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Mobilität

Auftaktveranstaltung „Elektromobilität für Südhessen“

100 neue Ladesäulen für die Kommunen

Groß-Umstadt (leu) – Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG, und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gaben am Dienstag (28.3.) den Startschuss für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Südhessen. Gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Ruppert weihten sie in Groß-Umstadt die erste Ladesäule ein. Im Rahmen des ENTEGA-Projektes „Elektromobilität für Südhessen“ werden noch in diesem Jahr insgesamt 100 Ladesäulen mit 200 Ladepunkten in den teilnehmenden Kommunen errichtet. Aktuell haben sich bereits sieben Kommunen eine oder mehrere Ladesäulen gesichert - weitere 30 Kommunen entscheiden derzeit über eine Beteiligung. In Groß-Umstadt werden insgesamt zwei Ladesäulen errichtet: Eine Ladesäule am Darmstädter Schloss, die zweite in der Georg-August-Zinn-Straße am P&R-Parkplatz

Das ENTEGA-Projekt  wird  vom hessischen Wirtschaftsministerium gefördert. „Mit der Unterstützung des Landes Hessen schaffen wir es noch in diesem Jahr, die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Hessen um fast 30 Prozent zu erhöhen. Dieses Projekt ist für uns aber erst der Anfang. Die Zukunft der Elektromobilität in Südhessen hat gerade erst begonnen“, sagte Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig. „Elektromobilität ist für das Land Hessen ein zentrales Zukunftsthema. Deswegen fördern wir ganz gezielt innovative Pilotprojekte und praxisbezogene Anwendungen wie dieses. Mit dem ENTEGA-Projekt kommt die Elektromobilität in Hessen eine großen Schritt voran“, erläuterte Tarek Al-Wazir.

Joachim Ruppert, Bürgermeister von Groß-Umstadt, freut sich über die zwei neuen Ladesäulen in seiner Stadt: „Der Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur ist Teil unseres kommunalen Klimaschutz- und Nachhaltigkeitskonzeptes. Das umzusetzen ist nicht nur gut für die Umwelt, wir steigern auch die Attraktivität unserer Kommune. Ein weiterer Schritt in Richtung: „Umstadt - Gutes Klima“.

Die Kosten je Ladesäule inklusive Tiefbauarbeiten und elektrischem Anschluss belaufen sich auf circa 11.000 Euro. Das Land beteiligt sich mit 40 Prozent der Investitionskosten. Die Kommunen leisten einen Eigenanteil von je nach Standort mindestens 2.500 Euro je Säule. Pro Kommune können auch mehrere Ladesäulen errichtet werden Die ENTEGA trägt die verbleibenden Kosten und kümmert sich um die Errichtung und die Betriebsführung der Ladesäulen.

Zum Einsatz kommen Ladesäulen mit zwei Ladepunkten und einer Leistung von 2 x 22 kW. Geladen werden kann an diesen Ladesäulen mit der ENTEGA Ladekarte, aber auch mit vielen anderen gängigen Karten. Mit der ENTEGA Ladekarte kann man heute schon für 25 Euro im Monat an 7.500 Ladepunkten in ganz Europa sein Elektrofahrzeug aufladen – so oft man möchte. Für die Ortung, Fernüberwachung und Abrechnung werden die Ladesäulen mit einem Modem ausgestattet. Damit sind sie in allen wichtigen europäischen E-Mobilitätsplattformen per App oder per Internet auffindbar.

Weiterer Bestandteil des Projektes sind die Elektromobilitätswochen. Auf Wunsch erhalten die teilnehmenden Kommunen eine Woche lang ein Elektroauto von ENTEGA für Testzwecke zur Verfügung gestellt. Die Kommunen können das Fahrzeug entweder im eigenen Fuhrpark einsetzen oder sie ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort Testfahrten mit dem Elektroauto.

 

Solartankstelle

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Woche der Sonne“ wurde am 25. Juni 2016 auf dem Marktplatz durch die Stadt Groß-Umstadt eine autarke Solartankstelle offiziell in Betrieb genommen.

