Bürgerinformation zur Coronakrise

20.05.2020 - Kurz und knapp ...

  • Die Stadtverwaltung ist in allen Abteilungen besetzt, allerdings ist der offene Publikumsverkehr noch nicht möglich. Alle Vorgänge und Anliegen werden bearbeitet, bitte vereinbaren Sie unter Angabe Ihres konkreten Bearbeitungswunsches einen Termin unter der Nummer: 06078 781-0 oder per Mail:
  • Die Bürgermeistersprechstunde jeweils am 1. Montag/Monat entfällt bis auf Weiteres. Telefontermine bitte vereinbaren über monika.graf@gross-umstadt.de, Tel. 781201.
  • Das Jugendzentrum und die Stadtteiltreffs der Kinder- und Jugendförderung Groß-Umstadt sind geschlossen. Die Ferienspielstadt mini-umstadt ist abgesagt. Täglich in der Zeit von 10:30 bis 13:00 Uhr findet eine telefonischen Beratung statt: 0170 9368671 oder per Mail: joseph.paris@gross-umstadt.org.
  • Die Ortsgerichte (Schätzungen und Beglaubigungen) sind wieder im Einsatz, allerdings nur nach telefonischer Terminvereinbarung. MEHRVorsorgevollmachten und Patientenverfügungen müssen nicht vom Ortsgericht beglaubigt werden. Notwendig ist die Schriftform mit Unterschrift sowie Name und Vorname, Geburtsdatum und Adresse der Vollmachtgeber und Bevollmächtigen.

Maskenpflicht
Das Betreten des Publikumsbereichs von Geschäften ist nur gestattet, wenn für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird. Es kann jede Bedeckung vor Mund und Nase verwendet werden, die geeignet ist, eine Ausbreitung des Virus zu verringern. Wird ein Visier präferiert, ist dies als Alternative auch möglich. Die Pflicht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt auch in Ladenstraßen von Einkaufszentren, überdachten Einkaufspassagen und auf Wochenmärkten.

Kitas
Ab 02.06. ist eine Wiedereröffnung der Kindertagesstätten als eingeschränkter Regelbetrieb in kleineren Gruppen und unter Einhaltung der bekannten Hygienestandards vom Land Hessen vorgesehen. Allerdings wurde bis dato noch nicht hinreichend konkretisiert, wie bei voll ausgelasteten Einrichtungen ein „Regelbetrieb“ mit reduzierter Gruppengröße stattfinden kann. Näheres folgt von der Landesregierung.

Trauungen
… bleiben zahlenmäßig begrenzt, nicht erlaubt sind Sektempfänge im Anschluss, etwa vor dem Gebäude. Allerdings sind die Teilnehmerzahlen den Raumgrößen gemäß der Hygieneverordnungen angepasst. Das bedeutet beispielsweise im Trauzimmer des Rathauses, dass neben den „Hauptakteuren“ zehn weitere Gäste teilnehmen können.

Trauerfeiern
In den Trauerhallen auf den Friedhöfen werden je nach Raumgröße wenige Stühle auf Distanz bereit gestellt, das Eintragen in eine Teilnehmerliste ist nicht mehr nötig.

Hallennutzung
Ab 18.05. werden die städtischen Hallen und Säle für den Übungsbetrieb wieder sukzessive geöffnet, für Privatfeiern und Kulturveranstaltungen werden die Räumlichkeiten weiterhin zunächst bis 04.06. nicht zur Verfügung gestellt. Regelmäßige Nutzergruppen werden von der Stadt angeschrieben und erhalten Verhaltensregeln, die sie in Eigenverantwortung einhalten und umsetzen werden müssen. Für viele Vereinsarten gibt es allerdings hierzu Handreichungen der jeweiligen Verbände.

JUZ
Das Jugendzentrum öffnet am 25.05. zunächst an 3 Tagen: Mo. Mi. und Fr. von 15:00 bis 18:00 Uhr mit klaren Regeln nach einem eigens erstellten Hygienekonzept.

Gastronomie
Cafés und Restaurants sind seit 15.05. wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Stadt wird für das ganze Jahr auf die Gebühren für die Außenbewirtschaftung verzichten, und wenn diese schon entrichtet sind, sie zurückerstatten. Die Gäste werden dringend aufgefordert, sich den gültigen Regeln gemäß zu verhalten, den Wirten steht es frei, ggf. ihr Hausrecht geltend zu machen.

Veranstaltungen
Bewirtungsbetriebe ohne Dauerkonzession bekommen bis auf Weiteres keine Gestattung für einzelne Veranstaltungen (z.B. am Himmelfahrtstag), da das Zahlenlimit von 100 Personen nicht zu steuern ist. In diesem Zusammenhang werden mögliche Veranstalter auf die zehnte Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verwiesen, in der klar darauf hingewiesen wird, dass Feste, Grillveranstaltungen u.ä. untersagt sind.

Sonst

  • Der Umstädter Museums- und Geschichtsverein e.V. hat gem. Vorstandsbeschluss die ganze Saison 2020 abgesagt und bleibt geschlossen.
  • Die Ferienspielstadt mini-umstadt und das AWO-Spielmobil in den Stadtteilen entfallen.
  • Das Winzerfest 2020 sowie alle im Kontext stehenden Veranstaltungen sind abgesagt.

 

Örtliche Hilfsangebote

 

Weiterführende LINKS

 

      Mehrsprachige Hinweise

       

      Hilfsprogramm für Unternehmen/Vereine

       

      Hintergrundinformationen und Erläuterungen

       

       

      21.03.2020 - Videobotschaft des Bürgermeisters

      Ansprache übersetzt auf:

      PERSISCH

       

      14.05.2020 - Soforthilfe für Vereine

      In Groß-Umstadt gibt es ungefähr 210 Vereine, die meisten sind gemeinnützige e.V. Manche können die Pandemie und den Shutdown ganz gut wegstecken und den Betrieb eine Weile ruhen lassen, andere bangen um Platzierungen im laufenden Wettbewerb, wieder andere benötigen dringend Zeit zum Üben und Trainieren, um an frühere Qualitätsstandards heranzukommen und wieder an öffentliche Auftritte denken zu können. Das ist beim Kleintierzuchtverein, beim Chor oder der Bandmintonmannschaft sehr unterschiedlich. Allen gemeinsam dürfte die bange Frage sein, wie es finanziell weiter geht. Denn es zählt ja nicht nur der Mitgliedsbeitrag, fast jeder Verein freut sich über die Öffentlichkeit, Gäste und Besucher, die auch gerne eine Spende da lassen oder Eintritt bezahlen, etwas essen und trinken - und so zu wichtigen Einnahmen beitragen.

      Vereine, die es hart trifft, finden hier: https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/soforthilfe-fuer-gemeinnuetzige-vereine wertvolle Tipps: Das Land Hessen fördert mit dem Programm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ die Vereins- und Kulturlandschaft, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. 41.000 gemeinnützige Vereine in Hessen können von diesem Programm profitieren. Je nach Situation können bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung beantragt werden, etwa für:

      • Nachwuchsarbeit
      • Mieten/Betriebskosten (Wasser, Strom, weitere Nebenkosten)
      • Instandhaltungen
      • Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagte Projekte (Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung, Sachkosten, o.ä.)

      Speziell für die Existenzsicherung von gemeinnützigen Sportvereinen, die Mitglied im Landessportbund Hessen sind, hat das Hessische Innenministerium ein ergänzendes Förderprogramm aufgestellt: https://innen.hessen.de/sport/corona-hilfe-fuer-sportvereine

      Bitte schicken Sie wegen gewünschter Erstattungen/Entschädigungen keine Belege an die Stadt, hier werden weiterhin alle politischen Maßnahmen zur Vereinsförderung wie Investitionszuschüsse, freie Hallennutzung, etc. geleistet, das Land Hessen hilft ausdrücklich im Zusammenhang mit der Coronakrise.

       

       

      13.05.2020 - Maskenpflicht

      In allen Geschäften - auch beim Einkaufen auf dem Wochenmarkt - und im ÖPNV gilt gem. Landesverordnung Maskenpflicht. Plexiglas-Visiere sind, so das Land Hessen und das Robert-Koch-Institut, keine Alternative und kein Ersatz für die Mund-Nasen-Bedeckung. Visiere sind unten und seitlich weit geöffnet, so dass Tröpfchen und Aerosole nur abgelenkt, aber nicht zurückgehalten werden.

