Holzfällarbeiten im Knoß- und Ziegelwald

Wie der „Odenwälder Bote“ bereits berichtete, wurden unter anderem der Ziegelwald und der Knoßwald (Wald um das Farmerhaus bis zur Hohen Straße) in den vergangenen beiden Jahren durch die extreme Hitze und die fehlenden Niederschläge stark geschädigt.

Im nun bevorstehenden Herbst/Winter werden in den beiden genannten Waldabteilungen umfassende Baumfällarbeiten durchgeführt, um Gefährdungen für die zahlreichen Waldbesucher/innen durch absterbende oder bereits abgestorbene Bäume zu vermeiden. Die Waldarbeiten beginnen am 07. Oktober zunächst im Bereich des Knoßwaldes in Richtung der sogenannten „Hohen Straße“, zum Teil wird auch ein Harvester eingesetzt.

Aus Naturschutzgründen werden in dem Altholzbereich (alte Buchen) nördlich der „Hohen Straße“ nur einzelne Buchen gefällt, gleichwohl bleibt dort - im Mittelwald - die absolute Wegesperrung bestehen. Die ca. 160-jährigen Buchen sind stark geschädigt und bei deren natürlichem Zerfall können zu jeder Zeit Äste abbrechen. Das dort anfallende Holz wird auch nicht aufgearbeitet, sondern verbleibt als Totholz im Wald.

Bei den alten Buchen im Ziegelwald nördlich der Weinberge wird ebenso verfahren, da auch dieser Waldbereich besonders geschützt ist. Das noch verwertbare Holz aus den anderen Abteilungen wird an Waldwege gerückt und abgefahren. Bürgermeister Joachim Ruppert und Förster Jörg Kaffenberger bitten alle Waldbesucher, die Absperrungen im eigenen Interesse (persönliche Haftung) und für eine gefahr- und reibungslose Durchführung der Verkehrssicherungsarbeiten konsequent zu beachten. Das gelte auch dann, wenn gerade keine Arbeiter zu sehen oder hören seien.

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