Sie versorgt insgesamt 4 Ladepunkte für E-Bikes, Laptops, Tablets und Smartphones mit kostenlosem Solarstrom. Auf Initiative des städtischen Energiebeauftragten Siegfried Freihaut wurde dieses Projekt in Kooperation mit dem regionalen Energieversorger entega angestoßen und realisiert. Bürgermeister Joachim Ruppert dazu: „Ein weiterer Schritt zur Umsetzung des städtischen Energie- und Klimaschutzkonzeptes sowie ein Beitrag für umweltfreundliche Mobilität.“

 

Bürgerbefragung zum Radverkehr

Die Stadt Groß-Umstadt plant die vorhandenen Radverkehrsanlagen hinsichtlich der aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen zu überprüfen und zu einem geschlossenen und verkehrssicheren Radverkehrsnetz zusammenführen. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt – Studentisches Projektbüro Verkehrswesen – soll deshalb ein Radverkehrskonzept entwickelt werden, das als Planungsgrundlage für den weiteren Ausbau des Radwegenetzes und der Verbesserung der vorhandenen Infrastruktur dienen soll. „Die Benutzung des Fahrrads als umweltschonendes Verkehrsmittel soll auf diese Weise verstärkt attraktiv gemacht werden, damit möglichst viele Fahrten mit dem Auto – insbesondere Kurzstreckenfahrten – unterbleiben“, begründen die Verantwortlichen das Vorhaben.

Im Rahmen der diesjährigen Energie-Messe präsentiert sich die Hochschule Darmstadt am Samstag, den 12. September, von 11 Uhr bis 17 Uhr mit einem Informationsstand in der Stadthalle. Interessierte Radfahrer, aber auch alle anderen Bürger, haben die Möglichkeit, einen Fragebogen zum Radverkehr in Groß-Umstadt auszufüllen und ergänzend dazu anhand einer Mängelkarte Kritik und Anregungen zu den Radverkehrsanlagen in Groß-Umstadt auf eine Übersichtkarte zu „pinnen“.

Der Magistrat bittet die Umstädter Bürger darum, „sich an der Befragung zu beteiligen und ihre vielfältigen praktischen Erfahrungen als Fahrradfahrer in Umstadt in eine Radverkehrsplanung einfließen zu lassen.“

 

„Radverkehr als Rückrat der (Nah-) Mobilität“

Unter diesem Titel hielt Prof. Dr. Jürgen Follmann von der Hochschule Darmstadt einen aufschlussreichen Vortrag in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 09.12.2014.

Durch einen Stadtverordnetenbeschluss beauftragt hatte sich die Umweltabteilung zusammen mit der örtlichen Verkehrsbehörde im Vorfeld über das Radwegekonzept in Seligenstadt informiert und den Kontakt zur Hochschule geknüpft.

Ob es nach dem Vortrag zu einer Zusammenarbeit der Stadt Groß-Umstadt mit der Hochschule kommen wird, wollen die Mandatsträger im Januar entscheiden.

Präsentation

 

Einige Kernaussagen des Vortrags

Der Radverkehr hat in den letzten Jahren beträchtlich zugenommen. Das Fahrrad hat sich als wichtiges Verkehrsmittel im Gesamtverkehrssystem etabliert. Seine Bedeutung ist besonders groß im Ausbildungsverkehr, Einkaufsverkehr und Freizeitverkehr. Aber auch im Berufsverkehr ist ein wachsender Anteil des Radverkehrs zu verzeichnen. Trotz dieser positiven Entwicklungen kann die Bedeutung des Fahrrads weiter gesteigert werden. So sind selbst in den sogenannten fahrradfreundlichen Städten etwa 1/3 aller mit dem Auto zurückgelegten Fahrten Kurzstreckenfahrten.

Einzelne Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsbedingungen werden allerdings nur dann voll wirksam, wenn sie auch in einem größeren Zusammenhang sinnfällig und aufeinander abgestimmt sind. So werden selbst sichere und gut ausgebaute Radverkehrsanlagen nur dann Verkehr in nennenswertem Umfang auf sich ziehen, wenn sie tatsächlich Quellen und Ziele bedeutender Radverkehrsbeziehungen verbinden. Unangemessene Umwegfahrten, häufige Fahrtunterbrechungen oder gar abschnittsweises Schieben des Fahrrads sind zu vermeiden.

Weiterhin sind Radverkehrsanlagen nur dann attraktivitätssteigernd, wenn sie die Ansprüche an Komfort und Sicherheit berücksichtigen und die Ziele auf sicheren, kurzen und direkten Wegen erreicht werden können. Ebenso werden attraktive Fahrradabstellanlagen benötigt. Auch die StVO legt in ihrer aktuellen Fassung vom April 2013 ein besonderes Augenmerk auf den Zustand und die Benutzungspflicht von Radverkehrsanlagen. Als Stand der Technik gelten die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA, FGSV 2010).

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