       

       

      06.05.2020 - Umgang mit Corona und bei Familienangelegenheiten

      Die Corona-Krise hat auch auf viele sehr emotionale und menschlich elementare Momente Einfluss genommen, weder fröhliche Gesellschaft bei Trauungen noch persönliche Mitleidsbekundungen bei Bestattungen waren viele Wochen lang gewünscht und möglich. Nun lösen sich die Auflagen langsam, Bürgermeister Joachim Ruppert betont aber, dass es keinen Grund gibt, alle Vorsicht fahren zu lassen.

      „In allen Lebenssituationen gilt es weiterhin, Abstand zu halten, auch wenn, wie vorgeschrieben, ein Gesichtsschutz getragen wird. Bei Trauungen sind weiterhin nur Familiengemeinschaften erlaubt, Kinder also nicht ausgeschlossen. Bei Trauerfeiern ist der Aufenthalt in der Trauerhalle wieder erlaubt, allerdings mit eingeschränktem Sitzplatzangebot und klaren Abständen, die auch nicht eigenwilligt verändert werden dürfen.“

      Auch die die Kinderspiel- und Bolzplätze im gesamten Stadtgebiet, die Skate-Anlage und Pumptrack werden nach technischer Inspektion durch den Baubetriebshof ab Mo. 04.05. nach und nach geöffnet, auch dort gelten weiterhin alle Abstands- und Hygieneregeln. Die Eltern haften für ihre Kinder.

      „Dass wir immer am Wochenende neue Entscheidungen und aktuelle Informationen aus Berlin und Wiesbaden bekommen, macht uns in der Kommune die Sache nicht gerade leicht“, stelle Bürgermeister Joachim Ruppert wiederholt fest, der insbesondere an den Wochenenden mit Kommunikation zum Krisenmanagement befasst ist. Neue Anordnungen werden mehrfach in der Woche und teilweise auch an Wochenenden und Feiertagen auf Kreisebene besprochen und koordiniert. „Wir setzen die Entscheidungen und Maßnahmen in der Regel aber erst zu Wochenbeginn um und tasten uns in die Normalität zurück. Dafür bitte ich um Verständnis.“

       

       

      29.04.2020 - Gesichtsmasken-Nähinitiative Groß-Umstadt

      Schon vor Wochen hatte sich eine Gruppe von Hobbynäherinnen und -nähern zusammengefunden, um ehrenamtlich, zunächst individuell von zu Hause, Gesichtsmasken anzufertigen. Diese wurden vor allem Menschen in Pflegeberufen, Hebammen, Therapeuten, Verkäuferinnen, Ärzten, Postboten, Feuerwehrleuten und Rettungsdiensten zur Verfügung gestellt.

      Die gemeinsame Initiative umfasst aktuell ca. 35 Personen mit viel Erfahrung im Schneiderhandwerk, darunter viele mit Fluchtgeschichte. Die Engagierten nähen z.T. privat in ihren Wohnungen, viele im inzwischen eingerichteten „Maskenwerk“. Denn auf Vorschlag der Organisatoren und auf Vermittlung von Bürgermeister Joachim Ruppert hat der Landkreis der Initiative eine Halle des ehemaligen Wurzelwerkes in direkter Nachbarschaft der DLG-Prüfstelle kostenfrei zur Verfügung gestellt.

      Seit Beginn sind über 1.500 Masken genäht und verteilt worden. Derzeit wird produziert für die städtischen Kliniken DA, Lehrkräfte und Betreuungskräfte an Schulen, die Besucher des Sozialamts Groß-Umstadt und Mitarbeiter des Da-Di Werks. Das Projekt der Umstädter Ehrenamtsagentur (UmEA) wird unterstützt durch MInZe e.V., Bürgerstiftung Groß-Umstadt, Stadt Groß-Umstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg.

      Masken tragen und pflegen
      Masken, auch die selbst genähten, tragen zur Vermeidung von Infektionen bei. Sie können helfen, Tröpfchenübertragung (feuchte Aussprache, Husten, Niesen) auf andere Personen zu hemmen und man greift sich selbst weniger ins Gesicht. Die Masken sollten unbedingt vor dem ersten und am besten direkt nach jedem weiteren Tragen bei mindestens 60 Grad gewaschen oder im Topf ausgekocht werden. D.h. etwa 5 Minuten auf dem Herd in sprudelndem Wasser kochen und vollständig trocknen lassen. Ist eine Maske feuchtgeatmet, muss sie gewechselt und gereinigt werden!

      Spenden willkommen
      Die gemeinnützige Initiative gibt ihre Masken auf Anfrage an interessierte Organisationen und an Privatpersonen kostenfrei weiter. Ein rechtlicher Anspruch auf Masken besteht allerdings nicht - die Freiwilligen tun, was sie können und das sehr gerne! Bei der Abholung steht eine Spendenbox bereit, der Ertrag ist für soziale Zwecke und Einrichtungen. Weitere Spenden sind willkommen in Form von:

      • Stoffen (Baumwolle, mindestens waschbar bei 60°)
      • Gummibändern (bis 0,6 cm), Nähgarn und Schrägband
      • Helfenden Händen (Nähen von privat oder im „Maskenwerk“ oder z.B. Transporte, Reparaturen und Hilfsarbeiten nach Absprache)
      • Geldspenden bitte an den Förderverein der Bürgerstiftung Groß-Umstadt e.V.: IBAN DE19 5085 2651 0110 1338 57 (Sparkasse Dieburg).

      Alle Spendenangebote gerne an: maskeninitiative-umstadt@web.de oder via facebook-Gruppe „Gesichtsmasken-Näh-Initiative Umstadt“. Öffnungszeiten am „Maskenwerk“ (ehemaliges Wurzelwerk, Georg-August-Zinn-Str. 103): Montag und Freitag: 14:00 bis 16:00 Uhr; Mittwoch: 10:00 bis 12:00 Uhr; Samstag: 11:00 bis 13:00 Uhr.

       

       

      21.04.2020 - Masken tragen und richtig handhaben

      Volksmasken, Alltagsmasken, Community-Masken, … wie man sie auch nennt, sie helfen mehr oder auch weniger, sind in Deutschland grundsätzlich empfohlen, in manchen Regionen auch vorgeschrieben - klug eingesetzt, tragen sie zur Vermeidung von Infektionen bei - auch die selbst genähten!

      Allerdings sollte man wissen, welche Maske was nützt und wie man sich auch mit Gesichtsschutz richtig verhält. Alles zum Thema HIER. So gilt immer noch und konsequent die Abstandsregel von 1,5 m und das sich Abwenden beim Niesen und Husten. Das wird nach Auskunft von Groß-Umstadts Bürgermeister Joachim Ruppert vom größten Teil unserer Bevölkerung weiterhin sehr diszipliniert umsetzt, „sonst hätten wir sicher andere Infektionszahlen“. Wichtig sei aber beim Tragen von Masken, dass sie Nase und Mund bedecken, regelmäßig gereinigt und zwischenzeitlich nicht „irgendwo“ abgelegt und unbedacht wieder aufgesetzt werden - wo haben sie evtl. gelegen?

      Hinzu komme die Gefahr, dass Masken Schutz suggerierten, den sie nicht vollständig bieten. Schnell sei das Abstandsgebot gebrochen. Sowohl in der Bevölkerung wie auch in Fachkreisen werde das Tragen von Masken intensiv erörtert, erläuterte Bürgermeister Joachim Ruppert, „ich empfehle sie dringend beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr.“ Eine Tragepflicht wird aber ggf. nicht nur für Groß-Umstadt ausgesprochen, sondern auf Ebene des Landkreises. Hier gibt es einen Verwaltungsstab, in dem sich alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landrat, Gesundheitsamt, etc. täglich abstimmen. „Die Menschen sind ja Kommunen übergreifend unterwegs, da macht es keinen Sinn, dass jeder etwas Anderes macht und der eine oder andere dann nicht mehr weiß, welche Regeln gelten.“

      Anleitung zum Masken herstellen und Beilage-Zettel

       

       

      21.04.2020 - „Die Dritte Hand“ - Das Familientelefon des Landkreises

      In Zeiten von Corona ist alles anders, insbesondere für Kinder, Jugendliche und Familien. So hat das Sozial- und Jugenddezernat im Landkreis Darmstadt-Dieburg ab sofort eine zentrale Telefonnummer eingerichtet, unter der insbesondere Familien Beratung und Begleitung erhalten, wenn sie aufgrund der Quarantäneauflagen etwa nicht mehr aus dem Haus kommen und auf Unterstützung von außen angewiesen sind. Unter 06151 881-8100 sind von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 15:00 Uhr Beratende erreichbar, die zuhören, Lösungen suchen und vielfältige Hilfeleistungen vermitteln. Diese sind in jedem Fall kostenfrei.

