Bürgerinformation zur Coronakrise

28.07.2020 - Kurz und knapp ...

Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung Groß-Umstadt ist seit Mo. 06. Juli wieder für den Publikumsverkehr geöffnet, einzig bei der KFZ-Zulassung, ein Service, der mit anderen Kommunen abgestimmt wurde, ist weiterhin eine Terminvereinbarung per Mail unter kfz-zulassung@gross-umstadt.de notwendig bzw. nur in Ausnahmefällen telefonisch unter 06078 781-350, -351, -352, -353, -354, -355, -357, -358 möglich.

Alle anderen Abteilungen sind zu den üblichen Sprechzeiten persönlich erreichbar, auch das UmStadtBüro und der Info-Point im Bahnhofsgebäude. In den Wartebereichen gelten die bekannten Verhaltens- und Abstandsregeln sowie Maskenpflicht, Bürgermeister Joachim Ruppert bittet darum, die jeweiligen Hinweise zu beachten.

Der Bürgermeister bietet weiterhin Gesprächstermine an, die über monika.graf@gross-umstadt.de oder Tel. 06078 781-201 vereinbart werden können.

Maskenpflicht

Das Betreten des Publikumsbereichs von Geschäften ist nur gestattet, wenn für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird. Das gilt auch in Ladenstraßen von Einkaufszentren, überdachten Einkaufspassagen, auf Wochenmärkten, in Bahnhöfen und in Flughäfen. Es kann jede Bedeckung vor Mund und Nase verwendet werden, die geeignet ist, eine Ausbreitung des Virus zu verringern. „Plexiglasvisiere als Ersatz für textilen Mund-Nasenschutz sind ungeeignet, aber verwendbar“, so hat das Hessisches Ministerium für Soziales und Integration nun festgelegt. Einweghandschuhe und -atemschutzmasken gehören nach dem Einkaufen in bereitstehende Abfallkörbe oder die Mülltonne zu Hause - jedenfalls nicht in den Einkaufswagen, auf den Parkplatz oder in das Blumenbeet.

Trauungen

Die Teilnehmerzahl für Trauungen bleibt weiterhin begrenzt und orientiert sich an der Größe des jeweiligen Raumes. Anschließende Sektempfänge o.ä. im Verwaltungsgebäude oder in den Höfen können leider weiterhin nicht stattfinden. Die Teilnehmerzahlen ergeben sich aus den Abstandsregeln gemäß der Hygieneverordnung. Das bedeutet beispielsweise für das Trauzimmer des Rathauses, dass neben dem Brautpaar sechzehn weitere Gäste teilnehmen dürfen.

Trauerfeiern

In den Trauerhallen auf den Friedhöfen werden je nach Raumgröße wenige Stühle auf Distanz bereitgestellt oder die Trauerfeier wird ins Freie verlegt. Die entsprechenden Teilnehmerzahlen sind vorab mit dem Bestatter abzuklären. Das Eintragen in eine Teilnehmerliste ist ebenfalls weiterhin nötig.

Hallennutzung

Mittlerweile wurden die städtischen Hallen und Säle für den Übungsbetrieb wieder geöffnet.  Für größere Privatfeiern und Kulturveranstaltungen können die Räumlichkeiten vorerst bis nicht zur Verfügung gestellt werden. Alle Nutzergruppen müssen eigenständig Hygienekonzepte entwickeln, die den aktuellen Verordnungen entsprechen. Für viele Vereinssparten gibt es hierzu Handreichungen der jeweiligen Verbände.

Gastronomie

Cafés und Restaurants sind seit Mitte Mai wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Es gilt weiterhin das Abstandsgebot von 1,5 m. Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Hausstandes gestattet. Die Gäste werden dringend aufgefordert, sich den Verordnungen gemäß zu verhalten, den Wirten steht es frei, ggf. ihr Hausrecht geltend zu machen.

Veranstaltungen

Weiterhin gilt ein Veranstaltungsverbot bzw. gibt es viele Randbedingungen, auch werden Genehmigungen für offene Veranstaltungen derzeit nicht erteilt. Das Verbot für Großveranstaltungen wurde verlängert, zunächst bis Ende Oktober 2020. In diesem Zusammenhang werden mögliche Veranstalter auf die Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verwiesen, in der klar darauf hingewiesen wird, dass offene Feste, Grillveranstaltungen, u.ä. ohne Limitierung bzw. ohne die Möglichkeit der Limitierung untersagt sind. Es wird darauf hingewiesen, dass Veranstaltungen, die die Teilnehmerzahl von 250 Personen überschreiten, eine Genehmigung des zuständigen Gesundheitsamtes benötigen.

