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Sauberes Groß-Umstadt

Umstädter DascheAscheBescher

Um der Initiative „Sauberes Umstadt“ einen neuen und weiteren Impuls zu geben, regt Bürgermeister Joachim Ruppert an, dass Raucher sich mit praktischen Taschenaschenbechern versorgen, die ab Dienstag, den 27.12.2016 im UmStadtBüro für 1,50 € zu haben sein werden.

Dem Verwaltungschef sind die Kippen im Umstädter Straßenpflaster schon längst ein Dorn im Auge, niemand, so sein Credo, schnippe die Kippe auf seinem eigenen Grundstück ins Grün oder auf die Terrasse. Das könne und solle doch bitte auch in öffentlichen Raum gelten, und zum Glück gebe es ja die nützlichen Taschenaschenbecher für kleines Geld, wenn man bedenke, dass die einzelne Zigarette inzwischen ca. 30 Cent koste …

„Die vom Stadtmarketing beschafften Behälter aus Edelstahl passen an jeden Schlüsselbund, sind stabil und sehen gut aus. Ich wünsche mir,“ so Ruppert, „dass möglichst viele Umstädter Geschäftsleute, insbesondere Gastronomen, sie auch ins Sortiment aufnehmen und sich damit zu Partnern der Initiative „Sauberes Umstadt“ machen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: reiner.michaelis@gross-umstadt.de, Tel. 781277.

 

Sauberes Umstadt

Grafik: Sauberes Groß-UmstadtWer möchte das nicht: ein sauberes und ansehnliches Stadtbild für „unser zu Hause“ und die Gäste, die ein Wochenende hier verbringen, bei einer Stadtführung genau hinschauen oder einfach nur so unterwegs sind. Herumliegender Müll und Hundehaufen stören nicht nur den „Guck“, sie lassen auch unfreundliche Gedanken aufkommen wie: „Wer macht denn so was …?“ oder „Wie das wieder aussieht …?“.

Bürgermeister Joachim Ruppert und das Stadtmarketing kennen das bis heute nicht befriedigend gelöste Problem, an dem die Stadt selbst aber auch jeder Bürger seinen Anteil bzw. seine Aufgabe hat. Dabei sind beste Voraussetzungen gegeben: Die Stadt Groß-Umstadt beschäftigt im Rathaus eine Abfallberaterin, die sich kümmert, und leider viel zu oft kümmern muss, um sog. wilden Müll, der einfach in den Wald gekippt wird; um „falschen“ Sperrmüll, der in den Straßen liegen bleibt oder mit Hausmüll vollgestopfte Papierkörbe im öffentlichen Raum. Sie kümmert sich auch um Umweltpaten, die in einigen Stadtteilen die Pflege von kleinen Grünflächen oder ganzen Wanderwegen übernommen haben, und um die Müllsammelaktionen des Landkreises bzw. des Landes Hessen. Vieles passiert darüberhinaus durch engagierte Bürger, die es als selbstverständlich empfinden, den ein oder anderen Missstand oder die ein oder andere Pflegemaßnahme durchführen. Der „wilde Müll“ kostet die Allgemeinheit pro Jahr viele Tausend Euro.

Beim Baubetriebshof der Stadtwerke sind 2,5 Stellen notwendig, um die Papierkörbe in der Stadt und den Stadtteilen zu leeren, den Markplatz und Parkanlagen zu kehren, die Wertstoff-Containerplätze 2-3 mal wöchentlich abzufahren, weil immer wieder sonstiger Müll dort abgelagert wird, und um die Buswartehäuschen sauber zu halten. Mitunter müssen sie mit LKW und Bagger anrücken, um größere Mengen an Bauschutt oder sonstigen illegalen Müllbergen aus Wald und Flur abzufahren. Je nach Bedarf ist außerdem die Kehrmaschine im Einsatz, die aber nur die öffentlichen Wege und Plätze kehrt, denn „vor der eigenen Haustür zu kehren“ ist Bürgerpflicht. Das gilt für jeden Haus- und Ladenbesitzer, egal ob im Stadtteil oder in der der historischen Altstadt. So steht es in der Straßenreinigungssatzung der Stadt.

Ein Dauerbrenner ist in diesem Zusammenhang auch der Hundekot, der - paradox genug - alle Menschen wirklich nervt und doch gibt es immer noch viele Hundehalter, denen es völlig „Wurst“ ist, ob das schön aussieht, ob das die Gärtner anekelt, wenn sie die Beete hacken oder bepflanzen oder ob irgendjemand mal rein tritt … Ebenso unverständlich ist das Entsorgungsverhalten in der Natur: Warum jemand eine Zigarettenpackung, die tagelang im Auto liegt, genau in dem Moment aus dem Autofenster fliegen muss, wenn die letzte Zigarette geraucht ist … oder eine Flasche, die schon 5 km gewandert ist, in dem Moment, wenn sie geleert ist, die Natur verschandelt, obwohl sie leer nichts mehr wiegt und zu Hause doch die Mülltonne steht, das verstehe wer will …

Bürgermeister Joachim Ruppert und das Ordnungsamt ermutigen ausdrücklich zu Zivilcourage: „Sprechen Sie „Müllsünder bzw. Hundehalter“ einfach freundlich an, ob das wirklich sein muss oder fragen Sie offen nach Name und Anschrift und kündigen Sie eine Anzeige an, wenn kein Einsehen zu erkennen ist. Gehen Sie dann zum Ordnungsamt und nennen Sie Ross und Reiter - nur dann kann eine Ordnungswidrigkeit geahndet werden, Ihren Namen erfährt niemand, solange der Fall nicht vor Gericht landet.“

Kurzum: Eine saubere Stadt und eine müllfreie Natur können wir alle ganz einfach und auch ganz billig haben: Jeder „kehre vor seiner eigenen Tür“, das ist eine wirklich kleine aber wirkungsvolle „gute Tat“. Müll und Hundekot gehört in den Papierkorb oder die Hausmülltonne, für alle Sorten von Abfall ist bestens gesorgt; Sperrmüll, Elektroschrott, Sondermüll und Wertstoffhof.