      So brauchen z.B. Kinder oder Jugendliche verstärkt die Unterstützung externer Bezugspersonen, denen sie sich anvertrauen können; oder eine alleinerziehende Mutter ist für Versorgung, Hausaufgabenbeaufsichtigung und Home Office gleichzeitig verantwortlich; oder in einer Familie stellt sich die Frage, wie die unerwartet kompakte gemeinsame Zeit aktiv gestaltet werden kann. Beengte Wohnverhältnisse führen zu Stress und Konflikten oder es gibt Fragen bezüglich der Übergänge im Bildungssystem.

      Im Vordergrund steht die Vermittlung an Beratungsstellen des Landkreises wie die Kitafachberatung, die Jugendsozialarbeit an Schulen, die Kinder- und Jugendförderung bzw. an Institutionen in den Wohnorten oder die Gewährung unterstützender Leistungen des „Familienservice“ (§ 20, 27, Absatz 2, SGB VIII) für Familien in Notlagen.

       

       

      20.04.2020 - Kinderbetreuung

      In Kindertageseinrichtungen, Horten, erlaubnispflichtigen Kindertagespflegestellen und bei Tagesmüttern dürfen ab Mo. 20.04.2020 auch die Kinder betreut werden von:

      • Berufstätigen Alleinerziehenden, die mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern zusammenleben und allein für deren Pflege und Erziehung sorgen,
      • Hauptberuflichen MitarbeiterInnen von Presse, Rundfunk und Fernsehen mit Nachweis vom Arbeitgeber, dass ihre Tätigkeit zur Aufrechterhaltung des Kernbetriebs dringend erforderlich ist,
      • Soldaten und MitarbeiterInnen der Bundeswehr, die zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und der laufenden Einsätze der Bundeswehr erforderlich sind.

      Näheres beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration

       

       

      20.04.2020 - Gewerbe und Handel

      Ab Mo. 20.04.2020 dürfen alle Geschäfte mit weniger als 800 qm Verkaufsfläche bei strikter Anwendung der Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen. Auch größeren Einzelhändlern (> 800 qm) ist unter strengen Bedingungen die Öffnung erlaubt, sie müssen ihre Verkaufsfläche auf 800 qm reduzieren, und zwar so, dass die Abtrennung unmissverständlich und klar ist und auch durchgesetzt wird.

      • Für Buchhandlungen, Auto- und Fahrradhändler gilt die Größenbeschränkung nicht.
      • Ebenso dürfen Geschäfte in Einkaufszentren öffnen, wenn ihre Verkaufsfläche kleiner als 800 qm ist.
      • In jedem Geschäft dürfen sich gleichzeitig nur eine Kundin oder ein Kunde je angefangene 20 qm der für den Publikumsverkehr zugänglichen Grundfläche aufhalten, um einen Abstand von mindestens 1,5 m zwischen Personen im Geschäft sicherzustellen. Besteht die Gefahr einer Unterschreitung, etwa im Kassenbereich, müssen Trennvorrichtungen eingerichtet werden.
      • Allen Geschäften wird von Montag an erlaubt, zuvor bestellte Waren zu liefern oder von Kunden selbst abholen zu lassen. Dabei müssen jedoch hygienische Voraussetzungen eingehalten werden.
      • Eiscafés/Eisdielen dürfen Ware ausliefern und ausschließlich im Außer-Haus-Verkauf an der Theke anbieten. Dabei sind die Abstandsregeln einzuhalten, das Eis darf nicht in Waffeln bzw. essbaren Behältnissen verkauft, Sitzplätze dürfen nicht benutzt werden, die Kunden dürfen ihr Eis erst ab 50m Distanz zum Eiscafé verspeisen.
      • Wieder geöffnet werden dürfen ab Montag, 20.04.2020, auch Autokinos, Bibliotheken und Archive.

       

       

      16.04.2020 - Blutspender gesucht

      Die Blutkonserven im Landkreis Darmstadt-Dieburg werden knapper, auch, weil wegen der Coronakrise und des Kontaktverbotes Spendenaktionen abgesagt werden mussten. Nun gibt es, wenn auch unter strengen Verhaltensregeln, wieder Termine.

      Blutspenden sind möglich von Montag, 20.04.2020, bis Freitag, 24.04.2020, täglich von 13:00 bis 18:00 Uhr in Roßdorf und Dieburg - allerdings nur nach Terminreservierung! Bitte wählen Sie auf dieser WEBSITE Ihren Termin aus, dort gibt es auch einen Online-Test, bei dem die wichtigsten Kriterien zur Spendenzulassung abgefragt werden.

      Standorte sind die Rehberghalle, Ringstraße 61 in Roßdorf und die Römerhalle, In der Altstadt 5, in Dieburg. Bitte beachten Sie die Hinweise auf die Parkmöglichkeiten. Allgemeine Fragen zur Blutspende erhalten Sie über die Spenderhotline 0800 1194911 (kostenfrei).

       

       

      08.04.2020 - Spenden für CoVid-19-Tests an Kreiskliniken

      (ladadi) Eine große Welle an Hilfsbereitschaft spüren derzeit die Ärzte, Pflegekräfte und vielen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg. „Wir sind dankbar für die große Wertschätzung, die in diesen Tagen unseren Mitarbeitern entgegengebracht wird“, so Pelin Meyer, Betriebsleiterin der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg. „Viele Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises möchten in der aktuellen Lage helfen, fragen, wie sie in der jetzigen Situation Unterstützung leisten können.“

      Deshalb hat der Förderverein der Kreisklinken Darmstadt-Dieburg ein Spendenprojekt mit konkretem Bezug zur Coronakrise ins Leben gerufen: Es wird gesammelt für eine sogenannte Sicherheitswerkbank für das Kliniklabor. Diese Sicherheitswerkbank ermöglicht es den Mitarbeitern im Labor, selbst CoVid-19- sowie auch Influenza-Tests durchzuführen. Die rasche Ausbreitung des Corona-Virus stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Um Infektionsketten zu erkennen und zu unterbrechen, sind Covid-19-Tests das zurzeit am besten geeignete Mittel. Ein Test kann innerhalb weniger Stunden Ergebnisse zeigen, wenn eine entsprechende Testeinrichtung mit genormter Sicherheitswerkbank vor Ort in der Klinik verfügbar ist. Eine solche besitzen die Kreiskliniken aktuell noch nicht, sie muss deshalb geliehen werden. „Deshalb bitten wir die Bevölkerung um Spenden, um eine solche Sicherheitswerkbank mit Zubehör und Verbrauchmaterial dauerhaft anzuschaffen“, so Joachim Ruppert, 1. Vorsitzender des Fördervereins der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg und Bürgermeister von Groß-Umstadt.

      Für die Spendenaktion hat der Förderverein eine eigene Spendenrubrik auf dem Spendenportal der Sparkasse bzw. der Sparkasse Dieburg eingerichtet: https://neu.einfach-gut-machen.de/dieburg/project/corona-sicherheitswerkbank-fuer-covid-19-tests. Für jene, die das Spendenportal nicht nutzen können oder wollen, bitte überweisen Sie an:

      SPK Dieburg
      IBAN DE18 5085 2651 0110 0000 15
      HELADEF1DIE

      unter dem Stichwort: „Kreisklinik Covid19-Sicherheitswerkbank“ oder kurz „Corona“.

      Die Kosten für diese wichtige Anschaffung, inkl. Umbau, Anschluss und Verbrauchsmaterial, liegen bei Euro 25.000. „Für unsere Mitarbeiter ist eine solche Sicherheitswerkbank eine große Erleichterung und Hilfe“, so Christoph Dahmen, Betriebsleiter der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg. So können Patienten mit einem begründeten Verdacht im eigenen Labor in kurzer Zeit auf CoVid -19 sowie Influenza getestet werden. Dies ermöglicht eine schnellere Therapie, und wichtige Isolationskapazitäten werden nicht unnötig lange blockiert. „Wir bedanken uns herzlich beim Förderverein, der Sparkasse Darmstadt-Dieburg und allen jetzigen und kommenden Spenderinnen und Spendern“, so Meyer und Dahmen. Sobald die neuen Tests verfügbar seien, könne mit den Tests an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg begonnen werden.

       

       

      08.04.2020 - Kontaktbeschränkungen einhalten

      In einem Kommunalbrief der Hessischen Landesregierung wendet sich Peter Beuth, der Hessische Minister des Innern und für Sport, an alle Kommunen und somit an die gesamte Bevölkerung:

      Angesichts der Corona-Pandemie hat die Hessische Landesregierung in den vergangenen Wochen notwendige Schritte im Kampf gegen das neuartige Corona-Virus und zum Schutz der Bevölkerung beschlossen. Schulen, Kindergärten, Theater, Museen, Sportstätten und nahezu der gesamte Einzelhandel sind mindestens bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen.

