Bisherige Geschwisterkindregelung bleibt

Die umfassende Änderung der Groß-Umstädter Kita-Gebührensatzung, die von den Ausschüssen bereits empfohlen ist und am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden sollte, wird in dem Teil verändert, in dem es insbesondere für kinderreiche Familien zu finanziellen Mehr- statt Minderbelastungen kommen würde.

Bürgermeister Joachim Ruppert hat die Hinweise und die Kritik in der Beteiligungsphase und nicht zuletzt aufmerksamer Eltern noch einmal prüfen lassen und wird der Stadtverordnetenversammlung vorschlagen, es bei der bisher gültigen Regelung zu belassen. Die Geschwisterkindregelung ist eine zusätzliche freiwillige Leistung der Stadt und hat mit den Vorgaben des Landes nichts zu tun. „Und gerade deswegen“, stellte der Verwaltungschef nun klar, „wollen wir als Stadt keine Mehrbelastungen erzeugen und die bisher großzügige Entlastung beibehalten. Hier ist uns klar ein Fehler unterlaufen, der auch der knappen Beratungszeit seit der gesetzlichen Vorgabe geschuldet ist, dafür bitte ich um Nachsicht.“