Wasserentnahme weiterhin untersagt

Der Magistrat der Stadt Groß-Umstadt hatte schon im Juli auf das Verbot des Regierungspräsidiums hingewiesen, wegen der Trockenheit Wasser aus den Fließgewässern zu entnehmen. Inzwischen sind die Temperaturen zwar erträglicher, was an der Wasserknappheit mangels Niederschlägen aber nichts ändert.

Die ökologischen Auswirkungen bis hin zum Fischsterben sind weiterhin extrem, weshalb Bürgermeister Joachim Ruppert noch einmal deutlich darauf hinweist, dass das normalerweise zulassungsfreie Entnehmen von Wasser aus der Gersprenz und deren Seitengewässern (in Groß-Umstadt z.B. Wiebelsbach, Pferdsbach, Richer Bach, Raibach, Semme - s. Foto) weiterhin wasserrechtlich unzulässig ist und Zuwiderhandlungen geahndet werden können. Inzwischen wurde ein Fall in Klein-Umstadt bekannt, das Ordnungsamt wird sich darum kümmern. Sobald sich die Situation wieder entspannt, werden die Wasserbehörden die Öffentlichkeit wieder informieren.

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