Kulturprogramm

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HdK Projekte & Aktionen

Bildungsprojekt „Vernissage - Kunst mit und für Kinder“

Das diesjährige Bildungsprojekt im Haus der Kinder hieß „Vernissage – Kunst mit und für Kinder“. Unter diesem Motto erarbeiteten und erlebten die Kinder aller Altersgruppen in verschiedenen Lernwerkstätten unterschiedliche Gesichtspunkte des Projekts. Pandemie bedingt waren die Lernwerkstätten erstmals im Freien aufgebaut, lediglich ein Angebot mit Musikinstrumenten fand in festen Gruppen im Bewegungsraum statt. Dazu wurden täglich Exkursionen in die Natur und die Umgebung angeboten.

Im Mittelpunkt des Bildungsprojekts stand die Förderung der Ich-, Sozial-, Sach-, Kreativ-, Handlungs- und Kommunikationskompetenzen. Das bedeutete für die Kinder selbstständig entscheiden, handeln und sich mit anderen austauschen zu können. So hatten die Kinder die Möglichkeit, sich täglich neu für ein Kreativangebot oder eine Exkursion zu entscheiden. Im Rahmen der Angebote konnten die Kinder verschiedene Sachen ausprobieren, gestalten und entdecken. Dabei entstanden zahlreiche Kunstwerke, die die Kinder nur für sich selbst behalten oder bei der „Vernissage“ am Ende des Projekts ausstellen konnten.

 

Elternbeirat dankt mit Banner

Mit einem selbst gestalteten Banner bedankt sich der Elternbeirat im Namen aller Eltern bei der Kita-Leitung und allen Erzieherinnen des Haus der Kinder für das außergewöhnliche Engagement in der Coronazeit. Seit dem Wochenende hängt das Banner als besonderes Zeichen der Wertschätzung am Tor der Kita.

 

 

 

 

 

„Vernissage - Kunst mit Kindern und für Kinder“

Das pädagogische Personal vom Haus der Kinder hat sich im zweiten Jahr unter Corona dazu entschieden, das Bildungsprojekt zum Thema „Vernissage - Kunst mit Kindern und für Kinder“ in Lernwerkstätten im Außenbereich anzubieten.

Die Umsetzung der vielen Projektideen, etwa Werken mit Holz, Modellieren mit Ton und Exkursionen, findet demnach für alle Kinder nicht nur in den Gruppen/Räumen statt, sondern in thematischen Lernwerkstätten an der frischen Luft. So wird den Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren die Möglichkeit geboten, an vielfältig kreativen, darstellenden und körperlichen Prozessen aktiv zu werden. Die Kinder wählen sich täglich in die Lernwerkstätten im Außenbereich ein, was sie in ihrem Lernen, Entdecken und in sozialen Beziehungen stärkt und fördert.

 

Schiff strandet im Kindergarten

Als die Kinder am Morgen in den Kindergarten kamen, staunten sie sehr. Ein Schiff hatte im Haus der Kinder festgemacht!?

Den meisten Kindern kam das blaue Schiff, das da im Flur stand, irgendwie bekannt vor. „Das kenne ich. So ein Schiff steht auch in der Bücherkiste“, wusste ein 4-jähriges Mädchen. Ganz genau! - Das blaue Schiff kam aus der Umstädter Bücherkiste, wo es durchaus symbolische Bedeutung für kleine Leseratten hatte. Nun lag es im Kindergarten vor Anker und wurde sogleich von den Jungen und Mädchen freudig erobert.

Was war passiert? Die Inhaberin des Buchladens wollte das Schiff verkaufen - und im Handumdrehen hatten die Eltern vom Haus der Kinder den gewünschten Betrag zusammengelegt und so für eine tolle Überraschung gesorgt. Die aufgewendeten 300 Euro werden von der Geschäftsfrau an den Verein Zeltschule in Syrien gespendet, zu dem persönliche Kontakte bestehen.

 

Hurra, wir haben gewonnen!

Das „Haus der Kinder“ hatte im März an der Aktion der Volksbank Odenwald „Gewinnen Sie eine XXL-Matschküche“ teilgenommen und dank vieler Votings eines der begehrten Objekte gewonnen. Nun feierten die Kinder im „Haus der Kinder“ ihr neues Outdoor-Spiel und bedanken sich herzlich bei allen Teilnehmern für die Unterstützung und bei der Volksbank Odenwald für die tolle Aktion.