      Die geltenden Kontaktbeschränkungen sollen Menschenansammlungen verhindern, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und Infektionsketten zu brechen. Alle diese einschneidenden Freiheitsbeschränkungen hatten und haben das übergeordnete Ziel, die Gesundheit der Menschen zu schützen und Leben zu retten.

      Die Beschäftigten des Gesundheits- und Pflegesektors sind jetzt auf eine zuverlässige Schutzausstattung angewiesen, um die vielen Menschen, die jetzt Hilfe benötigen, zu versorgen und gleichzeitig die eigene Gesundheit zu schützen. Ärzte, Krankenschwestern, Pflege- und unsere Einsatzkräfte benötigen jetzt dringend dieses Material. Eine allgemeine Empfehlung an die Bevölkerung, in der Öffentlichkeit einen Mundschutz zu tragen, halten der Bund und die Länder übereinstimmend nicht für zielführend.

      Der ganz überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger in unseren Kommunen zeigt sich solidarisch und hält sich gegenwärtig an die Verordnungen und die Hygiene- und Abstandsregeln. Die Fallzahlen der Infizierten in Deutschland und Hessen steigen dennoch von Tag zu Tag weiter an. Wir können daher in der gegenwärtigen Situation keineswegs von einer Entspannung der Lage sprechen.

      Seit 03.04.2020 können in Hessen Verstöße gegen die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus einheitlich mit Bußgeldern belegt werden. Das Kabinett hat festgelegt, welche Verstöße gegen die Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus künftig als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden können. Damit geben wir den Gesundheits- und Ordnungsämtern sowie der Polizei Handlungssicherheit im Umgang mit Verstößen und stellen eine landeseinheitliche Praxis sicher.

      Auch in den kommenden sommerlich warmen Tagen und Wochen gilt es, soziale Kontakte und insbesondere größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Aktuelle Hinweise der Landesregierung bietet die kostenlose App hessenWARN.

       

       

      08.04.2020 - Sonderregeln zur Gewerbesteuer

      Die Bundesregierung sieht in ihrem „Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus“ vom 13. März 2020 u.a. steuerliche Liquiditätshilfen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen vor. Insbesondere sollen auf Antrag des Steuerpflichtigen die Stundung von Steuerzahlungen und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen erleichtert werden.

      Aktuell auf dieser Website befindet sich eine allgemeine Info und ein Antragsformular, mit dem betroffene Unternehmen die Stundung bzw. Herabsetzung der Gewerbesteuer beantragen können.

      Anträge auf Herabsetzung von Vorauszahlungen bzw. Stundung sind auf die jeweiligen Vorauszahlungstermine bzw. Fälligkeitstermine der Steuern zu beziehen. Deshalb sollten betroffene Unternehmen die Anträge frühzeitig vor diesen Fristen stellen.

      Ein Herabsetzungsantrag hebt die Fälligkeit einer Steuervorauszahlung nicht auf. Daher sollte dieser Antrag ggf. mit einem Antrag auf zinslose Stundung des beantragten Differenzbetrags kombiniert werden.

      Bei einem Stundungsantrag besteht die Möglichkeit der Zahlung in monatlichen Raten bis 31.12.2020 oder der Stundung der Forderung/en bis 31.12.2020. Die Restforderung/Gesamtforderung wird spätestens zum 01.01.2021 in einer Summe fällig. Beide Varianten erfolgen zinsfrei.

      Bei Fragen erteilen die Abteilungen „Stadtkasse und Abgaben“ der Stadt Groß-Umstadt gerne Auskunft: steueramt@gross-umstadt.de. Weitere Hinweise zu den steuerlichen Sofortmaßnahmen enthält der FAQ-Katalog des Hessischen Finanzministeriums.

       

       

      26.03.2020 - Regeln zur Abfallentsorgung für Quarantäne-Haushalte

      Gemäß eines Rundschreibens des Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sind für Quarantäne-Haushalte folgende Regeln einzuhalten:

      • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Ein Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.
      • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.  Bei der Getrennthaltung der Abfälle (Papier, Gelbe Tonne/Gelber Sack) ist darauf zu achten, dass mindestens 3 Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen / Säcke gegeben werden.
      • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

       

       

      25.03.2020 - Information des Ortsgewerbevereins

      Logo: OGVDie Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona Virus haben auch uns in Groß-Umstadt erreicht. Wir alle sind betroffen von den Einschränkungen, besonders trifft es jedoch viele Firmen und Arbeitskräfte. Wie alle anderen haben auch wir und unsere Firmen alle Veranstaltungen abgesagt. Betriebs- und Ladenschließungen führen jedoch zum Verlust von Existenzen und Arbeitsplätzen.

      Um die Versorgung unserer Bürger sicherzustellen, haben viele unserer Geschäfte und Handwerksbetriebe einen Abhol- und Lieferservice eingerichtet. Dadurch können sie auch jetzt noch alle benötigten Waren aus den Geschäften in Groß-Umstadt bekommen. Sie können sich per Telefon bzw. auf den jeweiligen Internetseiten der Firmen über deren aktuellen Service informieren. Auch auf unserer Webseite www.ogv-umstadt.de haben wir Informationen über Öffnungen und Lieferservice für Sie zusammengefasst. Und vergessen Sie auch die Gaststätten nicht, auch deren Existenz ist gefährdet. Wenn Sie nicht Essen gehen können, dann holen Sie sich die Speisen für Zuhause und helfen so mit, dass unsere Betriebe überleben können. Bestellen Sie nicht anonym im Internet, sondern helfen Sie durch Ihren Einkauf vor Ort mit, dass die Läden und Gaststätten in unserer Stadt auch nach diesen Einschränkungen noch existieren und Ihnen den gewohnten Service bieten können.

      Beachten Sie jederzeit die notwendigen Hygienemaßnahmen und den Sicherheitsabstand von 2 Metern zu anderen Menschen, unsere KassiererInnen z.B. können nicht ausweichen.

      Der Ortsgewerbeverein wünscht Ihnen allen, kommen Sie gut durch diese Zeit und bleiben Sie gesund.

       

       

      24.03.2020 - Empfehlungen für das Verhalten bei Bestattungen

      Der Landkreis Darmstadt-Dieburg empfiehlt aufgrund der aktuellen und veränderten Verordnungslage nach dem Infektionsschutzgesetz zur Bekämpfung des Corona-Virus:

      • Beerdigungen und/oder Trauerfeiern sollen im engsten Familien- und/oder Freundeskreis stattfinden. Es ist Ziel, dass so wenige Personen wie möglich zusammenkommen. Die zuständigen Behörden können gem. § 1 Abs. 4 der Dritten Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus in der Fassung vom 22. März 2020 Ausnahmen für Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen zulassen.
      • Trauerfeiern finden nicht in geschlossenen Räumen statt.
      • Die teilnehmenden Personen haben einen Mindestabstand von 1,50 m zueinander und zwingend die Hygieneempfehlungen des RKI einzuhalten. Beileidsbekundungen mit Körperkontakt (Hände schütteln, Umarmungen) sind zu unterlassen.
      • Die vorstehenden Empfehlungen gelten für die gesamte Dauer von Beerdigungen und/oder Trauerfeiern.
      • Auf den anschließenden Leichenschmaus ist zu verzichten.

      WICHTIG: Das beauftragte Bestattungsunternehmen hat alle Teilnehmenden in einer Anwesenheitsliste mit mindestens der Angabe von Vor- und Nachname, der vollständigen Adresse (Wohnort, Straße, Hausnummer) und Telefonnummer, zu erfassen. Die Anwesenheitsliste ist durch das Bestattungsunternehmen für die Dauer eines Monats vertraulich aufzubewahren, dem Gesundheitsamt Darmstadt/Darmstadt-Dieburg auf Nachfrage sofort und vollständig auszuhändigen bzw. nach Ablauf der Frist zu vernichten.

      Eine Änderung dieser Empfehlungen, insbesondere bei geänderten rechtlichen Grundlagen, bleibt ausdrücklich vorbehalten.

       

       

      22.03.2020 - Bürgermeister Joachim Ruppert an die Kita-Eltern

      Liebe Eltern,

      die Verordnung zum Umgang in den Kitas in der Corona-Krise hat sich geändert. Die sogenannten systemrelevanten Berufe sind weiterhin unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/umgang-mit-corona-kita-und-kindertagespflegestellen zu finden und können sich durchaus noch verändern.

      Um Notbetreuung in Anspruch nehmen zu können, war es bisher erforderlich, dass beide erziehende Elternteile einen Nachweis für eine Tätigkeit in o.g. Berufsgruppen vorlegen – bei Alleinerziehenden natürlich nur bei diesen. Nunmehr gilt, dass nur ein Elternteil einen systemrelevanten Beruf nachweisen muss, für den zweiten Elternteil genügt der allgemeine Nachweis von aktuell ausgeübter Berufstätigkeit.

