Kulturprogramm

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Umstellung auf digitale Wasserzähler

Die Stadt Groß-Umstadt hat bereits durch persönliche Anschreiben, auf der Website, in Ton und Bild darüber informiert, dass im Zeitraum zwischen Februar und Juni 2021 die Wasserzähler aller Haushalte auf elektronische Messgeräte umgestellt werden. Die analogen „Wasseruhren“ werden durch digitale Wasserzähler mit Funkauslesung ersetzt.

Der Auftrag an eine Spezialfirma ist erteilt, alle Hauseigentümer werden nochmals - auch und insbesondere über den Datenschutz - informiert, werden zu gg. Zeit wegen eines Montagetermins angefragt und bekommen eine sehr präzise Armatur, die neben vielen anderen Vorteilen auch kleinste Wasserverluste registriert und so zu einer exakten und unverfälschten jährlichen Ablesung und Abrechnung beiträgt. Extrakosten fallen weder für den neuen Wasserzähler noch für die Montagearbeiten an, das gesamte Auftragsvolumen ist durch den Wasserpreis (Grundgebühr und Verbrauch pro cbm) gem. der neuen Wasserversorgungsatzung abgegolten.

Ende 2021 werden die Jahresverbräuche dann durch Mitarbeiter der Stadtwerke Groß-Umstadt automatisch erfasst, indem ein vorbeifahrendes Fahrzeug den Zählerstand per Funksignal abruft. Man nennt das „Drive-By-Verfahren“. Der Wasserzähler sendet die Daten per Europäischer Norm 13757-4 mittels wireless M-Bus. Diese ausgesendeten Datenprotokolle* sind nach anerkannten Regeln der Technik 128AES-bit verschlüsselt und können ausschließlich durch Mitarbeiter des Wasserwerkes Groß-Umstadt und einer speziellen Software decodiert werden.

* Zählernummer, Zählerstand am Tag der Ablesung, evtl. anliegender Infocode über Probleme wie z.B. Leckage, Dauerdurchfluss, Trockenlauf, Defekt nach dem Zähler und Geräuschwerte, die Aufschluss über evtl. Leckagen VOR dem Wasserzähler geben können.

Sollte es zu einem Schadensfall kommen oder eventuell Unklarheiten bezüglich des Verbrauchs geben, so besteht für die Mitarbeitenden der Stadtwerke Groß-Umstadt die Möglichkeit, Einzelheiten des Datenspeichers auszulesen. Das kann allerdings nur unmittelbar am Zähler durchgeführt werden und somit definitiv nur mit Zustimmung der Hauseigentümer.

Wenn unterjährig Störungen im Versorgungsnetz auftreten (etwa Rohrbrüche), sind die Stadtwerke jedoch befugt, alle Zähler im ´drive-by-Verfahren´ auszulesen. Das geschieht aber nur anlassbezogen und ausschließlich zur Schadensermittlung - und letztlich zur Schonung und zum Schutz der Ressource Trinkwasser. In dem persönlichen Anschreiben, das die Stadt aktuell vorbereitet, werden insbesondere die Datenschutzbestimmungen näher erläutert und über das Widerspruchsrecht aufgeklärt.