Kulturprogramm

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(Abenteuer-)Waldtage für KIZ-Kinder

Rucksäcke packen, Proviant verstauen, „Wanderschuhe“ an und ab geht’s in den Wald. So starten regelmäßig Tage für die Kinder der Kindertagesstätte KIZ Pestalozzischule. Dank des Einfallsreichtums und der Kreativität der Erzieherinnen gibt es viele spannende Projekte, die den pädagogischen Schwerpunkten der Kita - soziales, lebensnahes und situationsorientiertes Lernen in ganzheitlichen Zusammenhängen - gerecht werden. Erst vor kurzem standen Blühflächen und Biodiversität im Fokus. Seit bereits 10 Jahren ist die Kita ein zertifiziertes „Haus der kleinen Forscher“ und das stellen sie auch immer wieder unter Beweis.

Das neueste Projekt verbindet Kind, Tier und Natur bei gemeinsamen Waldtagen. Gemeinsam mit Anne Kath von „SausePause“ und ihrer Labradorhündin Alma wurden diese durchgeführt und mit Inhalten der tiergestützten Intervention gestaltet. So begrüßten die Kinder am 26. und 27. Mai Alma lautstark und erwartungsvoll.

Christina Buse, Projektverantwortliche und stellvertretende Kita-Leiterin erklärt: „Das Besondere an einem tiergestützten Ansatz ist der Mix aus spielerischen Abenteuern für die Kinder in Kombination mit der gezielten, ganzheitlichen Förderung von sozialen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten.“

„Die Lebendigkeit und Zutraulichkeit des Hundes wirken auf viele Kinder motivierend, eigeninitiatives Handeln wird dadurch gefördert“, weiß Anne Kath. Die Erfahrung mit der Natur sowie der Umgang mit einem Tier regen dazu an, mit allen Sinnen zu erfahren und zu erleben. „Mit unseren Angeboten von „SausePause“ wollen wir unterstützend tätig sein, Persönlichkeiten stärken, Fähigkeiten spielerisch auszubauen und gemeinsam positive Erfahrungen sammeln“, erläutert die gelernte Ergotherapeutin und Therapiebegleithundeführerin.

Konkret wurden an den beiden Tagen jeweils unterschiedliche Teams gebildet, die gemeinsam eine Aufgabe erfüllen durften. Pro Tag waren etwa 20 Kinder voller Elan dabei. Mit Naturmaterialien, die erst einmal gefunden werden mussten, entstand ein „Naturbild“. Die Anzahl an Zapfen, Eicheln, Steinen, Moos und Co. bestimmte jedoch Alma, welche die Anzahl mit einem großen Würfel würfelte. Dann ging es los auf Entdeckungsreise in der näheren Umgebung. Stolz brachten alle Kinder ihren Teil am Gemeinschaftsprojekt ein und so entstand ein kreatives Naturbild. Im Anschluss wurde es kniffelig. Denn die Kinder durften in einem speziellen Hunde-Knobel-Spiel Leckerlies verstecken. Alma versuchte dann, diese kleinen Rätsel zu lösen, um an die Hundesnacks zu gelangen. Zum Abschluss der Stunde ging es gemeinsam noch einmal quer durch den Wald und die Natur. Anne und Alma führten durch einen Hindernisparcours, dabei gab es Baumstämme balancierend und springend zu überwinden.

Bis zu den Sommerferien werden die Kinder die schwarze Labradorhündin noch ein paar Mal sehen, denn das KIZ setzt weiterhin auf Förderung durch die tiergestützte Intervention. Einmal pro Woche werden sich Anne, Alma und die Kinder in einer kleineren Gruppe mit speziellen Themen wie z.B. „Mengen und Zahlen“, „Soziale Kompetenz“ oder „Motorische Förderung“ beschäftigen.