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Stadtentwicklung

 

Demografische Entwicklung (TU_DA)

 

Planung heißt „Integrierte Entwickung“

Planung ist stets eine Herausforderung: Die Raumansprüche von Wohnen, Gewerbe, Verkehr, Freizeit und Erholung, Versorgungs- Bildungs-, Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur, Denkmalpflege, Landschafts- und Naturschutz - die Liste ließe sich noch fortsetzen - müssen koordiniert werden.

Dabei gilt es, die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer und Akteure zu berücksichtigen: Junge und Alte, Gewerbetreibende und Konsumenten, Alteingesessene und Zugezogene, Familien, Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, Landwirte, Freizeitsuchende und viele mehr haben individuelle Interessen, die berücksichtigt und ausgeglichen werden müssen.

Diese komplexe Aufgabe kann nur sinnvoll gelöst werden, wenn ein integrierter Ansatz verfolgt wird. Dieser berücksichtigt drei Ziele:

  • Gesamtbetrachtung aller Raumnutzungen und Belange: Die für die Planung relevanten Themen wie Wohnen, Gewerbe, Einkaufen, Infrastruktur etc. müssen in einer Gesamtschau betrachtet werden. Zwischen diesen Themenfeldern bestehen viele Wechselwirkungen. So setzt die Entwicklung eines Gewerbegebietes häufig eine Verbesserung der verkehrlichen Erschließung voraus oder steht möglicherweise im Widerspruch zu den eigenen Zielen beim Schutz von Natur und Landschaft.
  • Bündelung von Ressourcen: Die oft knappen Finanzmittel und Verwaltungskapazitäten auf kommunaler Ebene müssen gebündelt werden. Wenn es gelingt, neben den eigenen die Ressourcen anderer Behörden und Privater mit einzubeziehen, dann kann mehr erreicht werden. Darüber hinaus nunterstützt die gemeinsam getragene Verantwortung die Nachhaltigkeit des Ressourceneinsatzes.
  • Einbindung von Akteuren: Beide vorgenannten Punkte setzen voraus, dass die Gemeinde oder ein anderer Planungsträger nicht ausschließlich auf hoheitliches Handeln setzt. Vielmehr gilt es, alle für die Planungsaufgabe relevanten Akteure einzubeziehen. Bei einer Planungsaufgabe wie der Aufwertung des Ortskerns könnte dies zum Beispiel die Einbindung der Einzelhändler, der Hauseigentümer, der Kirchengemeinde, des Heimatvereins und anderer im Ortskern ansässiger Personen oder Initiativen sein. Durch diese Einbindung kann die Gemeinde mehrere Ziele erreichen: Zum einen sind die betroffenen Akteure wichtige Experten, die bei der Ausgestaltung der Planung eine wertvolle Rolle spielen können. Zum anderen erreicht die Gemeinde eine höhere Akzeptanz für die Planung, da die betroffenen Bürger mitreden können. Auf diese Weise gelingt es häufiger, die relevanten Akteure zu eigenen Beiträgen in Form von Öffentlichkeitsarbeit, Mitwirkung bei der Umsetzung oder ergänzenden Investitionen zu motivieren.

 

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