      Es gelten aber der Appell und die dringende Empfehlung, das Angebot der Notbetreuung wirklich nur im persönlichen Notfall in Anspruch zu nehmen, um Infektionen maximal zu vermeiden. Es geht tatsächlich nicht darum, Rechte soweit wie möglich zu nutzen, sondern weiterhin die Gruppenstärken möglichst gering zu halten. Wir bitten um Verständnis.

      Die Frage der Gebührenrückerstattung ist derzeit zwischen den Kommunen in Klärung. Ein Ergebnis ist in der kommenden Woche zu erwarten.

      Joachim Ruppert, Bürgermeister Groß-Umstadt

       

       

      22.03.2020 - Information für Personen aus einem Risikogebiet

      1. Anordnung von Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

      Mit dieser Information weisen wir alle Personen, die aus einem Risikogebiet kommen und sich hier aufhalten, darauf hin, dass sie aufgrund der heutigen Verordnung des Landes Hessen unmittelbar einer Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot unterliegen können, ohne dass dies ihnen gegenüber gesondert ausgesprochen werden muss. Das gilt auch dann, wenn das Gebiet aus dem Sie einreisen erst nach Ihrer Einreise als Risikogebiet festgelegt wird. 

      Falls Sie aus einem Risikogebiet kommen, empfehlen wir dringend die genaue Prüfung der Anordnung und Beachtung, da die Anordnung falls erforderlich behördlich durchgesetzt werden kann.

      2. Betroffene Personen

      Für Personen, die sich in den 14 Tagen vor Inkrafttreten dieser Verordnung oder danach in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgehalten haben, wird eine Absonderung nach § 30 Abs. 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes in der eigenen Häuslichkeit allgemein angeordnet. 

      Für Personen mit Wohnsitz außerhalb Hessens wird ein berufliches Tätigkeitsverbot auf dem Gebiet des Landes Hessen nach § 31 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes allgemein angeordnet.

      [Anmerkung: Gemeint sind auch hier nur Personen, die, wie im vorstehenden Absatz geschrieben in einem Risikogebiet waren, die aber in Hessen keine „eigene Häuslichkeit“ haben.]

      3. Definition des Risikogebietes

      Risikogebiet ist ein Gebiet, das durch das Robert Koch-Institut als Risikogebiet oder als besonders betroffenes Gebiet festgelegt ist, solange diese Festlegung nicht aufgehoben wird. 

      Das Gebiet des Landes Hessen gilt nicht als Risikogebiet. 

      Das für den öffentlichen Gesundheitsdienst zuständige Ministerium wird ermächtigt, weitere Gebiete als Risikogebiete festzulegen oder aufzuheben. 

      Das für den öffentlichen Gesundheitsdienst zuständige Ministerium wird jede Erweiterung oder Änderung von Risikogebieten in geeigneter Form sowie auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration öffentlich bekanntmachen.

      4. Dauer der Quarantäne bzw. des Tätigkeitsverbots

      Die Absonderung ist unverzüglich aufzunehmen entweder nach der Einreise aus einem Risikogebiet oder sobald ein Risikogebiet festgelegt wird und eine Einreise aus diesem Gebiet innerhalb von 14 Tagen vor dem Zeitpunkt der Festlegung erfolgt ist.

      Dies gilt entsprechend für ein berufliches Tätigkeitsverbot nach Abs. 1 Satz 2.

      Die Absonderung bzw. das berufliche Tätigkeitsverbot enden am 14. Tag nach dem Tag der Einreise aus dem Risikogebiet.

      5. Möglichkeiten der Aussetzung für bestimmte Berufsgruppen

      Für bestimmte Berufsgruppen sieht die Verordnung vor, dass die Absonderung oder das berufliche Tätigkeitsverbot im Einzelfall für die Dauer des Dienstes und der damit verbundenen Wege ausgesetzt werden kann. 

      Die genannten Berufsgruppen sind 

      • Angehörige des Polizeivollzugsdienstes einschließlich der Mitarbeiter des Landes, die bei den Polizeipräsidenten die Vollzugsaufgaben wahrnehmen, 
      • Angehörige der Feuerwehren (Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr), 
      • Richter, Anwälte und Staatsanwälte, 
      • Bedienstete des Justiz- und Maßregelvollzuges, 
      • Bedienstete der Rettungsdienste, 
      • Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes und 
      • Soldaten.

      Unter welchen Umständen und durch wen die Aussetzung ausgesprochen wird, finden Sie in der Verordnung.

       

       

      21.03.2020 - Aktuelle Information zur Corona-Epidemie

      Überblick über die wesentlichen Regelungen der Landesverordnung vom 20.03.2020

      1. Verhalten in der Öffentlichkeit

      Ansammlungen und Zusammenkünfte auf öffentlichen Wegen und Plätzen (einschließlich Park- und Grünanlagen) von mehr als fünf Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, sind untersagt. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Dies gilt nicht für den öffentlichen Personennahverkehr.

      2. Gaststätten

      Gaststätten im Sinne des Hessischen Gaststättengesetzes vom 28. März 2012 (GVBl. S. 50), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. Dezember 2016 (GVBl. S. 294), Mensen, Hotels und andere Gewerbe, dürfen Speisen und Getränke nur zur Abholung oder Lieferung anbieten.

      Eine Abholung von Speisen und Getränken darf nur erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass die Speisen und Getränke ohne Wartezeit zur Verfügung stehen oder die Warteplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Abholerinnen und Abholern gewährleistet ist, geeignete Hygienemaßnahmen getroffen werden und Aushänge zu den erforderlichen Hygienemaßnahmen erfolgen.

      Bars, Clubs, Diskotheken, Schankwirtschaften, Kneipen und ähnliche Einrichtungen, deren Schwerpunkt nicht im Anbieten von Speisen liegt, sowie Eisdielen sind zu schließen.

      3. Zugelassen sind folgende Aktivitäten/Angebote

      Lebensmitteleinzelhandel, Futtermittelhandel, Wochenmärkte, Direktverkauf vom Lebensmittelerzeuger, Reformhäuser, Feinkostgeschäfte, Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, Getränkemärkte, Banken und Sparkassen, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Poststellen, Waschsalons, Tankstellen und Tankstellenshops, Reinigungen, Kioske, Tabak- und E-Zigarettenläden, Frisöre, den Zeitungsverkauf, Blumenläden sowie für Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, Großhandel und den Online-Handel.

      Eine Öffnung der Einrichtungen erfolgt unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen. Es ist sicher zu stellen, dass ein Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind.

      Die genannten Bereiche können auch an Sonn- und Feiertagen zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet werden, jedoch nicht am Karfreitag sowie den Osterfeiertagen.

      Dienstleistungen und Handwerkstätigkeiten können mit Ausnahme der in Abs. 1 Nr. 8a und 8b genannten Angebote unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, insbesondere zu Kontakten und Einhaltung des Sicherheitsabstandes erbracht werden.

      Die Abnahme von Prüfungen, insbesondere Staatsprüfungen und Laufbahnprüfungen ist erlaubt. Bei der Abnahme von Prüfungsleistungen sind die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene zu beachten.

      4. Untersagt sind folgende Aktivitäten/Angebote

      Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen, touristische und kulturelle Angebote jeglicher Art, beispielsweise Busreisen, Schiffsausflüge und Stadtführungen, sonstige Sportangebote, die ihrer Art nach mit körperlichen Kontakt verbunden sind.

      die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen sowie Privatunterricht im außerschulischen Bereich. Online-Angebote bleiben möglich.

      Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften. Allen Glaubensgemeinschaften bleibt es unbenommen, alternative Formen der Glaubensbetätigung auszuüben, die nicht mit Zusammenkünften von Personen verbunden sind, zum Beispiel Angebote im Internet.

      Beratungsleistungen psychosozialer, rechtlicher, seelsorgerischer oder ehrenamtlicher Art sowie die Erbringung von Dienstleistungen sollen möglichst ohne unmittelbaren persönlichen körperlichen Kontakt und unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene erfolgen.

