Kontrollen angesagt

Logo: Sauberes UmstadtDie Verwaltungsabteilung „Sicherheit und Ordnung“ und die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes haben alle Hände voll zu tun, um die vielen Aufgaben in der Stadt und in den Stadtteilen abzuarbeiten. Doch zum Bäume schneiden, Friedhöfe und Grünflächen pflegen, Beete herrichten, Mülleimer leeren und vielen anderen Dingen kommt immer wieder hinzu: Abfälle wegräumen, die in Parks und auf Straßen, in der Natur oder mitten in der Stadt auf allen möglichen Treppenstufen achtlos liegen gelassen oder bewusst dort deponiert werden.

Nicht nur für die eigene Bevölkerung, sondern auch für Gäste und Besucher bietet sich mitunter ein hässliches Bild, das kein Hausmeister und kein technischer Service so schnell bereinigen kann, wie es notwendig wäre. „Das fängt“, argumentiert Bürgermeister Joachim Ruppert schon seit Jahren, „mit Zigarettenkippen an, die keiner sehen will, aber überall in den Pflasterfugen liegen; das geht weiter mit Einwegverpackungen, die einfach am Ort des Verzehrs zurückbleiben, obwohl Abfallbehälter in der Nähe sind; das gilt natürlich auch für Hundekot, der ebenfalls in Müllgefäße oder mit nach Hause genommen gehört. Wirklich ärgerlich ist auch, dass sogar die neue WC-Anlage am Pfälzer Schloss schon mehrfach beschädigt wurde.“

„Ich habe nun angeordnet“, zieht der Verwaltungschef die Konsequenzen, „dass unsere öffentlichen Anlagen und Einrichtungen verschärft überwacht werden, gerade weil wir das Gemeingut schonen und bestmöglich erhalten wollen. Gleichzeitig ermutige ich unsere Bürgerinnen und Bürger, nicht wegzuschauen, sondern aufmerksam und mutig einzuschreiten und am Ende auch Anzeige zu erstatten. Warum? Wir haben viel Steuergeld ausgegeben, um die Aufenthaltsqualität in Groß-Umstadt zu steigern, wir haben Bänke und Papierkörbe aufgestellt, Zigarettenkippen kann man in einen Taschenaschenbecher packen - den es übrigens im UmStadtBüro und demnächst wieder im Freibad zu kaufen gibt - Müll kann man auch zu Hause entsorgen. Zum Glück wissen viele Menschen es besser, sie fühlen sich wohl, ihren Teil zum sauberen Groß-Umstadt beitragen zu können.