Personen, die älter als 65 Jahre alt sind (Seniorinnen und Senioren) gehören zu einer besonders vulnerablen Gruppe für COVID-19-Erkrankungen. Für organisierte Zusammenkünfte von Seniorinnen und Senioren in Begegnungsstätten und vergleichbare Angebote gilt, dass eine Teilnehmerzahl von 100 Personen weiterhin nicht überschritten werden darf, kein gemeinsamer Gesang stattfindet und keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung von mehr als zehn Personen bereitgestellt werden dürfen.

Freibad

Das Umstädter Freibad hat seit 03.07.2020 geöffnet. Derzeit und bis auf Weiteres können Tickets (4,00 € und ermäßigt 2,00 €) bis zu einer Woche im Voraus online über ztix* erworben werden. Nur wer keinerlei Onlinezugang zu Hause oder in der Familie hat, kann seine Karte auch im UmStadtBüro erwerben. Gemäß einer nur für diesen Corona-Sommer erlassenen Badeordnung gibt es keinerlei Mehrfach- oder Dauerkarten, denn max. 500 Besucher dürfen sich im jeweiligen Zeitfenster von 09:00 bis 13:30 Uhr oder 14:30 bis 20:00 Uhr im Freibadgelände aufhalten. Wegen dieser Obergrenze muss auch für Kinder und andere Gäste mit berechtigtem Gratiseintritt eine Karte gelöst werden - nur so ist die Besucherzahl genau zu erfassen.

Besucher mit Anspruch auf Eintrittsermäßigung müssen an der Einlasskontrolle mit der Eintrittskarte unaufgefordert einen entsprechenden Nachweis vorzeigen. Das Hygienekonzept wurde mit Eröffnung ausgehängt und auf der Website veröffentlicht. Beim Eintritt in das Freibad (Kassenbereich) ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Den Anweisungen des Personals ist dringend Folge zu leisten. Bei Zuwiderhandlungen gegen die Verordnungen müssen ggf. Verweise ausgesprochen werden.

*Sollte der Online-Ticketkauf nicht funktionieren, öffnen Sie den Link bitte erneut über folgende Browser: Mozilla Firefox, Google Chrome oder Microsoft Edge.

Kitas

Die Kitas sind seit dem 06.07.2020 wieder im Regelbetrieb. Für die betriebsbedingten Schließzeiten hat die Stadtverordnetenversammlung ausnahmsweise festgelegt, dass anteilig keine Gebühren zu entrichten sind.

 

Weiterführende LINKS

 

      Mehrsprachige Hinweise

       

      Hilfsprogramm für Unternehmen

       

       

      29.07.2020 - Änderung der Öffnungszeiten im Freibad

      Aufgrund des bisher reibungslosen Ablaufes im Freibad Groß-Umstadt konnte sich der Magistrat auf neue Öffnungszeiten verständigen. Ab Samstag, den 01.08.2020 können folgende Zeitfenster online über ztix gebucht werden: 09:00 bis 13:30 Uhr sowie 14:30 bis 20:00 Uhr. Nur wer keinerlei Onlinezugang zu Hause oder in der Familie hat, kann seine Karte auch im UmStadtBüro – zu den Öffnungszeiten – erwerben.

      Zusätzlich wurde das Kontingent auf 500 Besucher erhöht. Wegen dieser Obergrenze muss dennoch auch für Kinder und andere Gäste mit berechtigtem Gratiseintritt eine Karte gelöst werden - nur so ist die genaue Besucherzahl zu erfassen. Besucher mit Anspruch auf Eintrittsermäßigung müssen an der Einlasskontrolle mit der Eintrittskarte einen entsprechenden Nachweis unaufgefordert vorzeigen. Die angepasste Badeordnung für diesen Corona-Sommer ist auf der städtischen Homepage veröffentlicht. Beim Eintritt in das Freibad (Kassenbereich) ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Den Anweisungen des Personals ist dringend Folge zu leisten. Bei Zuwiderhandlungen gegen die Verordnungen müssen ggf. Verweise ausgesprochen werden.

       

      02.07.2020 - Badeordnung Saison 2020

      Das Freibad Groß-Umstadt öffnet am Fr. 03.07. seine Pforten. Wegen der Corona-Pandemie hat der Magistrat der Stadt Groß-Umstadt für den Betrieb in dieser Badesaison eine gesonderte Badeordnung mit Hygiene- und Zugangskonzept beschlossen. Das Dokument bezieht sich auf die aktuell gültigen Verordnungen des Landes Hessen und ist auf der Website der Stadt unter https://gross-umstadt.de/de/freibad bzw. https://gross-umstadt.de/de/satzungen einzusehen. Bürgermeister Joachim Ruppert bittet ausdrücklich darum, sich mit den Regeln und Vorgaben zu befassen, damit der Badebetrieb unter den gegebenen Umständen und bei den besonderen Anforderungen an Besucher und Personal entspannt und reibungslos gelingt.