      5. Zu schließen oder einzustellen sind

      Tanzveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Spezial- und Jahrmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, die als Gewerbebetriebe im Sinne der Gewerbeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Februar 1999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. November 2019 (BGBl. I S. 1746), gelten,

      Vergnügungsstätten im Sinne der Baunutzungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. November 2017 (BGBl. I S. 3786), insbesondere Bars, Clubs Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen,

      Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen),

      Kultureinrichtungen jeglicher Art unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen, insbesondere Museen, Theater, Freilichttheater, Opern, Schauspiel- und Konzerthäuser, Schlösser sowie Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen,

      Kinos und Freilichtkinos,

      der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, öffentliche und private Schwimm- und Spaßbäder, Thermalbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen,

      Spielplätze, Bolzplätze und Tummelplätze,

      Mehrgenerationenhäuser, soweit diese nicht dem Wohnen dienen, Jugendhäuser, Seniorenbegegnungsstätten, Mütter- und Familienzentren,

      Prostitutionsstätten im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes vom 21. Oktober 2016 (BGBl. I S. 2372), geändert durch Gesetz vom 20. November 2019 (BGBl. I S. 1626), Bor- delle, Prostitutionsveranstaltungen im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes und ähnliche Einrichtungen,

      Copyshops, Internet-Cafés und ähnliche Einrichtungen,

      Hundeschulen und Hundesalons,

      alle weiteren, nicht an anderer Stelle der Verordnung genannten Verkaufsstellen des Einzel- handels, insbesondere Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufszentren.

      6. Kinderbetreuung in Schulen, Horten, Kindertagesstätten und bei Tagesmüttern

      Es gibt wesentliche Verbesserungen für Eltern, die eine Notversorgung ihrer Kinder benötigen.

      Die Zweite Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 16.03.2020 hatte festgelegt: Bis zum 19. April 2020 dürfen Kinder keine Kindertageseinrichtung nach § 25 des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuchs vom 18. Dezember 2006 (GVBl. I S. 698), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13. September 2018 (GVBl. S. 590), und keine nach § 43 Satz 1 des Achten Buches Sozialgesetzbuch erlaubnispflichtige Kindertagespflegestelle betreten. Die Personensorgeberechtigten haben für die Erfüllung dieser Verpflichtung Sorge zu tragen. Dazu gibt es enge Ausnahmen, die die Träger der Einrichtungen strikt zu befolgen haben.

      Hier nur die Änderungen nach der Verordnung von gestern, alle übrigen Regelungen zur Notbetreuung bleiben unverändert bestehen:

      • § 2 Abs. 2 Satz 1 wird wie folgt geändert:
        Die Angabe „wenn beide Erziehungsberechtigten des Kindes, im Fall einer oder eines allein Erziehungsberechtigten die oder der allein Erziehungsberechtigte, zu den folgenden Personengruppen gehören" wird durch die Wörter „wenn eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter zu einer der folgenden Personengruppe gehört:“
      • Nr. 9 wird wie folgt gefasst:
        „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 3 bis 7 und 11 sowie § 36 Abs. 1 Nr. 2 und 7 des Infektionsschutzgesetzes sowie Beschäftigte von ambulanten Betreuungs- und Pflegediensten nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Hessischen Gesetzes über Betreuungs- und Pflegeleistungen vom 7. März 2012 (GVBl. S. 34), zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. Dezember 2016 (GVBl. S. 322),“
      • Als Nr. 14 wird neu angefügt:
        „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Abfallbewirtschaftung tätig sind, soweit von dem Arbeitgeber der Nachweis erbracht wird, dass ihre Tätigkeit vor Ort am Arbeitsplatz zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur zwingend erforderlich ist.“

      Anmerkung
      Diese Zusammenfassung ist ein Auszug mit den für das tägliche Leben in unserer Stadt wesentlichen Regelungen der Verordnung, der Ihnen die Orientierung erleichtern soll. Bitte schauen Sie sich die Verordnung auf der Seite hessen.de an. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns. Wir beantworten sie gerne oder bemühen uns um Klärung.

      Bitte um Beachtung.
      Joachim Ruppert, Bürgermeister Groß-Umstadt

       

       

      20.03.2020 - Restaurants schließen am Samstag, 21.03.2020

      Die Rate der Infizierten nimmt in Hessen zu. Bei allem Verständnis eines Großteils in der Bevölkerung, gibt es aber weiterhin zu viel Sorglosigkeit, was zur Verschärfung der Maßnahmen führt. So wurden beispielsweise ab Mitte der Woche die Eis-Dielen geschlossen und ab Samstag, 21.03. die Restaurants ab 12:00 Uhr.

      Der Bürgermeister bittet inständig, dass diese aktuelle Ankündigung des Landes nicht zu „Corona-Events“ oder „Wir-trinken-die-Reste“-Aufforderungen führt. Dies wäre verantwortungslos und unsozial. Jetzt ist Vernunft, Besonnenheit und Sozialkompetenz gefragt.

      Halten sich zu wenige an die Regeln, wird sich die Situation verschärfen, aber auch die Maßnahmen. Beachten Sie die Verhaltensregeln bitte in den Geschäften, die noch geöffnet bleiben dürfen. Eine Verringerung der Ausbreitungsgeschwindigkeit kann nur gelingen, wenn ALLE – „viele“ reichen nicht – sich daran orientieren. Bitte beachten Sie weitere Ankündigungen und Maßnahmen im öffentlichen Rundfunk.

       

       

      20.03.2020 - Umgang miteinander bei Bestattungen

      Die Corona-Krise macht auch vor emotionalen Momenten, wie etwa bei einer Bestattung nicht halt. Auch hier gilt es im Sinne der Verordnungen Maßnahmen zu treffen. „Das Wichtigste ist auch hier Abstand halten, und, so schwer es fällt, auf Umarmungen oder Händedruck bzw. bei entfernteren Bekannten ganz auf die Teilnahme zu verzichten“, so die Bitte des Bürgermeisters.

      Wurde bis zum Freitag noch die Bestuhlungen deutlich reduziert (siehe Bild, Beispiel Waldfriedhof), gilt mit aktueller Verordnungslage, dass die Trauerhallen geschlossen bleiben und Bestattungen nur noch im Freien stattfinden.

       

       

      20.03.2020 - Bürgermeister Joachim Ruppert an die Kita-Eltern

      Liebe Eltern,

      die Situation ist sicher schwierig für viele von Ihnen, und uns erreichen viele Fragen - zum Notdienst, zu Beitragsrückzahlungen oder Ausnahmen für die Notbetreuung. Über die Einrichtungen und sonstigen Kanäle scheinen Sie als Eltern gut informiert zu sein.

      Die aktuelle Lage ist kurz und klar umrissen. Die Kitas (inkl. Tageselternbetreuung) und Schulen sind geschlossen. Ausnahmen gibt es für Kinder, deren Eltern in sogenannten systemkritischen Berufen arbeiten. Kinderbetreuung gibt es also nur, wenn BEIDE Elternteile bzw. Alleinerziehende in diesen Berufen arbeiten. Welche Berufsgruppen das sind, ist der Homepage des Landes unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/umgang-mit-corona-kita-und-kindertagespflegestellen zu entnehmen. Diese Liste ändert sich unter Umständen im Laufe der kommenden Tage. Bitte schauen Sie regelmäßig nach.

      Alle Maßnahmen und Einschränkungen haben ein Ziel: die Verbreitung des Corona-Virus maximal zu reduzieren. Ein Ermessensspielraum der Kommune für Ausnahmen besteht nicht. Wir bitten daher davon abzusehen, mit Kita-Leitungen über gewünschte Ausnahmen zu diskutieren. Respektieren Sie bitte auch, dass im Fall der Bewertung der sogenannten systemkritischen Bereiche auch Arbeitgebernachweise gefordert werden müssen.

      Über die Schließung von Kitas und Schulen hinaus gibt es noch weitere Maßnahmen, die das gesellschaftliche Leben in unserem Umfeld verändern. Es bleibt zu hoffen, dass diese Maßnahmen greifen und zumindest eine Verlangsamung der Ausbreitung erreicht werden kann.

      Andere Fragen, wie der Umgang mit Kita-Beiträgen etc., sind wichtig und in Klärung, haben aber keine Priorität vor den vielen tagesaktuell-organisatorischen Aufgaben. Diese Fragen werden in Abstimmung mit dem Landkreis und den anderen Kreiskommunen besprochen und entschieden bzw. auch auf höherer Ebene festgelegt. Auch hier bitten wir um Verständnis.

      Wir hoffen und zählen in dieser besonderen Lage auf gesellschaftliches Miteinander und Einsicht. Die Maßnahme ist zunächst befristet bis zum 19.04.2020. Über die Situation danach zu spekulieren, hilft aktuell kaum weiter und hängt natürlich auch vom Verlauf der Ausbreitung des Virus ab. Und genau hier trägt jeder mit seinem Verhalten dazu bei, dass die Maßnahmen auch greifen.

