ENERGIETAGE 2020 mit Umstädter Solarspeicher

Die 21. Berliner ENERGIETAGE, wegen der Corona-Pandemie erstmals durchgeführt als digitaler Großkongress in den drei Wochen vom 26. Mai bis 17. Juni, beschäftigt/e sich mit dem Thema „Digitaler Sommer der Energiewende - https://www.stromspeicher-in-der-stadt.de“. Angefragt worden war und zugesagt hatte u.a. der Groß-Umstädter Energiebeauftragte Siegfried Freihaut, dessen Audio- und Folienbeitrag zum Groß-Umstädter Solarspeicherprojekt im Neubauquartier „Umstädter Bruch“ auf der o.g. Website hinterlegt ist (re. in der Mitte: Sprechblase Stadtkontext).

Als einer von über 300 ReferentInnen bei 81 Einzelveranstaltern und knapp 13.000 Teilnehmenden darf die Stadt Groß-Umstadt stolz und selbstbewusst auf ihr gefördertes und wissenschaftlich begleitetes Leuchtturmprojekt sein. „Immerhin wurde nicht zuletzt durch das Engagement unseres Energiebeauftragten Siegfried Freihaut“,so Bürgermeister Joachim Ruppert, „deutlich, dass Klima- und Nachhaltigkeitsziele sehr wohl kommunal erreichbar sind, ohne immer die zentrale, große Lösung zu suchen.“ Das entspricht komplett dem Motto der Energietage: „Die Energiewende braucht Stromspeicher - am besten dezentrale. So kann der Strom flexibel verbraucht und das Stromnetz entlastet werden. Batteriespeicher, die mehrere Haushalte gemeinsam nutzen, können an vielen Orten installiert werden und damit unterschiedliche Anwendungsbereiche abdecken. Als Quartierspeicher bieten sie die Möglichkeit, sowohl die lokale Energieversorgung als auch das Gesamtsystem zu unterstützen.“

Mit dem eindrücklichen Appell, dass die Klimaziele eine zentrale Rolle bei der künftigen Ausgestaltung von Investitions- und Konjunkturprogrammen spielen müssten, hatte Jürgen Pöschk, Initiator und Hauptveranstalter der ENERGIETAGE, den Digitalen Sommer der Energiewende eröffnet: „Lassen Sie uns die nächsten Wochen auch dazu nutzen, als Energietage-Community zusammenzuwachsen und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Energiewende in Deutschland zu setzen“.

Diese digitale Großveranstaltung wird gefördert und fachlich begleitet u.a. von: Bundesumweltministerium (BMU), Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI). Darüber hinaus gestalten führende Denkfabriken wie z.B. Agora Energiewende und das PIK Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, zahlreiche Verbände und Initiativen (GdW, DMB, DUH, BDH, VKU, BEE etc.) sowie innovative Energiedienstleistungsunternehmen das umfassende Programm, das HIER einzusehen ist. Der Beitrag aus Groß-Umstadt findet sich unter: Mi., 27. Mai - TOP 4.10: Quartierspeicher für die Energiewende - Praxisbeispiele und Rahmenbedingungen.