      Dem Verwaltungschef ist bewusst, dass das die Regeln auch Einschränkungen bedeuten und so manche Frage erst im Betrieb auftauchen wird. Umso wichtiger sei es, den Hinweisen und Aufforderungen des Schwimmmeisters, der Badeaufsicht und allen freiwilligen, ehrenamtlichen Helfern der DLRG, der „Flinken Flossen“ und des Fördervereins zu folgen.

      Das Freibad ist täglich jeweils für drei Besuchszeiten geöffnet:
      09:00 bis 12:00 Uhr
      13:00 bis 16:00 Uhr
      17:00 bis 20:00 Uhr

      Pro Zeitfenster ist die Anzahl der Besucherinnen und Besucher auf 300 Personen begrenzt. Nach Ablauf der 3-stündigen Besuchszeit werden die Gäste per Lautsprecherdurchsage gebeten, das Freibadgelände zu verlassen, damit die vorgeschriebenen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durchgeführt werden können.

      Der Ticketverkauf erfolgt grundsätzlich, frühestens zwei Tage im Voraus, online per Vorkasse über https://calendar.ztix-technik.de/main/index/umstadtbad. In Ausnahmefällen werden die Tageskarten ab Mo. 06.07. auch im UmStadtBüro verkauft, an der Schwimmbadkasse gibt es aus bekannten Gründen keinen Kartenverkauf. Zehnerkarten aus dem Vorjahr können im UmStadtBüro mit dem Restwert zurückerstattet werden bzw. behalten ihre Gültigkeit für die nächste Badesaison. Eintrittspreise: 4 €, erm. 2 € - die Berechtigung für ermäßigten Eintritt ist unaufgefordert vorzuzeigen - Mehrfach- oder Dauerkarten gibt es in dieser Saison nicht. Kinder unter 6 Jahren und bestimmte Besuchergruppen sind frei, auch sie müssen ein Ticket buchen. Die Kartenkontrolle erfolgt im Einlassbereich per Scanner.

      Der Zugang zum Bad kann nur mit Angabe von Name und Anschrift jedes Besuchers erlaubt werden, um ggf. eine Infektionskette nachvollziehen zu können. Das sollte schon zu Hause auf dem ausgedruckten Billet vorbereitet werden, damit sich keine Warteschlangen im Eingangsbereich bilden. Das Kontrollpersonal trägt Mund- und Nasenbedeckung, auch Badegäste haben beim Einlass und beim Verlassen des Bades eine Maske zu tragen.

      Die Duschräume bleiben geschlossen, die Durchgangsduschen zu den Wasserbecken stehen im Richtungsverkehr zur Verfügung, bitte beachten Sie die Hinweise. Über die Öffnung und die Einhaltung der Hygieneregeln des Kiosks entscheidet allein der Pächter.

      Bürgermeister Joachim Ruppert bittet um Verständnis für die Maßnahmen, die den Badebetrieb einschränken, aber – und man sollte das Positive sehen – überhaupt zulassen. Ziel sei es, einen verordnungskonformen, möglichst risikofreien Betrieb zu gewährleisten. Dies gelinge nur, wenn alle Badegäste die Maßnahmen akzeptierten. Es wird in diesem Jahr besonders gebeten, den Hinweisen und Aufforderungen des Personals, die dankenswerterweise in dieser Situation von ehrenamtlichen Helfern aus der DLRG, den Flinken Flossen und dem Förderverein zu folgen. Nichtbeachtung oder Betriebsstörungen können dazu führen, dass die Besucherzahlen reduziert werden oder das Bad den Betrieb einstellen muss.

       

      25.06.2020 - Kassenpersonal fürs Freibad gesucht

      Für die Öffnung des Umstädter Freibades wird Corona-bedingt mehr Personal benötigt. Einige Aufgaben werden zusätzlich dankenswerterweise durch ehrenamtliches Personal, wie dem Förderverein, der DLRG oder den Flinken Flossen gestemmt. Für die Einlasskontrolle an der Kasse wird jedoch dringend noch Personal benötigt. Wer Interesse hat wendet sich bitte per Mail an personalabteilung@gross-umstadt.de oder unter Tel. 06078 781-236.

       

      25.06.2020 - Absage Sportlergala 2020

      Aufgrund der Corona-Pandemie konnten im Bewertungszeitraum ab 15.09.2019 bisher nur wenige Wettkämpfe bzw. Turniere stattfinden. Deshalb stellte sich schon früh die Frage, ob eine Durchführung überhaupt sinnvoll ist, wenn es deutlich weniger zu Ehrende gibt.