 

 

Großzügige Bücherspende

Über eine ganze Kiste voller Bücher durften sich die Kinder und Erzieherinnen aus dem „Haus der Kinder“ dieser Tage freuen. Der Verein „Bücherraben e.V.“ hatte bei der „Umstädter Bücherkiste“ anhand einer von den Erzieherinnen erstellten Wunschliste zahlreiche Bilderbücher für den Kindergarten bestellt.

Das „Haus der Kinder“ wurde in diesem Jahr 21 Jahre alt und ein Großteil des Buchbestandes stammt noch aus der Anfangszeit der Einrichtung. Viele Lieblingsbücher der Kinder sind deshalb stark beschädigt und wurden schon mehrfach liebevoll repariert. Deshalb soll der Buchbestand in den nächsten Jahren Stück für Stück erneuert und aktualisiert werden. Von den „Bücherraben e.V.“ hatten sich die Kinder und Erzieherinnen dieses Mal in erster Linie altbekannte und heißgeliebte Klassiker gewünscht: „Petersson und Findus“, Geschichten von der Kuh Lieselotte, „Das große Buch der kleinen Hexe“ von Lieve Baeten, die Abenteuer von Kasimir dem Biber, „Das kleine Gespenst“ von Ottfried Preussler und vieles mehr. Die Bücher wurden von den Kindern begeistert in Empfang genommen und werden nun für einige Zeit im Flur des Kindergartens im Regal der neuen Sprachpuppe „Sarah Blumentopf“ für alle gut sichtbar und erreichbar sein. Danach bekommen sie ihren Platz in der Bibliothek oder in den einzelnen Gruppen. Vielen Dank an die „Bücherraben e.V,“ und die „Umstädter Bücherkiste“!

 

Paparatzi ist wieder da!

Nun sind die Kindergärten wieder seit mehreren Wochen nur eingeschränkt geöffnet, und viele Kinder bleiben derzeit zu Hause. Für die Erzieherinnen im „Haus der Kinder“ stellt sich deshalb wieder die Aufgabe, mit diesen Kindern und ihren Familien im Kontakt zu bleiben.

Deshalb ist der Piratenpapagei Paparatzi, der uns bereits durch den ersten Lockdown im Frühjahr 2020 begleitet hatte, wieder zurückgekehrt. Jede Woche überrascht er die Kinder mit einer neuen Geschichte und einer Anregung zum Backen, kreativen Malen und Gestalten. Diesmal hat er nicht nur seine alte Freundin Mamaspatzi mitgebracht, sondern auch den Plappagei, einen frechen kleinen Vogel, der ziemlich merkwürdig spricht.

Plappagei hat den Kindern nicht nur das Rezept für einen kunterbunten Kuchen, seine Lieblingsspeise, verraten, sondern sie auch gebeten, ihm ein Bild von seinem neuen Freund Mumpitz zu malen. Da dieser äußerst ängstlich ist, sieht man jedoch immer nur seine 2 großen Augen aus dem Gebüsch leuchten. Diese Augen nahmen die Kinder als Ausgangspunkt für ihre Bilder und nun schmückt eine große „Mumpitz-Ausstellung“ die Eingangstür im Haus der Kinder. Die Erzieherinnen freuen sich über jede Rückmeldung und haben für die nächsten Wochen noch einige gute Ideen in Petto. So können wir den Kindern und ihren Eltern auch in diesen schwierigen Zeiten signalisieren: „Wir denken an Euch und sind für Euch da!“

 

„Kinder brauchen kein Spielzeug, sondern Zeug zum Spielen!“

Unter diesem Motto hat sich das „Haus-der-Kinder-Team“ bei der Suche nach Materialien für die Aufwertung des Außengeländes dieses Mal an ungewohnten Orten umgesehen. Nicht Spielzeugkataloge wurden gewälzt, sondern Materialien aus ganz anderen Bereichen auf „Kindergartentauglichkeit“ überprüft.

