Kulturprogramm

M D M D F S S
 
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
 
 

Kein Spielplatz für Hunde

Städtische Grünanlagen und schon gar nicht Kinderspielplätze sind Orte, an denen Hunde den dringend notwenigen Auslauf bekommen sollten. Wiederholt sind bei der Stadt Beschwerden aufgelaufen, dass z.B. auf dem Spielplatz Spremberger Straße/Warthweg und an der „Bleiche“ vermehrt Hunde frei herum laufen, dabei auch „ihr Geschäft verrichten“ und im ersten Fall ein Hundehaufen direkt an der Rutschbahn und auf einem in der Nähe befindlichen Rasenstück gefunden wurden.

Bürgermeister Joachim Ruppert kann auf solches Verhalten von Hundehaltern nur mit ungläubigem Kopfschütteln reagieren, denn weder kann und will man überall Polizisten aufstellen oder Zäune bauen … „das bürgerschaftliche Miteinander kann doch nur gelingen, wenn alle ihren Teil dazu beitragen und wir einander Rücksicht nehmen.“

Hunde haben auf diesen Plätzen gar nichts verloren, weder mit noch ohne Leine. Und wer im Ort oder in der Gemarkung Gassi geht, kann den Weg so wählen, dass man entweder an einem der vielen Mülleimer vorbei kommt oder man nimmt den Kotbeutel mit nach Hause in die Mülltonne. Schließlich ist Hundekot kein öffentliches Gut, er gehört dem Hundebesitzer.

Formal und juristisch geregelt ist das in der „Satzung über die Benutzung der öffentlichen Grünanlagen, der öffentlichen Kinderspielplätze und zum Schutze der Straßenbäume in der Stadt Groß-Umstadt“, wo es unter §4 - Tierhaltung heißt: „Hunde müssen in öffentlichen Grünanlagen an einer kurzen Leine geführt und von Rasenflächen, Anpflanzungen aller Art sowie Weihern und Planschbecken ferngehalten werden, sofern die Grünanlage nicht schon durch Hinweisschilder für Hunde gesperrt ist. Sofern Wege und Plätze durch Hunde verunreinigt werden, ist der Hundehalter verpflichtet, diese Verschmutzung zu entfernen. Auf Liegewiesen oder Kinderspielplätzen dürfen Hunde nicht mitgenommen werden. Durch Zuwiderhandlung bewirkte Verunreinigungen sind auf Kosten des Hundehalters zu beseitigen.“