      Im Hinblick auf die Größe der Veranstaltung (ca. 600 Teilnehmer) und weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie, die nicht abzuschätzen sei, wurde in der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtmarketing, Kultur und Sport, die für November geplante Sportlergala abgesagt. Der Bewertungszeitraum für die nächste Sportlergala wurde aber erweitert, so dass alle erreichten Platzierungen zwischen dem 15.09.2019 und dem 14.09.2021 geehrt werden können. Die nächste Sportlergala ist für den Samstag, den 13. November 2021 geplant.
       

      24.06.2020 - Öffnung Freibad

      Die Städte und Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg haben sich darauf verständigt, die Freibäder frühestens zum 01.07.2020 gemäß Verordnungslage für den Publikumsverkehr zu öffnen. In Groß-Umstadt laufen aktuell die Vorbereitungen und die Becken werden befüllt. Das Groß-Umstädter Freibad wird voraussichtlich am 03.07.2020 öffnen, da am Abend zuvor noch die Stadtverordnetenversammlung hierzu tagt. Andere Städte und Gemeinden im Landkreis öffnen teilweise später. Im Gegenzug wird aber darüber nachgedacht, je nach Wetterlage, das Freibad über den ursprünglichen Schließtermin (Bauernmarkt 2020) hinaus geöffnet zu lassen.

      Noch sind viele organisatorische Fragen zu klären. Unter anderem auch die Zutrittsregelung, da entsprechend der Wasserfläche eine Limitierung erfolgen muss. Als Obergrenze sind wenige 100 Besucher angedacht – unter normalen Bedingungen sind es im Schnitt 2.000 Besucher an einem Tag.

      Klar ist schon, dass aufgrund der örtlichen Gegebenheiten die Warmduschen und der Strömungskanal geschlossen bleiben müssen. Auch kann es sein, dass der Sprungturm aufgrund der Hygieneverordnung nicht geöffnet werden kann. Tickets für ein Zeitfenster am Tag werden nur im Voraus online erhältlich sein – ein Direktkauf an der Kasse ist nicht möglich, um eine Schlangenbildung unbedingt zu vermeiden. 10er-Karten- und Dauerkartenbesitzer können nicht bevorzugt behandelt werden. Die Karten behalten allerdings für die nächste Freibadsaison ihre Gültigkeit oder können zurückgegeben werden.

      Definitiv werden die Betriebsaufwendungen, etwa für zusätzliche Reinigung, Desinfektion und Personal, steigen. Mit den Vereinen DLRG, Flinke Flossen und dem Förderverein wurden erfolgversprechende Gespräche geführt, um die zusätzlich erforderliche Aufsicht ehrenamtlich zu gewährleisten.

       

      24.06.2020 - Bunte Girlanden auf dem Marktplatz

      Das Johannisfest ist in Umstadt ein ganz besonderes Fest. Es nahm vor über 30 Jahren als Fest der Umstädter Portugiesen seinen Anfang und ist längst zur Tradition geworden. Seit 6 Jahren zeugen ab Mitte Juni davon die über den Marktplatz gespannten bunten Girlanden, die das Fest und den Sommer ankündigen.

      In diesem Jahr allerdings kann, wegen der Corona-Pandemie, das Johannisfest nicht stattfinden. Ebenfalls wurden die Fahrten nach Santo Tirso im Juli und Saint-Péray im September abgesagt. Wie man der Presse schon entnehmen konnte, wird es auch kein Winzerfest 2020 geben. Dennoch hat sich das Verschwisterungskomitee dazu entschlossen, dem Vorbild der portugiesischen Städte folgend, den Marktplatz wieder mit den bunten Girlanden zu schmücken.

      Gerade in Zeiten wie diesen sollten wir, auch wenn wir nicht zu Tausenden zusammen feiern können, uns über bunte und festliche Zeichen wie diese freuen dürfen. Die Girlanden dienen dieses Jahr nicht nur als Hinweis auf das ausfallende deutsch-portugiesische Johannisfest, sondern auch als Zeichen der Solidarität gegenüber unseren Partnerstädten. Denn so ist Groß-Umstadt und so sind unsere Verschwisterungen – positiv und farbenfroh!

      Das Verschwisterungskomitee bedankt sich beim Magistrat dafür, seinem Vorschlag für das Aufhängen der Girlanden gefolgt zu sein und freut sich auf umso schönere Veranstaltungen und Begegnungen mit unseren Partnerstädten Saint-Péray, Santo Tirso und Dicomano im Jahr 2021.

       

      20.05.2020 - Besuch in der Gastronomie

      Seit Freitag, den 15.05.2020 hat auch die Gastronomie in Groß-Umstadt wieder ihre Fläche für den Publikumsverkehr geöffnet. Damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden kann und eine Ansteckung mit Covid-19 vermieden wird, sind allerhand Regeln einzuhalten. Sowohl von den Wirten selbst, als auch den Gästen. Die Gastronomen geben sich viel Mühe und haben sich einiges einfallen lassen, um einen Besuch zu ermöglichen. Allerdings sind auch die Gäste gefragt, sich an die Vorgaben zu halten, da es nur funktionieren kann, wenn alle mithelfen und mitdenken. Eine Konsequenz daraus wäre nämlich, dass die Gaststätten wieder schließen müssten, was ein großer Verlust für uns alle wäre.