Fündig wurden die Fachkräfte u.a. bei der Firma Getränke Freimuth, Groß-Umstadt, die 40 Getränkekästen spendete. Die Firma Raab Karcher, Baustoffhandel in Frankfurt, steuerte Ziegelsteine, Schaltafeln und Kunststoffrohre bei. „Richtige Erde“ holten sich die Kinder selber mit Eimern und Schubkarren von der benachbarten Baustelle der Firma Waschkonzept. Da der angestrebte „Matschberg“ auf diese Weise jedoch nur im Schneckentempo in die Höhe wuchs, half der städtische Bauhof mit Lastwagen und Bagger etwas nach. Das Ergebnis ist ein anregungsreiches Materialangebot, das die Kinder immer neu herausfordert und sicher so schnell nicht langweilig wird. Das „Haus-der-Kinder-Team“ bedankt sich bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung!

 

Bücherraben spenden Bilderbücher

Beim vorerst letzten Pop-up-Büchermarkt im Wendelinuspark am 28.11.2020 durften Nicole Liebeskind und Traudel Reeg-Wohnig, die beiden Leiterinnen der städtischen Kita „Haus der Kinder“, zusammen mit mehreren Kindergartenkindern eine großzügige Spende entgegennehmen. Cornelia Dönhöfer und Sven Müller vom Verein „Bücherraben e.V.“ und Elke Reyher-Günther von der „Umstädter Bücherkiste“ überreichten eine ganze Kiste voller Bilderbücher für den Kindergarten.

Die Bücher hatte sich das Kindergartenteam aus dem Katalog einer Kinderbuchausstellung zum Thema „Familie“ ausgesucht, denn „das „Haus der Kinder hat in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag gefeiert“, erklärte Kita Leiterin Nicole Liebeskind. „Und ein Großteil der vorhandenen Kinderbücher stammt noch aus der Anfangszeit. Die Bücher werden von den Erzieherinnen sorgfältig gepflegt und immer wieder repariert, aber manchmal fehlen passende Bücher, um aktuelle Lebenslagen der Kinder aufzugreifen und mit ihnen darüber ins Gespräch zu kommen.“ Diese Lücke schließt nun die aktuelle Bücherspende. Die Kita-Kinder und Erzieherinnen bedanken sich herzlich dafür und freuen sich bereits auf spannende Leseabenteuer!

 

Der etwas andere Alltag

Auf den ersten Blick erscheint der normale Alltag in das „Haus der Kinder“ wieder zurückgekehrt zu sein. Alle fünf Gruppen sind anwesend, im Außengelände spielen Kinder und es ist regulär geöffnet. Die neuen Kinder wurden eingewöhnt, Projekte und Angebote sind auch in diesem Kindergartenjahr gestartet. Doch gibt es viele Bestimmungen, die es unter der Pandemie zu beachten gibt. Wie kann ein Kindergartenalltag möglichst reibungslos unter den AHA-Regeln stattfinden? Wie können die Bedürfnisse der Kinder weiterhin gut begleitet und eine qualitativ hochwertige Arbeit stattfinden? Und dies trotz der Einschränkungen und mit möglichst viel Schutz für die Kinder und das Personal?

Es ist August und das neue Kindergartenjahr beginnt. Alles wie immer? Nein, bei weitem nicht! Das Kind kommt nicht wie gewohnt mit Mama oder Papa zur Tür herein, um sich dann im Gruppenraum nach einer Begrüßung zu verabschieden. Das Bringen und Abholen findet nun an drei verschiedenen Stellen statt. Eine Erzieherin holt das Kind am Tor, der Haustür, oder für unsere Krippenkinder, an der hinteren Eingangstür ab. Die Eltern dürfen die Einrichtung nicht betreten. Das bedeutet, sie übergeben das Kind schnell an der Tür. Nicht immer ist es für das Kind und auch die Eltern leicht, sich so zu verabschieden. Ist das Kind angekommen, geht es zuerst gründlich Hände waschen. Dies wurde gemeinsam mit den Kindern geübt und ist mittlerweile für die meisten Kinder selbstverständlich. Das offene Haus mit all seinen Bildungsräumen kann unter Pandemiebedingungen von den Kindern nicht selbstständig genutzt werden. Denn: Die einzelnen Gruppen dürfen sich im Haus nicht mischen. Somit stehen den Kindern nur der eigene Gruppenraum und das Außengelände zur Verfügung. Für die anderen Angebote, wie zum Beispiel den Bewegungsraum, den Rollenspielbereich, die Spielothek/Bibliothek und den großen Flur, gilt es sich abzuwechseln. Frühstück und Mittagessen werden im Gruppenraum eingenommen, denn das ´Restaurant´ und das beliebte Buffet bleiben für die Kinder geschlossen. Lediglich eine Gruppe nutzt den Raum, um mit ihren 25 Kindern dort zu essen. Im eigenen Gruppenraum wäre dies nicht möglich.

