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Lokale Agenda 21

Sa. 30.09. - 09 bis 13 Uhr Kreisweite Müllsammelaktion  in allen Stadtteilen

 

Das Kommunale Handlungsprogramm

Nachhaltigkeitsbericht 2013

 

Logo: Lokale Agenda 21Auch nach 15 Jahren erfolgreicher Beteiligungspolitik in Groß-Umstadt ist für manchen Bürger der Begriff „Agenda“ noch immer sperrig und unverständlich. Darin steckt das lateinische Wort „agere“ für „tun“, und Agenda wird durchaus als „Tagesordnung“ verstanden, also das, „was zu tun ist“. Was haben wir heute auf der Agenda? - heißt es auch im Alltag immer wieder.

So wie einzelne Personen oder Gremien hat auch die Stadt Groß-Umstadt eine "Agenda". Mit der UmWeltKonferenz in Rio im Jahr 1992 erging der Auftrag auch an die Kommunen, eine nachhaltige Entwicklung anzustreben, also auch kommunal so zu handeln, dass wir heute die Welt bewahren und unseren Kindern keine Schulden, keinen Müll und keine ausgebeuteten Naturschätze - also nicht Nichts - hinterlassen. Das geht nicht von heute auf morgen, eine klare Vorgabe war aber, dass an dieser Entwicklung die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden sollen und Entscheidungen möglichst im Konsens zu treffen sind.

 

Foren und Aktionen

Forum "Plastik-Fasten"

 

Zwölf „Ökoprofit"-Betriebe

Stadtwerke Groß-Umstadt sind dabei

Ökologisch arbeiten und trotzdem Gewinn machen, das ist das Ziel von „Ökoprofit“, dem ökologischen Projekt für integrierte Umwelttechnik, einer einfachen und kostengünstigen Vorstufe zum Öko-Audit. Im Rahmen einer Kooperation mit der Beratungsgesellschaft Arqum GmbH haben der Kreis Groß-Gerau, die Stadt Darmstadt sowie der Odenwaldkreis und die Kreise Bergstraße und Darmstadt-Dieburg in den letzten zehn Jahren fünf Runden dieses Umweltmanagementprogramms für Unternehmen durchgeführt.

Mit einem beeindruckenden Ergebnis: Die insgesamt über 50 teilnehmenden Firmen haben in dieser Zeit jährlich neben finanziellen Ersparnissen in Höhe von 1,7 Millionen Euro auch 12,6 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie, 4,6 Millionen Kilowattstunden Strom und 4,7 Mio. Kilogramm CO2 eingespart!

 

10 Jahre Lokale Agenda 21

Am 14. November 2009 feierte die Stadt Groß-Umstadt ihr 10-jähriges Jubiläum in Sachen LA 21. Aus diesem Anlass fand im Forum S der Sparkasse Dieburg hier in Groß-Umstadt eine ganztägige Veranstaltung statt. Am Nachmittag waren ca. 80 Personen dabei, als es um ökologische Landwirtschaft (Motto: "Bio und Regional = 1. Wahl") und ein hochkarätig besetztes Podium ging.

Seitdem ist die Frage der ökologischen Landwirtschaft, und weil Groß-Umstadt unabhängiger Wasserproduzent ist, auch die Frage der Trinkwasserqualität und der Einträge über die Landwirtschaft bzw. des Klärwerkes ein Thema in der Stadt.

Boomender Biomarkt - Dr. Felix Prinz zu Löwenstein

Wer bringt Bio-Produkte auf den Tisch? - Manon Haccius

 

Thermografie offenbart Wärmebrücken

In der Zeit von Nov. 2008 bis Febr. 2010 wurden etwa 150 Einfamilienhäuser in Groß-Umstadt mit einer Infrarot-Thermographie-Kamera untersucht und gleichzeitig wichtige Daten über den Heizenergie-Verbrauch erfasst. Die Ergebnisse haben uns überrascht, weil sie Hinweise geben, auf welch „großem Fuß“ manche Hausbesitzer in Groß-Umstadt leben, sowohl hinsichtlich der Größe des verfügbaren Wohnraums als auch des Verbrauchs an Heizenergie.

Thermografie-Bilanz

 

Fabrik ohne Fremdenergie

Das Agenda-Büro der Stadt Groß-Umstadt hatte rund um die Umstädter Energiemesse im September zu drei Exkursionen eingeladen, die auf ihre Art direkt mit dem Thema, Energieerzeugung sowie Ressourcen- und Energiesparen zu tun hatten. Bereits Ende August waren interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Biogasanlage nach Semd und zu den Windrädern am Binselberg gekommen, um sich ein eigenes Bild von den Anlagen zu machen. Das war dank professioneller Führungen sehr gut möglich. Am vergangenen Samstag, 12.10., stand der dritte Termin auf der Agenda: 10 Besucher waren zu Gast bei FRENGER SYSTEMEN BV Heiz-& Kühltechnik GmbH in Heubach, um eine Fabrik ohne Fremdenergieverbrauch kennenzulernen.

Der Prokurist Hans-Jürgen Gutjer begrüßte die Gruppe aufs freundlichste und vermittelte in einem sehr lebhaften Vortrag, einer Betriebsführung und im offenen Gespräch binnen 2,5 Stunden, wie zum einen das neue Gebäude energetisch unabhängig von unterirdischen Energieressourcen funktioniert und zum anderen das dort hergestellte Produkt zum Energiesparen beiträgt (www.frenger.de).

Ein einmaliges Geothermie-Projekt macht die Fabrik ohne Fremdenergie möglich, die „geringe Restmenge“ Energie, die die Erdwärme nicht liefert, wird über eine eigene Photovoltaikanlage auf den Dächern der Hallengebäude erzeugt. Parallel werden alle Holzabfälle in einer Hackschnitzelheizung zu Wärme verarbeitet - auch ein stille Reserve für alle Fälle …. Interessant war, dass die Geothermie-Technik, obwohl 800 m tief, keine Erdwärme vom heißen Erdkern nutzt - dafür müsste man noch tiefer bohren - sondern die Umgebungswärme im Erdreich schlicht gespeicherte Sonnenenergie ist …

 

Kontakt

AGENDA-Beauftragter der Stadt Groß-Umstadt
Reiner Michaelis
Rathaus
Markt 1
Tel. 06078 781-277
E-Mail

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