      Auf Folgendes ist bei einem Besuch in einer Gaststätte zu achten:

      • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, gemeinsam mit einer weiteren Person oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten
      • Persönliche Nahkontakte (z.B. Händeschütteln oder Umarmen) sind zu vermeiden
      • Die Hygieneregeln (Händewaschen, Hust- und Nies-Etiquette) sind einzuhalten
      • Beim Eintritt oder Gang zur Toilette ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, falls von der Gaststätte gewünscht
      • Die Kontaktdaten (Name, Anschrift und Telefonnummer) sind sowohl beim Besuch des Innen- als auch des Außenbereichs zu hinterlassen
      • Den Servicekräften sollte Zeit gegeben werden, den frei gewordenen Platz vor der Neubelegung zu reinigen
      • Das selbstständige Zusammenrücken von Tischen ist zu unterlassen, dies ist mit dem Servicepersonal abzusprechen
      • Sollte die gewünschte Gaststätte vollständig ausgelastet sein, bitten wir um das Aufsuchen einer Alternative; bitte nicht am Rand auf einen freien Platz warten
      • Der Gastronom kann bei Missachtung von seinem Hausrecht Gebrauch machen

      Der Verwaltungschef bittet um Beachtung und vor allem um gegenseitige Rücksichtnahme. Die Gastronomie wird es Ihnen danken. Helfen Sie mit, dass unser öffentliches Leben stattfinden kann und „Halten Sie weiterhin Abstand!“.

       

      20.05.2020 - Absage Winzerfest 2020

      „Mit großem Bedauern“, so der Bürgermeister „sollten wir aufgrund der aktuellen Lage auch unser geliebtes Winzerfest in diesem Jahr absagen. Daran führt eigentlich gar kein Weg vorbei.“ Mit diesen Worten wurde schon vor einigen Wochen die Diskussion um eine mögliche Absage eröffnet.

      Nun ist es Realität. In der Stadtverordnetenversammlung vom 14 05.2020 wurden das Winzerfest und alle damit im Kontext stehenden Veranstaltungen einstimmig abgesagt.

      Die Corona-Krise wird perspektivisch bis zum Winzerfest noch nicht beendet sein. Auch bei optimistischer Betrachtung wird bis dahin weder ein Impfstoff gefunden und verteilt, noch eine Immunisierung der Gesellschaft zu erwarten sein.

      Nach aktueller Verordnungslage sind alle großen Veranstaltungen bis 31.08.2020 untersagt. Die Winzerfestwoche wäre relativ kurz nach diesem Termin und würde bei einer regionalen Teilnehmerzahl von mehreren Zehntausenden Besuchern eine entsprechende Gefahr eines Corona-Hotspots bedeuten. Dies ist aus Sicht des Bürgermeisters und der Verwaltung nicht zu verantworten. Eine Besucherlimitierung zu steuern ist illusorisch und eliminiert auch nicht das Risiko. Niemand könnte befreit dieses Fest genießen, da ein Winzerfest mit vielen Auflagen und Regeln nicht das wäre, was unser Winzerfest ausmacht.

      Da das Winzerfest für Groß-Umstadt und die Region etwas ganz Besonderes darstellt, fiel diese Entscheidung zweifelsohne nicht leicht. Begonnen beim Bauernmarkt, der großen Weinprobe, diversen weiteren Events, Partnerschaftsbegegnungen bis hin zum Umzug. Man wird es missen. „Zum Wohl der Gesellschaft müssen manchmal aber auch lokal unangenehme Entscheidungen getroffen werden. Umso mehr freuen wir uns optimistisch auf das Winzerfest 2021, welches wir dann mit umso mehr Herz und Freude am Umstädter Wein feiern werden. Aber Groß-Umstadt ist auch mehr als nur das Winzerfest und unter den aktuellen Rahmenbedingungen werden fast alle die Entscheidung verstehen können“, so Bürgermeister Ruppert.

       

      14.05.2020 - Soforthilfe für Vereine

      In Groß-Umstadt gibt es ungefähr 210 Vereine, die meisten sind gemeinnützige e.V. Manche können die Pandemie und den Shutdown ganz gut wegstecken und den Betrieb eine Weile ruhen lassen, andere bangen um Platzierungen im laufenden Wettbewerb, wieder andere benötigen dringend Zeit zum Üben und Trainieren, um an frühere Qualitätsstandards heranzukommen und wieder an öffentliche Auftritte denken zu können. Das ist beim Kleintierzuchtverein, beim Chor oder der Bandmintonmannschaft sehr unterschiedlich. Allen gemeinsam dürfte die bange Frage sein, wie es finanziell weiter geht. Denn es zählt ja nicht nur der Mitgliedsbeitrag, fast jeder Verein freut sich über die Öffentlichkeit, Gäste und Besucher, die auch gerne eine Spende da lassen oder Eintritt bezahlen, etwas essen und trinken - und so zu wichtigen Einnahmen beitragen.

