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Lokale Agenda - auch nach 16 Jahren aktiv

Die Lokale Agenda Groß-Umstadt, das kommunale Nachhaltigkeitsprogramm, hat auch nach 16 Jahren nichts an Attraktivität verloren, sowohl die Strategiegruppe als auch unterschiedliche Agendagruppen in den Stadtteilen setzen sich unvermindert für ein l(i)ebenswertes Groß-Umstadt ein. Dabei haben sie immer das Gemeinwohl und die nachhaltige Entwicklung im Blick: Sei es die Mitsprache bei der Trinkwasserqualität, bei Fragen der biologischen Landwirtschaft, bei der Sicherung der Streuobstwiesen oder der Kappesgärten. Auch thematische Foren mit Filmen wie „Der Bauer und sein Prinz“ oder Vorträgen zum „Plastikfasten“, gehören dazu wie Ausstellungen und die Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Gymnasium.

In den Stadtteilen stärken viele Projekte das Alltagsleben, die vor viel Jahren begonnen wurden, wie das Kleestädter Dorffest, die Aktivitäten rund ums Richer Rathaus, das Tretbecken in Heubach, die Dorf AG in Raibach oder die Vereinsarbeit der Kulturinitiative Klein-Umstadt, und vieles mehr. Auch beim neuen Weltladen hat das Agenda-Büro Starthilfe geleistet, immerhin ca. 40 Ehrenamtliche setzen sich dort für einen gerechteren, fairen Handel ein.

Grundlage diese Engagements ist das Kommunale Handlungsprogramm (mehr: http://gross-umstadt.de/de/lokale-agenda-21), das im Jahr 2001 von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen worden ist. Es gibt Ziele vor, die unsere Ressourcen schonen, wirtschaftlich gerechteres Handeln fördern und soziales Miteinander fairer machen sollen. Bürgerbeteiligung und Konsensverfahren sind dort verankert, alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich mit guten Ideen, Projektvorschlägen und Themen einzubringen, solange sie diesen Nachhaltigkeitskriterien entsprechen:

  • Zukunftsoffenheit - Langzeitwirkung - Entwicklungsfähigkeit
  • Integration - Soziales - Ökonomie - Ökologie (Eine Welt, Ressourcenschonung)
  • Beteiligung - „Einschaltquote“ (Pflicht- und frw. Beteiligung in der Planungsphase)
  • Innovation - Wie ungewöhnlich neu ist das Projekt?
  • Übertragbarkeit - Ist das Projekt nachahmenswert?
  • Breitenwirkung - Wer und wie viele haben Nutzen?
  • Vorbildfunktion - für den Prozess, die Jugend, die Nachbar/n-Gemeinden ...
  • Durchführbarkeit - Kosten/Nutzen - Organisation

Der Agenda-Prozess ist offen und öffentlich, in der nächsten Sitzung der Strategiegruppe am Montag, dem 25.09.2017 um 19:30 Uhr im Mehrzweckraum der Stadthalle, 1. OG, wird es u.a. um die Fortschreibung der benannten Aktivitäten gehen, hinzu kommt der Vorschlag, einen „Ernährungsrat“ zu gründen (mehr: http://buerger-fuer-regionale-landwirtschaft.de/ernaehrungsrat) bzw. die nachhaltige Beschaffung (öffentlich/privat) nach dem Tariftreuegesetz in den Blick zu nehmen.

Mitmachen ist ganz einfach: Bitte wenden Sie sich an Reiner Michaelis, agenda-buero@gross-umstadt.de, Tel. 06078 781277.