      Mit der Bitte um Verständnis und in der gemeinsamen Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

      Joachim Ruppert, Bürgermeister Groß-Umstadt

       

       

      19.03.2020 - Viele Geschäfte geschlossen

      Mit der vierten Verordnung des Landes Hessen wurde viele Geschäfte geschlossen, eingeschränkt oder reglementiert. Ziel ist es vermeidbare Kontakte auch tatsächlich zu vermeiden. In weiten Teilen herrscht hier Verständnis und Einsicht. Bei einer solchen Regelung erscheint jedoch das eine oder andere nicht logisch oder Neid aufeinander entsteht. Eine erkennbare Ungerechtigkeit führt vereinzelt zu Missstimmung oder dazu, dass sich einige nicht an die Verordnungen halten. Hier geht es aber um Infektionsschutz und gesellschaftliche Verantwortung. D.h. es droht hier gegebenenfalls weniger ein Bußgeld als tatsächlich strafrechtliche Verfolgung - das sollte jedem bewusst sein.

      Täglich werden Telefonkonferenzen zwischen Landrat und Bürgermeistern geführt. Einzelfragen werden erörtert und Entscheidungen werden getroffen. Auch auf Landesebene ändern sich ständig Details. „Dies muss man angesichts der Lage akzeptieren und man muss akzeptieren, dass das Land oder ein Landkreis Festlegungen treffen muss, die im Einzelfall nachteilig und ungerecht wirken“, so Bürgermeister Ruppert. „Aber das Ziel muss jedem klar und bewusst sein. Wer hier nur auf sein Vorteil bedacht handelt und denkt, denkt hier nicht sozial.“

      Ständig gibt es Änderungen. Bisher galt, dass beispielsweise Eiscafés, die in der bisherigen Regelung – mit bestimmten Vorgaben wie in der übrigen Gastronomie aktuell gültig – geöffnet bleiben konnten. Vielerorts wurde erkennbar, dass dies nicht funktioniert. Und es sind nicht immer die Cafés selbst sondern auch die Gäste, die sich an Abstandsregeln schlichtweg nicht halten. Es werden genau die Pulks in den Schlangen gebildet, die es zu vermeiden gilt. Kurzum gilt nun hessenweit, dass alle Eisdielen zu schließen sind. Dies wurde spätestens heute, am Donnerstag, allen vor Ort kommuniziert. Alle Betreiber haben sicher keine Freude, aber Verständnis oder gar Zustimmung gezeigt und schließen mit dem heutigen Tag. Dies ist nur ein Beispiel für die laufenden Änderungen.

      Eine Dynamik wird es an der ein oder anderen Stelle sicherlich noch geben. Greifen alle Maßnahmen nicht oder suchen sich immer mehr vermeintlich Schlaue „Schlupflöcher“ oder organisieren gar „Corona-Partys“, wird die Krise zunehmen und es werden weitere Schritte nötig sein. „Gelingt es aber, so trägt am Ende jeder einzelne dazu bei, dass die schweren Fälle, die es bereits gibt oder noch kommen, auf eine gute Versorgung setzen können und das Gesundheitssystem nicht heillos überfordert wird“, so der Verwaltungschef.

       

       

      19.03.2020 - Unternehmen und die Corona-Krise

      In der aktuellen Situation sind natürlich auch viele Betriebe betroffen. Es gibt Unsicherheiten und ganz klar existenzielle Fragen. Dennoch müssen wir im Sinne des Allgemeinwohls Verordnungen und Regeln in den Krisenzeiten beachten.

      EU, Bund und Land sind dabei Hilfsprogramme zu entwickeln - teilweise administrative Erleichterungen, Kredite bis hin zu Verlustausgleichen ohne Rückforderungen. Dies wird auf höherer Ebene entschieden und über die Verbände kommuniziert.

      Wichtig für viele Unerfahrene in solchen Situationen ist aber kurzfristig die wichtigen Kontakte zu kennen. MdB Dr. Jens Zimmermann hat die wichtigsten Infos hierzu zusammengetragen. Diese hilfreiche Zusammenstellung finden Sie hier.

      Gerade kleinere Unternehmen bitten aktuell ihre Gewerbesteuervorauszahlung auszusetzen. Hierzu wird gebeten sich mit entsprechender Begründung an steueramt@gross-umstadt.de zu wenden.

       

       

      16.03.2020 - Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer

      I. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

      II. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind

      • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
      • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
      • Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
      • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
      • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
      • alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
      •  Spielplätze.

      III. Zu verbieten sind

      • Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
      • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

      IV. Zu erlassen sind

      • Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, um den Besuch zu beschränken (zB Besuch einmal am Tag, für eine Stunde, allerdings nicht von Kinder unter 16 Jahren, nicht von Besuchern mit Atemwegsinfektionen, etc.)
      • in den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben
      • Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und –hinweise
      • Regelungen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können,
      • Regelungen, dass Restaurants und Speisegaststätten generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18:00 Uhr zu schließen sind.

       

       

      16.03.2020 - Stellungnahme des Bürgermeisters

      Liebe Groß-Umstädterinnen, liebe Groß-Umstädter,

      Groß-Umstadt, Hessen und die Welt befinden sich in einer außerordentlichen Situation. Die Verbreitung des bisher unbekannten Coronavirus bereitet allen Sorge. Die Reaktionen der WHO und der Regierungen sprechen dafür, dass hier große Risiken erkannt werden. Es ist daher wichtig, dass alle – gerade auch die, die nicht zur sogenannten Risikogruppe gehören – dies ernst nehmen. Sorglosigkeit, die zur Verbreitung führen kann, bedeutet gerade für Ältere oder Menschen mit Vorerkrankungen eine ernsthafte Gefährdung.

      Aktuell führt dies zu gravierenden, aber notwendigen Einschränkungen im öffentlichen Leben. In den hessischen Kommunen sind Kitas und Schulen zunächst bis 19.04.2020 geschlossen. Betreuung steht lediglich Kindern von Eltern zu, die beide in sogenannten systemkritischen Berufen (bspw.  Ärzte, Pflegepersonal, etc.) arbeiten. Näheres finden Sie beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

      Aber auch das kulturelle Leben ist eingeschränkt. Sämtliche Kulturveranstaltungen sind abgesagt bis zu dem oben genannten Termin. Die kreiseigenen und städtischen Hallen und Säle bleiben geschlossen, der Sportbetrieb darin ist damit eingestellt. Das Land hat ein Veranstaltungsverbot – öffentlich wie privat – für Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen verfügt.

      Bei diesen Maßnahmen handelt es sich größtenteils um Verordnungen. Das heißt, dass es hier keinen privaten oder städtischen Ermessensspielraum gibt. Wir bitten daher von Vorsprachen für Ausnahmen abzusehen.

      Es wird darum gebeten, nur Termine wahrzunehmen, die nicht aufschiebbar sind – auch in den Verwaltungen. Für Vorsprachen in Kreis- und Kommunalverwaltungen ist eine Terminabsprache per Telefon oder E-Mail erforderlich. Geschlossen bleiben folglich auch die Stadtbücherei, das Stadtarchiv, das Jugendzentrum und der Seniorentreff. Gerade die Älteren gehören zur sogenannten Risikogruppe. Daher bitten wir der Empfehlung zu folgen und Kinder nicht in Betreuung der älteren Generation zu geben. Gleichfalls bitten wir im Alltag Hygieneregeln einzuhalten und vor allem auch Abstand zu halten. Sollten Sie Restaurants, Cafés, Läden o.ä. besuchen, verzichten Sie auf den vielleicht gewohnten Händedruck und halten sie vor allem beim Sprechen ausreichend Abstand.

      Die jetzigen Maßnahmen sind ein Ringen um Zeit. Wir bitten Sie um Verständnis und um die Einhaltung von einschlägigen Empfehlungen.

      Diese Mitteilung basiert auf den Erkenntnissen, Stand Montag, 16.03.2020, 12:00Uhr. Möglicherweise ergeben sich bereits in den nächsten Stunden oder Tagen Änderungen hierzu. Wir bitten daher Homepages des Landes, des Landkreises und der Stadt zu beobachten.

      Großer Respekt gilt denen, die sich in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Arztpraxen und an anderen Stellen unter schwierigen Bedingungen Dienst tun. Es mag die eine oder andere Maßnahme geben, die dem einzelnen zuwider ist oder die er bzw. sie für unverhältnismäßig empfindet. Entscheidungen sind aber zu treffen und es nicht möglich alle diese Entscheidungen bis ins Details auszudifferenzieren. Das Coronavirus ist eine biologische, medizinische, wirtschaftliche und auch gesellschaftliche Herausforderung.