      Vereine, die es hart trifft, finden hier: https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/soforthilfe-fuer-gemeinnuetzige-vereine wertvolle Tipps: Das Land Hessen fördert mit dem Programm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ die Vereins- und Kulturlandschaft, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. 41.000 gemeinnützige Vereine in Hessen können von diesem Programm profitieren. Je nach Situation können bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung beantragt werden, etwa für:

      • Nachwuchsarbeit
      • Mieten/Betriebskosten (Wasser, Strom, weitere Nebenkosten)
      • Instandhaltungen
      • Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagte Projekte (Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten, o.ä.)

      Speziell für die Existenzsicherung von gemeinnützigen Sportvereinen, die Mitglied im Landessportbund Hessen sind, hat das Hessische Innenministerium ein ergänzendes Förderprogramm aufgestellt: https://innen.hessen.de/sport/corona-hilfe-fuer-sportvereine

      Bitte schicken Sie wegen gewünschter Erstattungen/Entschädigungen keine Belege an die Stadt, hier werden weiterhin alle politischen Maßnahmen zur Vereinsförderung wie Investitionszuschüsse, freie Hallennutzung, etc. geleistet, das Land Hessen hilft ausdrücklich im Zusammenhang mit der Coronakrise.

       

      29.04.2020 - Gesichtsmasken-Nähinitiative Groß-Umstadt

      Schon vor Wochen hatte sich eine Gruppe von Hobbynäherinnen und -nähern zusammengefunden, um ehrenamtlich, zunächst individuell von zu Hause, Gesichtsmasken anzufertigen. Diese wurden vor allem Menschen in Pflegeberufen, Hebammen, Therapeuten, Verkäuferinnen, Ärzten, Postboten, Feuerwehrleuten und Rettungsdiensten zur Verfügung gestellt.

      Die gemeinsame Initiative umfasst aktuell ca. 35 Personen mit viel Erfahrung im Schneiderhandwerk, darunter viele mit Fluchtgeschichte. Die Engagierten nähen z.T. privat in ihren Wohnungen, viele im inzwischen eingerichteten „Maskenwerk“. Denn auf Vorschlag der Organisatoren und auf Vermittlung von Bürgermeister Joachim Ruppert hat der Landkreis der Initiative eine Halle des ehemaligen Wurzelwerkes in direkter Nachbarschaft der DLG-Prüfstelle kostenfrei zur Verfügung gestellt.

      Seit Beginn sind über 1.500 Masken genäht und verteilt worden. Derzeit wird produziert für die städtischen Kliniken DA, Lehrkräfte und Betreuungskräfte an Schulen, die Besucher des Sozialamts Groß-Umstadt und Mitarbeiter des Da-Di Werks. Das Projekt der Umstädter Ehrenamtsagentur (UmEA) wird unterstützt durch MInZe e.V., Bürgerstiftung Groß-Umstadt, Stadt Groß-Umstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg.

      Masken tragen und pflegen
      Masken, auch die selbst genähten, tragen zur Vermeidung von Infektionen bei. Sie können helfen, Tröpfchenübertragung (feuchte Aussprache, Husten, Niesen) auf andere Personen zu hemmen und man greift sich selbst weniger ins Gesicht. Die Masken sollten unbedingt vor dem ersten und am besten direkt nach jedem weiteren Tragen bei mindestens 60 Grad gewaschen oder im Topf ausgekocht werden. D.h. etwa 5 Minuten auf dem Herd in sprudelndem Wasser kochen und vollständig trocknen lassen. Ist eine Maske feuchtgeatmet, muss sie gewechselt und gereinigt werden!

      Spenden willkommen
      Die gemeinnützige Initiative gibt ihre Masken auf Anfrage an interessierte Organisationen und an Privatpersonen kostenfrei weiter. Ein rechtlicher Anspruch auf Masken besteht allerdings nicht - die Freiwilligen tun, was sie können und das sehr gerne! Bei der Abholung steht eine Spendenbox bereit, der Ertrag ist für soziale Zwecke und Einrichtungen. Weitere Spenden sind willkommen in Form von:

      • Stoffen (Baumwolle, mindestens waschbar bei 60°)
      • Gummibändern (bis 0,6 cm), Nähgarn und Schrägband
      • Helfenden Händen (Nähen von privat oder im „Maskenwerk“ oder z.B. Transporte, Reparaturen und Hilfsarbeiten nach Absprache)
      • Geldspenden bitte an den Förderverein der Bürgerstiftung Groß-Umstadt e.V.: IBAN DE19 5085 2651 0110 1338 57 (Sparkasse Dieburg).

