Umgang mit Corona und bei Familienangelegenheiten

Die Corona-Krise hat auch auf viele sehr emotionale und menschlich elementare Momente Einfluss genommen, weder fröhliche Gesellschaft bei Trauungen noch persönliche Mitleidsbekundungen bei Bestattungen waren viele Wochen lang gewünscht und möglich. Nun lösen sich die Auflagen langsam, Bürgermeister Joachim Ruppert betont aber, dass es keinen Grund gibt, alle Vorsicht fahren zu lassen.

„In allen Lebenssituationen gilt es weiterhin, Abstand zu halten, auch wenn, wie vorgeschrieben, ein Gesichtsschutz getragen wird. Bei Trauungen sind weiterhin nur Familiengemeinschaften erlaubt, Kinder also nicht ausgeschlossen. Bei Trauerfeiern ist der Aufenthalt in der Trauerhalle wieder erlaubt, allerdings mit eingeschränktem Sitzplatzangebot und klaren Abständen, die auch nicht eigenwilligt verändert werden dürfen.“

Auch die die Kinderspiel- und Bolzplätze im gesamten Stadtgebiet, die Skate-Anlage und Pumptrack werden nach technischer Inspektion durch den Baubetriebshof ab Mo. 04.05. nach und nach geöffnet, auch dort gelten weiterhin alle Abstands- und Hygieneregeln. Die Eltern haften für ihre Kinder.

„Dass wir immer am Wochenende neue Entscheidungen und aktuelle Informationen aus Berlin und Wiesbaden bekommen, macht uns in der Kommune die Sache nicht gerade leicht“, stelle Bürgermeister Joachim Ruppert wiederholt fest, der insbesondere an den Wochenenden mit Kommunikation zum Krisenmanagement befasst ist. Neue Anordnungen werden mehrfach in der Woche und teilweise auch an Wochenenden und Feiertagen auf Kreisebene besprochen und koordiniert. „Wir setzen die Entscheidungen und Maßnahmen in der Regel aber erst zu Wochenbeginn um und tasten uns in die Normalität zurück. Dafür bitte ich um Verständnis.“

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