      Wir vertrauen darauf, dass es gemeinsam gelingt, die Situation zu meistern. Erfreulicherweise gründen sich aktuell – auch für Groß-Umstadt – Initiativen, um bspw. älteren Mitbürgern Einkaufshilfen zu bieten. Ein gutes Zeichen in dieser Zeit, dass die besondere Situation ein Nachdenken über Hilfsbereitschaft und Wir-Gefühl hervorbringt. Wir brauchen in der nächsten Zeit Verständnis, Besonnenheit, Rücksichtnahme und Solidarität von allen.

      Joachim Ruppert, Bürgermeister Groß-Umstadt

       

       

      15.03.2020 - Landkreis Darmstadt-Dieburg schnürt Maßnahmenpaket

      (ladadi) Darmstadt-Dieburg – Eine kurzfristig angesetzte Bürgermeisterdienstversammlung unter Leitung von Landrat Klaus Peter Schellhaas hat heute Vormittag (15.) mehrere Maßnahmen beschlossen, um der dynamischen Lage im #LaDaDi zu begegnen. Der Verwaltungsstab des Landkreises tagt bereits seit dem 6. März mit insgesamt 18 Personen. 

      Schließung von Sportstätten: Landkreis und Kommunen ziehen an einem Strang

      Sowohl der Landkreis als auch die Kommunen einigten sich auf die Schließung aller kommunalen Sportstätten, Bürgerhäuser und öffentlicher Einrichtungen. Es erfolgt keine Schließung von Lokalen und Gaststätten. Auch Eheschließungen und Beerdigungen finden weiterhin statt – unter Berücksichtigung des hessenweiten Verbots von Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen. Es wird jedoch empfohlen auf ausreichenden Abstand und Hygiene zu achten. Landrat und Klinikdezernent Klaus Peter Schellhaas ist sich der Einschränkungen bewusst: „Wir müssen in den nächsten Wochen auf Liebgewonnenes verzichten, um uns und andere zu schützen.“

      Auch die Behördenleitungen werden keine Präsenztermine mehr wahrnehmen und in ihren Häusern Vorsprachen und Termine bestmöglich telefonisch oder elektronisch organisieren, um die Handlungsfähigkeit sicherzustellen. Auch Sozial- und Jugenddezernentin Rosemarie Lück beruhigt: „Menschen die Sozialleistungen von uns erhalten, können dies auch weiterhin tun.“

      Kreistagssitzung und Ausschüsse werden verschoben

      Die Kreistagsvorsitzende Dagmar Wucherpfennig hat am Freitag (13.) gemeinsam in einer Telefonkonferenz mit allen Fraktionsvorsitzungen entschieden, die Ausschusssitzungen sowie die Kreistagssitzung zu verschieben. Verschoben werden alle Ausschüsse, die ab Montag, 16. März, getagt hätten sowie die Sitzung des Parlaments am 30. März. „Es geht nun darum, die Risiken einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu minimieren. Das bedeutet, dass wir Ansammlungen von Menschen vermeiden sollten, dazu zählen eben auch die Ausschusssitzungen sowie die Sitzung des Kreistags. Wir müssen uns und andere schützen, vor allem die Risikogruppen“, erläutert die Parlamentschefin Wucherpfennig.

      Einstellung des Schulbetriebs und Organisation der Kinderbetreuung

      Ab Montag (16.) wird der reguläre Schulbetrieb in Hessen und auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg eingestellt. Die Schulen bleiben zwar geöffnet, es findet aber kein Unterricht statt. Geöffnet bleiben die Schulen deshalb, damit die Kinder von Eltern, die systemkritische Berufe ausüben (Definition: www.hessen.de) weiterhin betreut werden können. Geplant ist die Schulen, je nach Standort, von 7 bis 17 Uhr zu öffnen. Es wird in Kleingruppen bis maximal zwölf Kinder betreut. Für die schulische Kernzeit, das heißt je nach Schulform und Stundenplan von circa 8 bis 12 Uhr, ist die Schulleitung zuständig. Die Betreuung vor und nach der regulären Schulzeit ist Aufgabe des Landkreises. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betreuung Dadi Ggmbh übernehmen die Betreuung für die eigenen Schulen in den Betreuungszeiten (vor- und nachschulisch). Die freien Träger regeln dies wiederum an ihren Schulstandorten. Eine Mittagsverpflegung kann voraussichtlich erst ab Mittwoch, 18. März, angeboten werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Kinder am Montag und Dienstag ein Lunchpaket mitbekommen.

      Wer hat Anspruch auf Betreuung?

      Der Landkreis geht davon aus, dass auch Kinder aufzunehmen sind, die regelhaft nicht in den Betreuungseinrichtungen angemeldet sind. Besondere Priorität haben dabei die Kinder des Personals der Kreiskliniken in Groß-Umstadt und Seeheim-Jugenheim, wenn sie nicht anderweitig versorgt werden können – auch wenn sie nicht an Grundschulen des Landkreises beschult werden. Weiterhin können nur Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren sowie Kinder von Menschen, die beide einen systemkritischen Beruf ausüben in die Betreuung gebracht werden. Beispiel: Ist der Vater Arzt und die Mutter Büroangestellte, gibt es keinen Anspruch auf Betreuung. 

      Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg sind vorbereitet

      In den Häusern in Groß-Umstadt und Seeheim-Jugenheim wurde ein generelles Besuchsverbot verhängt. Ausnahmen sind Minderjährige, hochkritisch kranke Patienten und Gebärende. Hierdurch werden Mitarbeiter entlastet und weitere Ansteckungen erschwert. Die Maßnahme wurde sehr gut angenommen. Auch die Häuser der Gersprenz wurden für Besuch geschlossen. Gemäß dem Beschluss der Bundesregierung vom 12.03.2020, werden ab Montag, den 16. März, an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, soweit medizinisch vertretbar, keine planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe (elektive Eingriffe) mehr durchgeführt. Betroffene Patienten werden direkt informiert. Der Notfallbetrieb läuft unter enger Indikationsstellung weiter – hierzu wurde ein enger Fallkatalog von Leitung und Chefärzten erarbeitet.

      „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit sehr beeindruckender Ruhe“, betonte Betriebsleiterin Pelin Meyer. Gleichzeitig erging der vorsorgliche Appell an Mitarbeiter in Ruhestand und Elternzeit, auf freiwilliger Basis zu helfen. Auf diese Art soll das reguläre Personal im Fall einer Eskalation entlastet und eine stabile Krankenhausversorgung auch bei steigenden Covid-19-Fallzahlen sichergestellt werden.

      Tagesaktuelle Informationen sind verfügbar auf: https://www.kreiskliniken-darmstadt-dieburg.de/

      Sebastian Pflugbeil, der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes betont, dass es im #LaDaDi bisher weder schwere Krankheitsverläufe noch stationäre Aufnahmen gebe. Getestet würden im Hinblick auf knappe Laborkapazitäten Stand heute vor allem Menschen mit Symptomen, die in Kontakt zu positiv getesteten Personen standen ODER Menschen mit Symptomen, die sich in einem Krisengebiet aufgehalten haben. Um die Testzentren funktionsfähig zu halten, sollte von spontanen Besuchen unbedingt abgesehen werden.

       

       

      13.03.2020 - Schulen und Kitas ab 16.03.2020 geschlossen!

      Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Eltern,

      anlässlich des sich ausbreitenden Corona-Virus sind viele Vorsichtsmaßnahmen und schwierige Entscheidungen zu treffen. Ziel ist die Verbreitung zu reduzieren bzw. auf alle Fälle zu verlangsamen. Die Entscheidung der Stadt, zunächst alle Kulturveranstaltungen bis Ende März abzusagen, war dabei vielleicht noch die einfachste. Auch im Verwaltungsbetrieb wird es Einschränkungen geben. Wir bitten dazu vor allem die städtischen Kanäle wie Homepage, Facebook und Instagram zu beobachten. Wir gehen davon aus, dass Maßnahmen, anlehnend an die Entscheidungen des Landes Hessen, zunächst bis 19.04.2020 festzulegen sind - eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen.

      Die derzeit weitreichendste Entscheidung des Landes betrifft die Kinderbetreuung und auch die Schulen. Der Schulbetrieb endet und Kitas (auch die Tagesmutterbetreuungen) stehen ab 16. März bis vorerst den 19. April nicht zur Verfügung. Wir bitten Sie, sich darauf einzustellen. Ausnahmeregelungen sind ausschließlich für Personengruppen aus sogenannten systemkritischen Bereichen vorzusehen. Welche dies sind und weitere Hinweise sind dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zu entnehmen. Details zur Handhabung für die dort genannten Personengruppen werden aktuell geklärt. Die Verantwortungsträger des Landkreises tagen hierzu am Sonntag, organisatorische Details können dann erst im Laufe des Montags geklärt werden.

      Wir bitten um Verständnis.
      Joachim Ruppert, Bürgermeister Groß-Umstadt

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