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Strahlender Sonnenschein bei gleich vier Wochenendveranstaltungen
Street Food und Music Festival,
Verschwisterungsfest, Oldtimershow und
Laurentiusfest lockten zahlreiche Besucher nach Groß-Umstadt
Street Food und Music Festival, Verschwisterungsfest, Oldtimershow und Laurentiusfest lockten zahlreiche Besucher nach Groß-Umstadt
Groß-Umstadt war am Wochenende vom 9. bis 11. August sehr gut besucht. Gleich vier Veranstaltungen lockten Jung und Alt bei strahlendem Sonnenschein in die Stadt.
Eingeleitet wurde das Wochenende am Freitag, 9. August um 16 Uhr vom Street Food und Music Festival, welches über das gesamte Wochenende hinweg stattfand. An 16 verschiedenen Ständen wurden die verschiedensten
Gerichte angeboten. Von Pizza, Burgern, Hähnchengerichten, Asiatisch, Corn-Dogs, portugiesischen Gerichten, Cocktails, süßen Backwaren oder Cheese-Steaks bis hin zu gegrilltem Zebra war das Angebot sehr reichhaltig und breit gefächert. Zahlreiche Sitzmöglichkeiten luden zum Verweilen und genießen der kulinarischen Angebote ein.
Am Samstag, 10. August um 16 Uhr begann in den Weinbergen das traditionelle Laurentiusfest. Ehepaare, die in Groß-Umstadt getraut werden, erhalten bei der Trauung die Patenschaft über einen Rebstock und können bei diesem Fest eine Flasche Wein abholen. Aber auch ohne Trauschein kann man Laurentiuswein aus dem Hochzeitswingert erwerben und mit Käsestücken genießen. Diese Veranstaltung findet seit dem Jahr 2000 immer am 10. August, dem Todestag des heiligen Laurentius statt. „Ich danke den Weingütern Brücke Ohl und Emmerich herzlich, dass sie die Tradition aufrechterhalten, für ein schönes Fest in den Weinbergen sorgen und unseren Hochzeitspaaren eine schöne Möglichkeit bieten, sich an die Trauung in unserer Weininsel zu erinnern,“ sagt Bürgermeister René Kirch.
Das Verschwisterungsfest hatte sein Debüt am Samstag auf dem Wendelinusplatz am Pfälzer Schloss. Eingeleitet wurde es um 19 Uhr durch eine Rede des Vorstandsmitglieds Janina Holzapfel, welche sich seit Jahren im
Verschwisterungskomitee engagiert. Hier wurden verschiedene portugiesische Spezialitäten von Bifana, Fisch und Meeresfrüchten bis Churros angeboten. Das Verschwisterungskomitee sorgte für Getränke in Form von
verschiedenen Weinen sowie Wasser, Bier und Softgetränken. Die anwesenden Kinder konnten auf den im
Wendelinuspark befindlichen Spielgeräten turnen, während ihre Eltern in Blickweite feiern konnten. „Der Platz des ehemaligen „Münzbaumes“ der ersten portugiesischen Einwanderer wurde zu einer sehr schönen Lokalität für Feierlichkeiten, welche durch die alten und hohen Bäume zusätzlich beschattet wird. Dies hat schon unser ehemaliger Bürgermeister Joachim Ruppert gesehen und wollte, dass so ein schöner Platz genutzt wird“, freut sich Janina
Holzapfel. In vielen Gesprächen wurde bereits vorab über den Nutzen des Platzes gesprochen, die auch dem
amtierenden Bürgermeister und Vorsitzenden des Verschwisterungskomitees, René Kirch, wichtig ist.
Annähernd 400 Oldtimer fuhren am Sonntag, 11. August ab 10 Uhr über den Marktplatz in Groß-Umstadt. Das
Oldtimer-Treffen, organisiert vom Gewerbeverein war eine Mischung aus sehenswerten alten Autos, Motorrädern und Traktoren. Man hatte mit 150 Oldtimern gerechnet. Die große Beteiligung zeigte den Erfolg der Veranstaltung. So wurden die Park- und Ausstellungsmöglichkeiten sehr schnell knapp. Der Veranstalter hat ganz besondere
Fahrzeuge gleich am Marktplatz präsentiert. Weitere Fahrzeuge parkten auf dem Weg bis hin zum Altstadtparkplatz, wo die meisten KFZ ausgestellt wurden. Das Oldtimertreffen zeigt, dass viele Liebhaber ihr Hobby gerne mit der
Öffentlichkeit teilen, Begegnungen suchen und über ihre Schmuckstücke sprechen. Damit erhalten sie die
Geschichte der motorisierten Fortbewegung lebendig. Dies wurde von der Bevölkerung dankend angenommen, die sich zahlreich die ausgestellten Fahrzeuge betrachteten.
„Unsere Stadt ist liebenswert, vielseitig, und immer wieder einen Besuch wert“, resümiert Bürgermeister René Kirch und führt fort: „Wir leben zwar in einer historischen Stadt, diese ist aber keinesfalls altertümlich. Wir sind modern,
lebendig, wir feiern gerne und deshalb auch häufig. Dass unsere Feste alle so gut besucht sind, ist ein deutliches Zeichen, wie schön wir es hier haben.“
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