jenen, die die Erwachsenen im Umzug mit freundlicher Bewirtung empfangen haben.

 

Rund um die Kartoffelernte

Herbst und Erntezeit sind willkommene Themen in den Groß-Umstädter Kinderbetreuungseinrichtungen, denen es immer wieder gelingt, aus einem Stichwort ein umfassenden Projekt zu machen. Hinschauen, anfassen, verstehen und erleben gehören immer dazu, spielerische Lernerfahrung, die Förderung von motorischem Geschick, Phantasie und Gemeinsinn prägen die pädagogische Arbeit.

So entstand in der Kita Kleestadt zunächst die Idee, mal rauszugehen zur Kartoffelernte auf einem Acker der ortsansässigen Familie Grimm. Mit viel Elan und Vorfreude machten sich die Kinder in schützender Regenkleidung auf den Weg. Nach einem Zwischenstopp bei einer netten Kindergartenoma, bei der alle Kinder gemütlich ihr Rucksackfrühstück genießen konnten, kam die Gruppe bei Familie Grimm an. Dort begrüßte sie der Hausherr sehr freundlich und hatte gleich einiges Wissenswerte zur Kartoffel zu erzählen. Aufmerksam und neugierig lauschten die jungen Besucher seinen Worten, dann ging es zum Kartoffelacker und die „Ernte“ konnte beginnen. Mit ihren eigenen Händen gruben die Kinder die „Erdäpfel“ aus und fühlten sich mitunter wie kleine „Schatzgräber“. Voller Eifer waren die Kinder bei der Sache und keiner mochte in diesem Moment an den Heimweg denken.

Doch schon nach kurzer Zeit waren etliche Rucksäcke gefüllt und es galt, die „Ernte“ einzufahren, also in die Kita zu bringen. Sowohl die Kinder als auch die Erzieherinnen waren auf dem Rückweg froh und dankbar für die Eindrücke und das schöne Erlebnis.

Natürlich war damit erst der Anfang gemacht, denn die Kartoffeln waren in den nachfolgenden Tagen immer wieder Thema: So entstand ein Fingerspiel zum Thema Kartoffel, andere bastelten einen Kartoffelkönig, nachdem einige Früchte mit einer Zahnbürste geschrubbt, gewaschen und genau begutachtet worden waren. Am nächsten Tag wurden die Kartoffeln zu einer leckeren Suppe verarbeitet, für die einige Kinder von Zuhause je eine wichtige Zutat mitgebracht hatten. Umgeben von schön geschmückten Fenstern und Tischen, begleitet von Bastelaktionen, Liedern und Fingerspielen bleibt das Kartoffelthema weiterhin gegenwärtig und Begleiter in der schönen bunten Herbstzeit.

 

Apfelernte in der Kita Kleestadt

Auf dem Gelände der Kita Kleestadt steht ein Apfelbaum, der in diesem Herbst eine reiche Ernte bescherte. Mit dem ersten Fallobst entstand die Frage, was man mit den leckeren Äpfeln anfangen könnte. Und schon war eine Initiative geboren, die viele Kinder 3 Wochen lang immer wieder beschäftigte und viele spannende Eindrücke und Erfahrungen lieferte. 

Zunächst wurde besprochen, dass man die Äpfel doch besser pflücken möchte, statt zu warten, bis sie herabfallen, braune Flecken bekommen und vermutlich wurmig werden. Also halfen alle mit, die Früchte mit dem Obstpflücker zu ernten, aber auch die herabgefallenen, noch einigermaßen guten Äpfel, wurden eingesammelt.

Der größere Teil der Ernte wurde zum Keltern weggebracht und gegen frischen Most eingetauscht. Aus den verbliebenen Äpfeln wurde Mus gekocht und mit einem klassischen Entsafter ganz viel Saft hergestellt. Es war den Kindern ein großes Vergnügen, beim Sortieren zu helfen, Äpfel zu schälen, zu schnippeln, und dabei immer wieder zu naschen. Nach und nach entstanden die unterschiedlichsten Produkte, aus frischen Äpfeln waren haltbare Produkte geworden. Immerhin 30 Gläser Gelee warten nun darauf, verspeist bzw. an die Eltern verkauft zu werden.

Zwischendurch hatten die Kinder große Freude daran, sich Äpfel genau anzuschauen und zu malen, es entstanden Fingerspiele und einige Apfelhälften wurden eingesetzt als Stempel für wunderschöne Farbdrucke. Einige Früchte wurden auch um der „Wissenschaft willen“ geopfert: Sie blieben langsam faulend liegen, zum einen, um diesen Prozess, aber auch, um die Larven des Apfelwicklers beobachten zu können. Die Raupen dieses Nachtfalters werden im Obstbau und Hausgarten als Schädling angesehen.