Während im ganzen Haus die neuen Regeln und Abläufe eingeübt wurden, galt es zeitgleich die neuen Kinder einzugewöhnen. Da dies ohne Begleitung der Eltern nicht möglich ist, durfte jeweils ein Elternteil mit in die Einrichtung kommen. Für die Eltern galten hierbei Mundschutzpflicht und Abstandsregeln. Eine gute Organisation und Zusammenarbeit mit den Eltern sorgte auch in diesem Jahr für einen guten Start in den Kindergarten. Der Austausch mit den Eltern ist sehr eingeschränkt. Die Transparenz der Arbeit wird in Form von Aushängen und Elternbriefen regelmäßig an Infowänden vor der Einrichtung dokumentiert. Die diesjährige Elternvertreter-Wahl fand in Form einer Briefwahl statt. Auf Elternabende, Eltern-Kind-Nachmittage u.ä. wird derzeit komplett verzichtet.

Das diesjährige Lichterfest fand für die Kinder am Vormittag statt. Hier wurden die Räume verdunkelt und jede Laterne zum Leuchten gebracht. Nach einem gemeinsamen Frühstück und gruppeninternem Morgenkreis, mit zum Beispiel einer passenden Geschichte, sind die einzelnen Gruppen mit den Laternen durch das Wohngebiet gelaufen. Der besondere Abschuss, wie in jedem Jahr, ist eine selbstgekochte Kartoffelsuppe. Diese ließen sich die Kinder zum Ende eines gelungenen Lichterfesttags schmecken.

Kinder und Erzieherinnen haben sich längst an die neue Situation gewöhnt. Sie erleben einen gut durchdachten und den Bedingungen angepassten Alltag. Der „neue“ Tagesablauf ist Routine geworden. Dabei verliert das Fachpersonal nicht ihr eigentliches Konzept und die Umsetzung des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans aus den Augen. Das Gemeinschaftsgefühl in der Kita soll lebendig gehalten werden, auch in Zeiten, in denen dies nur eingeschränkt möglich ist. Auf Rituale, wie das gemeinsame Singen im Flur und wechselnde Angebote, welche die Kinder im Haus mischen, wird derzeit zum Schutz aller komplett verzichtet.

Das große Außengelände eignet sich sehr gut als „Ort der Begegnung“. Dieses bietet eine Fülle an Möglichkeiten. Hier können die Kinder Angebote nach ihren Bedürfnissen wahrnehmen und für viele Kinder zugänglich gemacht werden. Das Außengelände ist ein Bildungsraum, der vielfältige Entwicklungserfahrungen für die Kinder bietet. Viele Ideen sind entstanden, um den Bildungsauftrag auch in der kalten Jahreszeit unter Pandemiebedingungen in Einklang mit dem pädagogischen Konzept umsetzen zu können. Sehr intensiv erarbeiteten die Erzieherinnen kurzfristig, mittelfristig und langfristig umsetzbare Möglichkeiten für draußen. Gemeinsam mit den Kindern haben erste Aktionen begonnen und alle sind gespannt wie sich das Außengelände in der nächsten Zeit verändern wird.

Die jährliche Teamfortbildung im März wurde auf November verschoben und konnte jetzt im Saalbau in Richen unter guten Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Das Thema wurde auf die aktuelle Situation angepasst. An drei Tagen beschäftigten sich die Erzieherinnen intensiv mit den Thema: „Teilöffnung - auch in Pandemiezeiten?!“ Ein Austausch über aktuelle Bedingungen und Möglichkeiten stand hierbei im Fokus. Verschiedene Ideen sind entstanden und wurden ausgearbeitet.

Die Pandemie wird uns noch länger begleiten und den Alltag in der Kindertagesstätte beeinflussen. Das Personal und der Träger erarbeiten situationsangemessen die aktuellen Möglichkeiten für eine gute Arbeit in der Betreuungseinrichtung. Gemeinsam entsteht so ein unbeschwertes und gesundes Umfeld für die Kinder. Denn die gute Entwicklung mit angemessenen Bildungsmöglichkeiten für alle Kinder liegt jeder Erzieherin im Haus der Kinder am Herzen.