      Alle Spendenangebote gerne an: maskeninitiative-umstadt@web.de oder via facebook-Gruppe „Gesichtsmasken-Näh-Initiative Umstadt“. Öffnungszeiten am „Maskenwerk“ (ehemaliges Wurzelwerk, Georg-August-Zinn-Str. 103): Montag und Freitag: 14:00 bis 16:00 Uhr; Mittwoch: 10:00 bis 12:00 Uhr; Samstag: 11:00 bis 13:00 Uhr.

       

      21.04.2020 - Masken tragen und richtig handhaben

      Volksmasken, Alltagsmasken, Community-Masken, … wie man sie auch nennt, sie helfen mehr oder auch weniger, sind in Deutschland grundsätzlich empfohlen, in manchen Regionen auch vorgeschrieben - klug eingesetzt, tragen sie zur Vermeidung von Infektionen bei - auch die selbst genähten!

      Allerdings sollte man wissen, welche Maske was nützt und wie man sich auch mit Gesichtsschutz richtig verhält. Alles zum Thema HIER. So gilt immer noch und konsequent die Abstandsregel von 1,5 m und das sich Abwenden beim Niesen und Husten. Das wird nach Auskunft von Groß-Umstadts Bürgermeister Joachim Ruppert vom größten Teil unserer Bevölkerung weiterhin sehr diszipliniert umsetzt, „sonst hätten wir sicher andere Infektionszahlen“. Wichtig sei aber beim Tragen von Masken, dass sie Nase und Mund bedecken, regelmäßig gereinigt und zwischenzeitlich nicht „irgendwo“ abgelegt und unbedacht wieder aufgesetzt werden - wo haben sie evtl. gelegen?

      Hinzu komme die Gefahr, dass Masken Schutz suggerierten, den sie nicht vollständig bieten. Schnell sei das Abstandsgebot gebrochen. Sowohl in der Bevölkerung wie auch in Fachkreisen werde das Tragen von Masken intensiv erörtert, erläuterte Bürgermeister Joachim Ruppert, „ich empfehle sie dringend beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr.“ Eine Tragepflicht wird aber ggf. nicht nur für Groß-Umstadt ausgesprochen, sondern auf Ebene des Landkreises. Hier gibt es einen Verwaltungsstab, in dem sich alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landrat, Gesundheitsamt, etc. täglich abstimmen. „Die Menschen sind ja Kommunen übergreifend unterwegs, da macht es keinen Sinn, dass jeder etwas Anderes macht und der eine oder andere dann nicht mehr weiß, welche Regeln gelten.“

      Anleitung zum Masken herstellen und Beilage-Zettel

       

      21.04.2020 - „Die Dritte Hand“ - Das Familientelefon des Landkreises

      In Zeiten von Corona ist alles anders, insbesondere für Kinder, Jugendliche und Familien. So hat das Sozial- und Jugenddezernat im Landkreis Darmstadt-Dieburg ab sofort eine zentrale Telefonnummer eingerichtet, unter der insbesondere Familien Beratung und Begleitung erhalten, wenn sie aufgrund der Quarantäneauflagen etwa nicht mehr aus dem Haus kommen und auf Unterstützung von außen angewiesen sind. Unter 06151 881-8100 sind von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 15:00 Uhr Beratende erreichbar, die zuhören, Lösungen suchen und vielfältige Hilfeleistungen vermitteln. Diese sind in jedem Fall kostenfrei.

      So brauchen z.B. Kinder oder Jugendliche verstärkt die Unterstützung externer Bezugspersonen, denen sie sich anvertrauen können; oder eine alleinerziehende Mutter ist für Versorgung, Hausaufgabenbeaufsichtigung und Home Office gleichzeitig verantwortlich; oder in einer Familie stellt sich die Frage, wie die unerwartet kompakte gemeinsame Zeit aktiv gestaltet werden kann. Beengte Wohnverhältnisse führen zu Stress und Konflikten oder es gibt Fragen bezüglich der Übergänge im Bildungssystem.

      Im Vordergrund steht die Vermittlung an Beratungsstellen des Landkreises wie die Kitafachberatung, die Jugendsozialarbeit an Schulen, die Kinder- und Jugendförderung bzw. an Institutionen in den Wohnorten oder die Gewährung unterstützender Leistungen des „Familienservice“ (§ 20, 27, Absatz 2, SGB VIII) für Familien in Notlagen.

