Kulturprogramm

M T W T F S S
 
 
 
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 

Newsletter

Abonnieren Sie den Rathaus-Report als Newsletter.

Regionale Ernährungswende

Faltblatt Ernährungsrat

Faltblatt Streuobstwiesen

Solidarische Landwirtschaft Groß-Umstadt

 

Von Asiasalat bis Zucchini

Solidarische Landwirtschaft auch bald in Groß-Umstadt?

Die in der Lokalen Agenda der Stadt Groß-Umstadt aktive Arbeitsgruppe „Ernährungspartnerschaft Groß-Umstadt“ und der Arbeitskreis „Kappesgärten“ hatten am Donnerstag, dem 11. Januar 2018, zu einem Vortrag „Solidarische Landwirtschaft“ eingeladen. Mehr als 35 Interessierte waren gekommen, und die meisten von ihnen können sich vorstellen, schon recht bald auch in Groß-Umstadt Unterstützer und Teil eines solchen Projektes zu sein.

Zu Gast war Vivian Glover aus Modautal, die ihren Gemüsegarten Hoxhohl vorstellte und auf beeindruckende Weise schilderte, dass biointensiver Gemüseanbau, wirtschaftlicher Erfolg und zufriedene Konsumenten sehr gut zusammen passen. Sie selbst hat dieses Projekt der solidarischen Landwirtschaft in Modautal aufgebaut, das von einer 3000 Quadratmeter großen Fläche das Jahr bis zu 55 Personen mit Gemüse versorgt.

„Bei einer solidarischen Landwirtschaft“, beschreibt sie auf ihren Homepage, „schließen sich LandwirtInnen/GärtnerInnen und VerbraucherInnen zu einer lokalen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen und schaffen einen transparenten, marktunabhängigen und geschlossenen Wirtschaftskreislauf. Die LandwirtInnen/Gärnterinnen und VerbraucherInnen stehen sich nicht als finanzielle Konkurrenten gegenüber, sondern profitieren symbiotisch voneinander. Die LandwirtInnen/GärnterInnen produzieren frische, vielfältige, saisonale Lebensmittel am Bedarf und den Bedürfnissen der VerbraucherInnen orientiert, die die Abnahme garantieren und über monatliche oder jährliche Beiträge im Voraus einen umweltgerechten und nachhaltigen Anbau ermöglichen.

Im Gegenzug erhalten sie die komplette Ernte, die sie solidarisch unter sich aufteilen. Diese Form der Beziehung ermöglicht es beiden Seiten gleichermaßen, die Verantwortung für den Boden und die erzeugten Lebensmittel zu übernehmen und die Risiken zu teilen. Nicht das einzelne Produkt wird bezahlt, sondern die Erzeugung als Ganzes finanziert. Ein wesentlicher Bestandteil der solidarischen Landwirtschaft ist es, die VerbraucherInnen in die Zusammenhänge der Landwirtschaft zu integrieren und dadurch den Bezug zu den eigenen Lebensmitteln (wieder) herzustellen, ein Aspekt, der vor allem bei Kindern von großer Bedeutung ist.“

Mehr Information zu dem konkreten Projekt bietet die o.g. Homepage, eine vergleichbare Initiative in Groß-Umstadt kann sich selbstverständlich ein anderes Konzept geben. Über 200 Vorbilder gibt es inzwischen in Deutschland, mehr dazu auf www.solidarische-landwirtschaft.org. Interesse? Bitte wenden Sie sich an claudia.junker@posteo.de, Tel. 06078 3010646 oder das agenda-buero@gross-umstadt.de, Tel 06078 781277.

Downloads: ,