Und wenn Sie selbst unsicher sind was wohin gehört: viele nützliche Informationen stehen auf der Rückseite des Abfallkalenders, rufen Sie beim Ordnungsamt (781-152) oder bei der Abfallberatung (781-219) an, der Stadt ist es viel lieber, wenn sie vorbeugend beraten kann als Ordnungswidrigkeiten zu verhängen oder für teures (Steuer-)Geld „wilden Müll“ zu entsorgen.

 

Ausreißer …

Der neu gestaltete Wendelinuspark direkt hinter dem Pfälzer Schloss in Groß-Umstadt war gerade fertig gestellt, und schon waren Unbekannte offensichtlich unzufrieden mit der Gartengestaltung … Warum sonst wohl haben sie eine Reihe von frisch gepflanzten Bäumchen herausgerissen und einfach auf den Weg geworfen?

Der Hausmeister vom Pfälzer Schloss hat´s am Sa., 5.7. entdeckt und schnell zum Spaten gegriffen und sie wieder eingepflanzt, denn am So. 6.7. sollte die SummerJazzParade stattfinden, zu der viele Besucher nach Groß-Umstadt kommen. Zudem war für Sonntagabend die offizielle Eröffnung des neuen Parks durch Bürgermeister Joachim Ruppert angekündigt …

Wie der Verwaltungschef anmerkte, könne er ja verstehen, wenn die Parkanlagen nicht jedem gefielen, man könne ihn aber doch einfach in Ruhe lassen … Im Übrigen sei zu vermuten, dass die „Täter“ doch gerne dort verweilen, denn der Hausmeister hat - nicht nur an diesem Morgen - einen ganzen Korb voller leerer Flaschen zusammengetragen und entsorgt.

 

Leuchtfarbe markiert Hundehaufen

Es ist ein Ewigkeitsthema: Hundekot in der Stadt auf Wegen, Plätzen und in Parkanlagen … Nun haben die Mitarbeiter vom Baubetriebshof mal im Wambolt´schen Park alle Häufchen farbig markiert, um sichtbar zu machen, was ihnen bei der Garten- und Grünpflege so in die Hände fällt … Es sind erstaunlich viele gelbe Punkte …

Die anwesende Gärtnerin meinte: „Das ist so als ob uns jemand auf den Schreibtisch … uns fliegt die Sch … beim Rasen mähen, beim Hacken und Pflanzen förmlich um die Ohren. Ist es denn so schwer, ein Tütchen mitzunehmen und den Hundekot in die bereit stehenden Abfalleimer zu werfen?"

 

Und ewig grüßt das Murmeltier …

Gleich zwei aufmerksame Bürgerinnen und Bürger aus Wiebelsbach haben der Stadtverwaltung gemeldet, dass dieser Tage wieder jemand seinen Müll „einfach so abgelegt hat“, wo er nicht hingehört, was in dem speziellen Fall schon irritiert, denn jeder von uns hat eine blaue Tonne, um Papier und Kartonage loszuwerden.

Die Stadt hat den Unrat inzwischen entsorgt, selbstverständlich auf Kosten der Allgemeinheit. Nicht zu übersehen war dabei die Anschrift auf den Paketen, das Ordnungswidrigkeitsverfahren ist also klar zu adressieren.

Und da es leider immer wieder vorkommt, dass wilder Müll, Unrat und sonstiger Kram und Abfall an den Containerstellplätzen oder sonstwo in der Landschaft einfach abgelagert wird, und dies in jedem Falle eine Ordnungswidrigkeit ist, bittet die Stadt Groß-Umstadt auch weiterhin um Nachricht. Wenn irgend möglich mit eindeutigen Hinweisen, Fotos oder Kfz-Kennzeichen ...

 

Neue Abfallbehälter

Alle Menschen wollen ein sauberes Umstadt, aber nicht alle tragen ihren Teil dazu bei und werfen Zigarettenkippen, -packungen, Plastikflaschen, Fastfoodverpackungen und ähnliches einfach auf die Straße, in die Hecke, oder lassen es am Parkplatz einfach mal fallen …

Auf Initiative des Ortsbeirates Umstadt, der sich schon lange aktiv für ein „sauberes Umstadt“ einsetzt, hat die Stadt nun an vier weiteren Standorten Abfallbehälter aufgestellt und dafür rund 1.300,- € ausgegeben. Sie wurden vom Baubetriebshof am Abzweig Mühlstraße/Schwimmbad, am Bahnübergang in der Willy-Brandt-Anlage, am Parkplatz „Gänseweiher“ in der Zimmerstraße und am Semder Weg montiert. Gut 220,- € kostet so ein Abfallgefäß, das Aufstellen noch mal rund 400,- €.

Angesprochen sind vor allem Spaziergänger, Radler und Hundegassigeher, die dieses Angebot nutzen sollten. Selbstverständlich werden die Behälter routinemäßig geleert.