       

      08.04.2020 - Kontaktbeschränkungen einhalten

      In einem Kommunalbrief der Hessischen Landesregierung wendet sich Peter Beuth, der Hessische Minister des Innern und für Sport, an alle Kommunen und somit an die gesamte Bevölkerung:

      Angesichts der Corona-Pandemie hat die Hessische Landesregierung in den vergangenen Wochen notwendige Schritte im Kampf gegen das neuartige Corona-Virus und zum Schutz der Bevölkerung beschlossen. Schulen, Kindergärten, Theater, Museen, Sportstätten und nahezu der gesamte Einzelhandel sind mindestens bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen.

      Die geltenden Kontaktbeschränkungen sollen Menschenansammlungen verhindern, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und Infektionsketten zu brechen. Alle diese einschneidenden Freiheitsbeschränkungen hatten und haben das übergeordnete Ziel, die Gesundheit der Menschen zu schützen und Leben zu retten.

      Die Beschäftigten des Gesundheits- und Pflegesektors sind jetzt auf eine zuverlässige Schutzausstattung angewiesen, um die vielen Menschen, die jetzt Hilfe benötigen, zu versorgen und gleichzeitig die eigene Gesundheit zu schützen. Ärzte, Krankenschwestern, Pflege- und unsere Einsatzkräfte benötigen jetzt dringend dieses Material. Eine allgemeine Empfehlung an die Bevölkerung, in der Öffentlichkeit einen Mundschutz zu tragen, halten der Bund und die Länder übereinstimmend nicht für zielführend.

      Der ganz überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger in unseren Kommunen zeigt sich solidarisch und hält sich gegenwärtig an die Verordnungen und die Hygiene- und Abstandsregeln. Die Fallzahlen der Infizierten in Deutschland und Hessen steigen dennoch von Tag zu Tag weiter an. Wir können daher in der gegenwärtigen Situation keineswegs von einer Entspannung der Lage sprechen.

      Seit 03.04.2020 können in Hessen Verstöße gegen die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus einheitlich mit Bußgeldern belegt werden. Das Kabinett hat festgelegt, welche Verstöße gegen die Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus künftig als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden können. Damit geben wir den Gesundheits- und Ordnungsämtern sowie der Polizei Handlungssicherheit im Umgang mit Verstößen und stellen eine landeseinheitliche Praxis sicher.

      Auch in den kommenden sommerlich warmen Tagen und Wochen gilt es, soziale Kontakte und insbesondere größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Aktuelle Hinweise der Landesregierung bietet die kostenlose App hessenWARN.

       

      08.04.2020 - Sonderregeln zur Gewerbesteuer

      Die Bundesregierung sieht in ihrem „Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus“ vom 13. März 2020 u.a. steuerliche Liquiditätshilfen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen vor. Insbesondere sollen auf Antrag des Steuerpflichtigen die Stundung von Steuerzahlungen und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen erleichtert werden.

      Aktuell auf dieser Website befindet sich eine allgemeine Info und ein Antragsformular, mit dem betroffene Unternehmen die Stundung bzw. Herabsetzung der Gewerbesteuer beantragen können.

      Anträge auf Herabsetzung von Vorauszahlungen bzw. Stundung sind auf die jeweiligen Vorauszahlungstermine bzw. Fälligkeitstermine der Steuern zu beziehen. Deshalb sollten betroffene Unternehmen die Anträge frühzeitig vor diesen Fristen stellen.

      Ein Herabsetzungsantrag hebt die Fälligkeit einer Steuervorauszahlung nicht auf. Daher sollte dieser Antrag ggf. mit einem Antrag auf zinslose Stundung des beantragten Differenzbetrags kombiniert werden.

      Bei einem Stundungsantrag besteht die Möglichkeit der Zahlung in monatlichen Raten bis 31.12.2020 oder der Stundung der Forderung/en bis 31.12.2020. Die Restforderung/Gesamtforderung wird spätestens zum 01.01.2021 in einer Summe fällig. Beide Varianten erfolgen zinsfrei.

      Bei Fragen erteilen die Abteilungen „Stadtkasse und Abgaben“ der Stadt Groß-Umstadt gerne Auskunft: steueramt@gross-umstadt.de. Weitere Hinweise zu den steuerlichen Sofortmaßnahmen enthält der FAQ-Katalog des Hessischen Finanzministeriums.

       

      26.03.2020 - Regeln zur Abfallentsorgung für Quarantäne-Haushalte

      Gemäß eines Rundschreibens des Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sind für Quarantäne-Haushalte folgende Regeln einzuhalten:

      • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Ein Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.
      • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.  Bei der Getrennthaltung der Abfälle (Papier, Gelbe Tonne/Gelber Sack) ist darauf zu achten, dass mindestens 3 Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen / Säcke gegeben werden.
      • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

       

      21.03.2020 - Videobotschaft des Bürgermeisters

      Ansprache übersetzt auf:

      PERSISCH

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