Stadthallen-Kino

Am Dienstag, 18.02.2020, zeigt die Stadt Groß-Umstadt im Rahmen ihres Kulturprogramms wieder top-aktuelle Filme in der Stadthalle. Auf der Großleinwand mit bestem Ton und idealer Kinostimmung bei Popcorn, Erfrischungsgetränken und kleinen Snacks gibt es um 17:00 Uhr für Kinder und Jugendliche den Film „Die Eiskönigin 2“ (5,00 €) und im Abendprogramm um 20:00 Uhr „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (7,00 €). Karten gibt es nur an der Tageskasse.

Die Eiskönigin 2

Sechs Jahre sind vergangen, seit „Die Eiskönigin“ die Kinos eroberte und die Herzen verzauberte. Das Werk erhielt einen Oscar als bester Animationsfilm und einen weiteren für die Songs. Nun kann man die Schwestern Elsa und Anna auf ihrem neuesten Abenteuer erleben. Elsa wird von einem sirenenhaften Klang gerufen. Sie spürt, dass sie diesem folgen muss, glaubt sie doch, dass dies etwas mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun hat. Zugleich werden die Bewohner von Arendelle aus ihren Häusern vertrieben, als Feuer und Wasser sich zurückziehen, der Wind verrücktspielt und die Erde sich erhebt. Elsa weiß was zu tun ist. Sie muss zum verwunschenen Walde, in dem sich einst ihre Vorfahren mit magischen, naturverbundenen Wesen stritten, und versuchen, den Nebel, der sich dort erhoben hat, zu lüften. Dabei wird sie von Anna, dem tapferen Kristoff, dem Rentier Sven und dem Schneemann Olaf begleitet. USA 2019, Animationsfilm, 100 Minuten, ab 0 Jahren

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Mit der eindrucksvollen Adaption des autobiografischen Jugendromans und Weltbestsellers von Judith Kerr gelingt Oscar-Preisträgerin Carolin Link erneut großes Erzählkino. Einfühlsam zeichnet Deutschlands erfolgreichste Regisseurin ein realistisches Bild vom Leben jüdischer Flüchtlinge im Exil. Ihr Talent, kraftvolle melodramatische und poetische Sequenzen zu entwickeln, ohne dabei in Sentimentalität oder gar Kitsch abzugleiten, ist einmalig.

Berlin 1933, kurz vor dem Wahlsieg der Nationalsozialisten. Außer Atem kommt die neunjährige Anna zusammen mit ihrem Bruder Max nach Hause in die Villa am Grunewald. „Stell dir vor einige waren gar nicht verkleidet, die kamen als Nazis“, erzählt die Neunjährige der Haushälterin Heimpi die sich liebevoll um die Kinder kümmert, ganz empört. Die junge Mutter Dorothea, eine bekannte Pianistin, ist gerade auf dem Weg ins Konzert. Oben im ersten Stock liegt Annas Vater Arthur Kemper, ein berühmter Theaterkritiker und Schriftsteller, mit Grippe im Bett. Ein Anruf verändert alles. Ein Polizist warnt die Familie vor den Nazis. Noch sitzt Anna an Papas Bett und zeigt ihm etwas besorgt ihr neuestes Bild. Sie hat schon wieder eine Katastrophe gezeichnet. Doch Papa findet das völlig in Ordnung. Schließlich kann man nur das gut malen, was man wirklich empfindet. Am nächsten Morgen freilich ist Papas Zimmer leer. Er ist verschwunden. Annas Vater, ein hellsichtiger Gegner Hitlers, ist bereits nach Prag gefahren. Deutschland, Schweiz 2018, Länge: 119 Minuten, ab 0 J.