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Gehweg ist Gehweg - Autos gehören auf die Straße

Verwarnungsgeld droht

Immer wieder gehen Hinweise bei der Stadtverwaltung ein, dass auf Geh- und Radwegen geparkt wird - und wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, findet zahllose eigene Beispiele dafür. Anlass für Bürgermeister Joachim Ruppert, seine Ordnungspolizei gezielt einzusetzen und dieses unverständliche Fehlverhalten zu ahnden.

Wer mit dem Rollator, dem Kinderwagen, mit dem Kinderfahrrad, als Schüler auf ausgewiesenen Schulwegen unterwegs ist oder sich auf dem Gehweg einfach nur sicher fühlen will, gerät mitunter in erhebliche Gefahr. Wer will als Fußgänger oder Radfahrer schon auf die Fahrbahn ausweichen, oder riskieren, ein fremdes Fahrzeuge zu verkratzen … Wer will schon mit dem Fahrrad ständig slalomfahren und bremsen, wenn gedankenlose AutofahrerInnen deren Verkehrswege zustellen? Und wo noch nicht mal ein Radweg existiert, etwa im Raibacher Tal, benutzen viele Kinder völlig zu Recht den Bürgersteig als Radweg, der allerdings wird als bequemer Abstellplatz für Autos genutzt.

Immer wieder hört man von den Fußgängern Kommentare wie „Die müssen mit dem Auto auch bis vor die Tür fahren …“, oder: „Man kann doch vom Parkplatz aus mal ein paar Schritte laufen.“ Viele tun das ja auch, aber viel zu viele eben nicht. Letztere scheinen nicht zu verstehen, dass sie ihr Auto aus dem dafür vorgesehenen Verkehrsraum herausnehmen - Autos gehören vollständig auf die Straße, auch wenn sie abgestellt werden! - und den Platz der Schwächeren belegen und sich damit mehr als rücksichtslos verhalten.

Das Parken - auch das „einseitige, halbe“ Parken - auf Gehwegen ist grundsätzlich verboten, außer es gibt eine „erlaubende Beschilderung“, wie etwa in der Carlo-Mierendorff-Straße, wo der Gehweg breit genug ist, um halb auf der Straße und halb auf dem Gehweg stehen zu können. Dazu kommt noch, dass die Bürgersteige nicht so ausgebaut sind, um die Last schwerer Fahrzeuge tragen zu können, sie gehen also durch Befahren schneller kaputt.